Kein Exploit der Wintersportler

Die drei Weltcupfahrer Julie Zogg (Snowboard Alpin), Jonas Lenherr (Skicross) und Jan Scherrer (Snowboard Halfpipe) standen am Wochenende in drei verschiedenen Ländern im Einsatz. Das Trio bestätigte dabei, in Tuchfühlung mit der Weltspitze zu sein, ein Exploit gelang aber keinem.

Robert Kucera
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Jonas Lenherr hat sich von seiner Schulterverletzung erholt und stiess im zweiten Rennen von Idre Fjall in den Halbfinal vor. (Bild: Swiss Ski)

Jonas Lenherr hat sich von seiner Schulterverletzung erholt und stiess im zweiten Rennen von Idre Fjall in den Halbfinal vor. (Bild: Swiss Ski)

Zwei Rennen bestritt der Gamser Lenherr im schwedischen Idre Fjall. Am Samstag schied er im Viertelfinal aus, obwohl er in seinem Heat lange Zeit führte. Am Ende resultierte Platz 15. Besser lief es gestern Sonntag. Der 29-Jährige stiess bis in den Halbfinal vor, kam in diesem aber vom Start weg nicht vom Fleck. Im kleinen Final wurde er Zweiter, was den sechsten Schlussrang bedeutete.

Zogg beendete die Qualifikation zum Parallel-Riesenslalom in Rogla (Slowenien) auf dem ansprechenden sechsten Platz. In den Finalläufen war dann aber bereits in den Achtelfinals Schluss, die 26-Jährige Wartauerin musste mit Platz neun Vorlieb nehmen. Sie schied gegen die neue Weltcup-Führende Nadya Ochner aus Italien aus.

Souverän qualifizierte sich der Obertoggenburger Scherrer für die Final-Läufe in der Halfpipe in Laax. Doch just bei der Entscheidung lief es dem 24-Jährigen nicht mehr Rund. Im ersten Lauf griff er bereits nach dem ersten Trick in den Schnee. Im zweiten Durchgang bestach er durch mehr Sicherheit und guter Höhe, im Kampf um die Podestplätze konnte er jedoch nicht eingreifen und wurde Siebter. Die Weltcup-Führung musste Scherrer an Laax-Sieger Scotty James aus Australien abtreten.