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Kolumne

Kinderkram: Windelfrei

Wie können sich diese Mütter nur so lange über Windeln unterhalten? Habe ich mich früher, als ich noch keine Kinder hatte, kopfschüttelnd gefragt.
Katharina Rutz
Babys brauchen nicht unbedingt ständig Windeln, wenn man ihre Signale versteht. (Bild: Archiv Rita Messmer)

Babys brauchen nicht unbedingt ständig Windeln, wenn man ihre Signale versteht. (Bild: Archiv Rita Messmer)

Welche Marke nun die beste sei, welche die teuerste und so weiter. Zugegeben ein paar dieser Windeldiskussionen habe ich inzwischen auch zwangsläufig mitgemacht, als ich gleichzeitig zwei Mädchen im Wickelalter hatte (habe). Viel hatte ich dazu allerdings nicht zu sagen. Po ist rosig und Windel hält dicht gleich gute Windel, Ende der Diskussion.

Kürzlich allerdings vertiefte ich mich in einer Recherche zur sogenannten Ausscheidungskommunikation mit Babys und Kleinkindern – oder verständlicher ausgedrückt: «windelfrei ab Geburt». Der Gedanke ist nun verlockend in einer nächsten Windeldiskussion fallen zu lassen: «Windeln hemmen nur die Entwicklung. Windelfrei ist das Beste.»

Zugegeben, als ich das erste Mal von der Methode erfuhr, ein Baby ab Geburt «windelfrei» aufzuziehen, hörte sich das für mich ziemlich exotisch und alternativ an. Als frischgebackene Mutter konnte ich mir das so gar nicht vorstellen.

Nach zwei Babys, die ich je rund vier Jahre gewickelt habe (und nachts immer noch tue) und bei denen es nicht selten vorkam, dass ich das Tenue vollständig wechseln musste oder die Windel sogar bis aufs Sofa ausgelaufen ist, denke ich heute: Ich hätte es genauso gut mit «windelfrei» probieren können.

Im Nachhinein hört sich das ganze für mich ziemlich faszinierend an. Hätte ich noch ein Baby, ich würd’s glatt probieren.

Katharina Rutz (Bild: Urs Bucher)

Katharina Rutz (Bild: Urs Bucher)

Hauptberuflich Mami von Lilly (5)
und Sarah (4), nebenberuflich
Journalistin, Bäuerin und
Pferdenärrin.

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