Kantonales Spital Grabs
Ein Ausdruck des hohen Niveaus der Onkologie in Grabs: Stefan Diem ist Privatdozent

Stefan Diem, Leitender Arzt im Onkologie-Zentrum Grabs, wurde vor kurzem von der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich im Fach Medizinische Onkologie habilitiert.

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Bild: PD

(wo) «Die Habilitation von Stefan Diem zeigt das hohe Niveau der Onkologie im Spital Grabs», freut sich Yves Crippa, Chefarzt Innere Medizin in einer Medienmitteilung der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland.

Onkologisches Ambulatorium betreut

Diem, der nun den Titel Privatdozent (PD) führen darf, war nach seiner Ausbildung zum Facharzt Innere Medizin als Oberarzt Innere Medizin im Spital Grabs tätig. Sein Schwerpunkt war dabei die Betreuung des onkologischen Ambulatoriums. Die Weiterbildung zum Facharzt Medizinische Onkologie erfolgte am Kantonsspital St. Gallen. Nach Erlangen des Facharzttitels für Medizinische Onkologie folgte ein einjähriger Aufenthalt am Royal Marsden Hospital in London.

Das Onkologie-Zentrum Grabs gehört zum Netzwerk Onkologie/Hämatologie im Kanton St. Gallen und arbeitet dabei seit vielen Jahren eng mit dem Kantonsspital St. Gallen zusammen. Stefan Diem erklärt:

«Dadurch erhalten Personen mit Tumorerkrankungen in unserer Region einen wohnortnahen Zugang zu höchster fachlicher Expertise.»

Die enge Zusammenarbeit im Netzwerk bietet die Möglichkeit für Therapien vor Ort, während gleichzeitig ein direkter Zugang zum gesamten Leistungsumfang des Zentrumsspitals sichergestellt ist. Patientinnen und Patienten profitieren vom steten Wissenstransfer zwischen den Netzwerk-Standorten, sowie von einheitlichen Qualitätsstandards.

Onkologie wird weiter ausgebaut

Im Spital Grabs wird im Rahmen des Netzwerks das onkologische Angebot weiter ausgebaut. Neu gehört die Integrative Onkologie zum Leistungsspektrum. Dabei werden Methoden der komplementären Medizin als Ergänzung zur Schulmedizin eingesetzt. Ein Schwerpunkt ist jetzt auch die ambulante onkologische Rehabilitation. Das Ziel dabei ist, dass die Betroffenen einer Krebserkrankung ihr körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden wiedererlangen.

Durch die Förderung im Bereich der Selbstwirksamkeit soll ein Leben mit der grösstmöglichen Autonomie wieder erreicht werden. Zudem wird der Bereich der Palliativmedizin durch regelmässige Sprechstundentätigkeit eines Spezialisten vor Ort in enger Zusammenarbeit mit dem Palliativen Brückendienst, der Psychoonkologie, dem Sozialdienst und dem Hospiz weiter etabliert.