Klangwelt-Förderverein hilft unkompliziert mit insgesamt 40'000 Franken

Mit dem Verschieben des Klangfestivals 2020 um ein Jahr sind der Klangwelt hohe Kosten entstanden.

Adi Lippuner
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Durch die Verschiebung von Anlässen entstanden Kosten.

Durch die Verschiebung von Anlässen entstanden Kosten.

Bild: Daniel Ammann

Die Hauptversammlung des Fördervereins, welche jeweils im Mai auf dem Programm steht, musste auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Ein neues Datum kann noch nicht festgelegt werden, wie Präsident Ueli Roth auf Anfrage sagt. Damit die Mitglieder Einblick in die Tätigkeit und die finanziellen Zuwendungen erhalten, wurden sämtliche Beiträge für die Klangwelt detailliert aufgeführt.

Durch die Verschiebung entstanden Kosten

Insgesamt sind es 40'000 Franken, welche der Vorstand an die Klangwelt überweisen konnte. Wichtigster Posten sind 15'000 Franken zur Deckung aufgelaufener Kosten für die Organisation des Klangfestivals, welches um ein Jahr verschoben werden muss. Für das Oberton- und Naturton-Symposium, auch dieses kann erst 2021 stattfinden, werden 2500 Franken bezahlt.

Je 5000 Franken gibt es für den Umbau der Klangschmiede, die Revision der Klanginstallationen auf dem Klangweg, die Toggenburger Herbstwoche «Tanz Xang Klang» und als Unterstützung der Kurse für Kinder und Jugendliche sowie 2500 Franken für die beiden Kinderchöre Klingklang und Klangart.

Installationen auf dem Klangweg müssen rediviert werden.

Installationen auf dem Klangweg müssen rediviert werden.

Bild: Dolores Rupa/Toggenburg Tourismus

Einnahmequellen sind weggebrochen

«Die Klangwelt geht aktuell durch finanziell schwierige Zeiten», so die Botschaft an die Mitglieder des Fördervereins. Klangwelt-Geschäftsleiter Raphael Gygax bestätigt, dass durch den Wegfall der Kurse, Klangschmiede-Eintritte, der Buchungen des Escaperaums sowie Führungen die Einnahmequellen – als Folge der Coronapandemie – weggebrochen sind. Umso dankbarer sei er für die finanzielle Unterstützung des Fördervereins.

Durch den Wegfall von Kursen gingen auch Einnahmen verloren.

Durch den Wegfall von Kursen gingen auch Einnahmen verloren. 

Bild: Andreas Butz

Flugtickets von Künstlern müssen bezahlt werden

Insbesondere der Beitrag von 15'000 Franken zur Unterstützung bereits getätigter Ausgaben im Rahmen des Klangfestivals sei äusserst hilfreich. «Aktuell erreichen uns immer wieder Rechnungen für Transportkosten, speziell Flugtickets, die von uns engagierte Künstler bereits ausgegeben haben. So steht uns dringend benötigtes Geld zur Verfügung, ohne dass wir das bereits beim Kanton eingereichte Gesuch um weitere Beträge ergänzen müssen.» 

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