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Klangwelt-Förderer wollen das Klanghaus am Schwendisee

Volles Haus bei der HV des Fördervereins Klangwelt Toggenburg: Alle waren sich einig, am 30. Juni braucht es ein mächtiges Ja für das Klanghaus am Schwendisee.
Adi Lippuner
Sepp Germann, Chantal Schmid, Ueli Roth, Martina Schlumpf und Philpp Kamm, fünf der sechs im Amt bestätigen Vorstandsmitglieder des Fördervereins Klangwelt Toggenburg. (Bild: Adi Lippuner)

Sepp Germann, Chantal Schmid, Ueli Roth, Martina Schlumpf und Philpp Kamm, fünf der sechs im Amt bestätigen Vorstandsmitglieder des Fördervereins Klangwelt Toggenburg. (Bild: Adi Lippuner)

Der Saal in der Alt St.Johanner Propstei war am Mittwochabend gut gefüllt. Wer kurz vor Versammlungsbeginn eintraf, holte sich noch eine Sitzgelegenheit, denn die Organisatoren hatten nicht mit einem so grossen Aufmarsch gerechnet. «Mitglieder des Fördervereins sind nicht nur Unterstützer der Klangwelt, sondern auch Botschafter für das Klanghaus und die bevorstehende Abstimmung», so der Tenor.

Der bisherige Vorstand mit Präsident Ueli Roth, Vizepräsidentin Chantal Schmid, Kassierin Martina Schlumpf, Aktuar Philipp Kamm und den Mitgliedern Ruth Brunner und Sepp Germann, stellten sich für eine weitere Amtsdauer von vier Jahren zur Verfügung und wurden einstimmig bestätigt. «So können wir als bestehendes Team motiviert weiter arbeiten», betonte Präsident Ueli Roth. In seinem Jahresbericht erwähnte er den 19. Februar als «Freudentag»:

«Ich durfte auf der Tribüne in St.Gallen miterleben, wie der Kantonsrat mit 87 zu 21 für das Klanghaus stimmte.»

Als weiteren Grund zur Freude nannte Ueli Roth die Eröffnung der umgebauten Klangschmiede am kommenden Mittwoch, 5. Juni. Und hoffentlich werde auch – mit vereintem Einsatz – der 30. Juni mit der Abstimmung zum Klanghaus ein Freudentag.

38'000 Franken für Projekte der Klangwelt

Im Berichtsjahr konnte der Förderverein erneut einen namhaften Beitrag, konkret 38'000 Franken, an die Klangwelt überweisen. Davon wurden 20'000 Franken für den Umbau der Klangschmiede, 8000 Franken für das Klangfestival, 5000 Franken für den Klangweg und je 2500 Franken für die Weiterentwicklung der Kinderchöre Klingklang und Klangart sowie für Klangkurse für Kinder und Jugendliche eingesetzt.

«Unsere Mitglieder bezahlen ihren Beitrag nicht nur pünktlich, viele runden den Betrag von 30 Franken auch grosszügig auf», so der Präsident. Im Berichtsjahr konnten knapp 42'000 Franken Erträge und knapp 41'000 Franken Aufwendungen verbucht werden. Das Budget für das laufende Jahr sieht ausgeglichene Zahlen mit rund 41'500 Franken Einnahmen und Ausgaben sowie einem Beitrag von 37'000 Franken an die Klangwelt vor.

Spezielles Dankeschön für Förderverein-Mitglieder

Die tatkräftige finanzielle und ideelle Unterstützung der Förderverein-Mitglieder wird von Seiten der Klangwelt für das Klangfestival 2020 belohnt. Erstmals können diese von einem Vorkaufsrecht auf Tickets profitieren. Die entsprechenden Unterlagen werden den Mitgliedern nach den Sommerferien übermittelt, respektive auf dem Postweg zugesandt.

Rund um den Klang durften die Teilnehmenden der Versammlung Spontanität in einer ganz eigenen Form erleben. Ein Vereinsmitglied aus Zürich kam in Begleitung von Ingor Antte Ailu Gaup, Künstlername Aillos, einem Sänger aus Lappland. Sein Yoiken, der Naturgesang der Saami, brachte nicht nur den Klang aus dem hohen Norden, sondern auch Farbe und völlig neue Töne in die Propstei.

Im Umfeld für Teilnahme an Abstimmung werben

Traditionsgemäss informierte Mathias Müller, Präsident der Klangwelt, was Wichtiges läuft. «Aktuell ist es die Abstimmung vom 30. Juni, die unseren vollen Einsatz verlangt. Informationsveranstaltungen und eine Plakataktion laufen. Wir sind zwar zuversichtlich, doch letztendlich sind wir auf jede Stimme angewiesen», so seine Aufforderung, sich im Umfeld für die Teilnahme am Entscheid stark zu machen.

Musikalische Reise mit zwei Formationen

Als Dank für die Treue zum Förderverein durften die Mitglieder, im Anschluss an die Hauptversammlung, ein Konzert in der reformierten Kirche Alt St. Johann geniessen.
Die «Wase-Musig», eine A-Capella-Formation und die «Schlorzi-Musig», als Begleitband aber auch mit breitem, internationalem Repertoire, entführte die Zuhörer in verschiedene Ecken der Schweiz, aber auch nach Irland und nach Amerika.

Die «Schlorzi-Musig» (links) und die A-Capella-Formation «Wase-Musig» beim gemeinsamen Auftritt in der reformierten Kirche Alt St.Johann. (Bild: Adi Lippuner)

Die «Schlorzi-Musig» (links) und die A-Capella-Formation «Wase-Musig» beim gemeinsamen Auftritt in der reformierten Kirche Alt St.Johann. (Bild: Adi Lippuner)

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