Kesb Werdenberg im kantonsinternen Ranking in den vorderen Rängen klassiert

Gemäss dem Jahresbericht von Roland Ledergerber (Sevelen), Präsident des Zweckverbandes, ist die Kesb (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) Werdenberg gut unterwegs.

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Gemäss Jahresbericht ist die Öffentlichkeit zufrieden mit der Leistung der Kesb Werdenberg.

Gemäss Jahresbericht ist die Öffentlichkeit zufrieden mit der Leistung der Kesb Werdenberg.

Bild: Thomas Schwizer

(WO) In einem kantonsinternen Ranking befindet man sich in den vorderen Rängen, schreibt er im Jahresbericht der Kesb. Die Öffentlichkeit sei mit den Leistungen zufrieden, dementsprechend bewege man sich in einem ruhigen Umfeld. Weil sich das aber schnell ändern könne, gelte es, ständig an sich zu arbeiten.

Die Zahl der Dossiers ist leicht angestiegen

Bekanntlich hat Ende November 2019 Patrik Terzer seine Stelle als Präsident der Kesb Werdenberg gekündigt und die Leitung der Kesb Region St. Gallen übernommen, seine Nachfolge hat sein bisheriger Stellvertreter Arno Rissi übernommen. In seinem Rückblick auf das Jahr 2019 stellt Patrik Terzer fest, dass die Kesb beherzt und sorgfältig ihrem gesetzlichen Auftrag nachkommt. «Die interdisziplinär zusammengesetzten Mitarbeitenden setzten sich engagiert und emphatisch für den Schutz und das Wohl von hilfs- und schutzbedürftigen Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen ein.»

Für die Kesb Werdenberg führten per Ende 2019 acht Berufsbeistände sowie 162 private Beistandspersonen insgesamt 583 Beistandschaften. Die Mitarbeitenden seien motiviert und leisten gute Arbeit. Das 13-köpfige Team sei stabil, mehrere Mitarbeitenden seien schon seit der Gründung 2013 zusammen. Per Ende 2019 wurde für 254 Kinder (Vorjahr 243) und 401 Erwachsene (Vorjahr 383) ein Dossier geführt. Die Jahresrechnung hat um 60000 Franken besser als budgetiert abgeschlossen.