Verwaltungsgericht weist Beschwerde gegen den Neubau der Kantonsschule Sargans ab

Die von der Gemeinde Sargans 2018 erteilte und 2019 vom St.Galler Volkswirtschaftsdepartement gestützte Bewilligung für den Neubau der Kanti Sargans hat nun auch den Segen des St.Galler Verwaltungsgerichtes erhalten.

Reto Vincenz
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Die Baubewilligung für die Kantonsschule Sargans war gemäss Verwaltungsgericht zu Recht erteilt worden.

Die Baubewilligung für die Kantonsschule Sargans war gemäss Verwaltungsgericht zu Recht erteilt worden.

Gian Ehrenzeller/Keystone

Wie es im veröffentlichten Entscheid heisst, sei «die Baubewilligung für den Teilabbruch und die Erweiterung einer Kantonsschule zu Recht erteilt» worden. Eine dagegen eingereichte Beschwerde wird abgelehnt.

In der Urteilsbegründung betont das Gericht, dass den lärmrechtlichen Bedenken des Beschwerdeführers mit Auflagen begegnet werde und dass die Lärmemissionen auf dessen Grundstück «höchstens geringfügig» seien. Auch ein leicht tieferes Angebot an Parkplätzen sieht das Gericht nicht als Hindernis für den Bau.

Der weitere Verlauf ist weiterhin offen

Der Beschwerdeführer, der Sarganser Ralph Windmüller, wol­lte sich auf Anfrage nicht konkret zum vorliegenden Urteil äussern. Er müsse das Urteil nun analysieren, ob er nun ans Bundesgericht als nächste Instanz gelangen werde, liess er offen. Er hoffe, dass die Diskussion um den Kanti-Neubau jetzt auch auf politischer Ebene weitergeführt werde.

Die Sarganserländer Kantonsräte hatten im April des vergangenen Jahres mit einer gemeinsamen unterzeichneten Interpellation – eingereicht wurde sie von Alt-Kantonsrat Joe Walser (SP, Sargans), Walter Gartmann (SVP, Mels), Jörg Tanner (GLP, Sargans) und Daniel Bühler (FDP, Bad Ragaz) – einen Bildungscampus Sarganserland unter Einbezug des Berufs- und Weiterbildungszentrum Sarganserland (BZSL) gefordert.

Die St.Galler Regierung fand die Idee in ihrer Antwort vom 20. August zwar grundsätzlich gut, sah allerdings keinen Grund, wegen dieser Option auf die Sanierung der Kantonsschule zu verzichten.