Unbekannte sprengen Raiffeisen-Bancomat in Sevelen und fliehen mit der Beute +++ Polizei sucht Zeugen +++ Bank überprüft Standorte der Bancomaten regelmässig

In der Nacht auf Donnerstag haben zwei Unbekannte den Bancomaten der Raiffeisenbank in Sevelen gesprengt. Dabei entstand Sachschaden von über 100'000 Franken. Die Raiffeisenbank Werdenberg sei gegen solche Vorfälle versichert und überprüft die Standorte der Bancomaten.regelmässig.

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Unbekannte sprengten den Bancomaten der Raiffeisenbank Sevelen.

Unbekannte sprengten den Bancomaten der Raiffeisenbank Sevelen. 

(Bild: Reto Vincenz)

(wo/evw/dh) Laut der Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen haben Unbekannte einen Bancomaten der Raiffeisenbank in Sevelen gesprengt. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht auf Donnerstag um kurz nach 1.30 Uhr. Die Diebe flüchteten anschliessend in eine unbekannte Richtung. 

Auf welche Weise die Täter den Bankautomaten sprengten, ist noch unklar, ebenso die Höhe des gestohlenen Bargeldes. Aber der Sachschaden, welcher vor allem am Automaten und am angrenzenden Gebäude entstanden sei, belaufe sich auf rund 100'000 Franken. 

Obwohl sofort eine Fahndung mit mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen, Grenzwächtern und einem Polizeihund eingeleitet wurde, konnten die Täterschaft bisher noch nicht gefasst werden. 

Aufgrund der jetzigen Informationen, könnte es sich um einen weiblichen und einen männlichen Täter handeln. Der Mann sei zwischen 180 und 190 cm gross und habe eine athletische Statur. Während die Frau mit eher fester Statur zwischen 160 und 170cm gross sein dürfte.

Raiffeisen ist versichert

«Die Raiffeisenbank Werdenberg Genossenschaft ist für den Fall von Bancomaten-Sprengungen versichert», sagt Sandro Uhlmann, Vorsitzender der Bankleitung. Zur Deliktsumme äussert er sich aus Sicherheitsüberlegungen nicht. Die Standorte der Bancomaten würden aber regelmässig analysiert und wenn nötig angepasst.

Personen, die Aussagen zum Hergang sowie der Täterschaft machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei St.Gallen, Tel. 058-229-49-49, zu melden.

Vom Bancomaten der Raiffeisenbank ist nicht mehr viel übrig.

Vom Bancomaten der Raiffeisenbank ist nicht mehr viel übrig. 

(Bild: Reto Vincenz)