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Kaum Unfälle angezeigt

In den vergangenen zwei Jahren wurden lediglich 55 Verkehrsunfälle mit Tieren in der W&O-Region bei der Polizei gemeldet. Die Dunkelziffer dürfte aber deutlich höher sein.
Jessica Nigg
Nicht jeder Unfall mit einem Tier wird gemeldet – obwohl das gesetzlich Pflicht wäre. (Bild: Ingo Bartussek)

Nicht jeder Unfall mit einem Tier wird gemeldet – obwohl das gesetzlich Pflicht wäre. (Bild: Ingo Bartussek)

Weil Tiere sich oft unvorhersehbar verhalten und Strassen unverhofft überqueren, lassen sich Unfälle mit Tieren wohl nie zu 100 Prozent vermeiden. Passiert so ein Unglück, muss der Unfallverursacher es der Polizei mitteilen.Insgesamt 55 Unfälle wurden in den vergangenen beiden Jahren in den sechs Gemeinden im Werdenberg und in Wildhaus-Alt St. Johann gemeldet. Nicht eingerechnet in diese Zahl sind unzählige Fälle, bei denen Tiere – oftmals sind es Kleintiere – über- oder angefahren wurden, ohne dass die Polizei über den Unfall informiert wurde.

Keine Personen bei Tierunfällen verletzt

In den Jahren 2016 und 2017 wurden Unfälle mit insgesamt zwei Haustieren und 53 wild lebenden Tieren, welche in die Fahrbahn gelaufen sind, verzeichnet. Bei keinem dieser Unfälle wurden Personen verletzt, wie die Kantonspolizei auf Anfrage mitteilte. Allerdings entstand Sachschaden von insgesamt über eineinhalb Millionen Franken. Die meisten gemeldeten Tierunfälle ereigneten sich in den Monaten April und Mai mit jeweils neun respektive zehn Unfällen. In den Wintermonaten, während derer man wohl am ehesten mit Wildunfällen rechnet, lagen die Zahlen relativ tief. 2016 und 2017 wurden im Monat Oktober insgesamt vier Tierunfälle gemeldet, im November zwei, im Dezember fünf, im Januar vier und im Februar fünf.

Die meisten Unfälle mit Tieren ereigneten sich bei Dunkelheit. Die «unfallträchtigste» Zeit ist dabei diejenige vor Mitternacht: In dieser Zeitspanne wurden insgesamt acht Unfälle verzeichnet. Von den 55 gemeldeten Tierunfällen ereigneten sich 37 auf der Autobahn, 15 auf einer Hauptstrasse und nur 3 auf einer Nebenstrasse.

Die Polizei weist darauf hin, dass Tierunfälle manchmal nicht vermeidbar und deshalb nicht strafbar sind, solange der Verursacher den Unfall meldet. Wer die Nummer 117 anruft, erweist auch einem allenfalls verletzten Tier einen Dienst.

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