Kampfwahlen prägen 1.Wahlgang in Wildhaus Alt St.Johann – Die Kandidierenden stellen sich vor

In der Obertoggenburger Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann bietet sich den Bürgerinnen und Bürgern am 27. September eine grosse Auswahl an Kandidatinnen und Kandidaten für das Gemeindepräsidium, den Gemeinderat, das Schulpräsidium und den Schulrat.

Thomas Schwizer
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Für den Einzug ins Rathaus findet in Wildhaus-Alt St.Johann eine echte Wahl mit viel Auswahl statt.

Für den Einzug ins Rathaus findet in Wildhaus-Alt St.Johann eine echte Wahl mit viel Auswahl statt.

Bild: Thomas Schwizer

Für das Gemeindepräsidium fordert Renato Pedrolini den amtierenden Rolf Züllig heraus. Für die drei Sitze im Gemeinderat stellen sich, neben dem Wiederkandidierenden Walter Hofstetter, weitere acht Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl. Für das Schulpräsidium gibt es zwei Kandidierende, für die vier Schulratssitze sind es fünf.

Heute stellen sich all jene Kandidierenden für das Gemeindepräsidium, den Gemeinderat und das Schulratspräsidium vor, die ihre Unterlagen sowie Antworten auf drei Fragen rechtzeitig eingereicht haben.

Rolf Züllig, Kandidat Gemeindepräsidium (bisher)

Rolf Züllig im Porträt

Parteifrei
Jahrgang 1960
Verheiratet mit Monika, drei Erwachsene und auch verheiratete Kinder, fünf Enkelkinder, die unser Leben bereichern und erfüllen
Beruf/Ausbildung: Grundausbildung im Handwerk und dann lebenslang gelernt. 30 Jahre Erfahrung im industriellen Umfeld in leitenden Positionen oder als Geschäftsführer
Engagement sozial: Sozialer Wohnungsbau, Soziale Fachstellen, Waldrat, Energietal uvm.

Was ist die Motivation für Ihre Kandidatur?

Rolf Züllig.

Rolf Züllig.

Bild: PD

Die Aufgabe als Gemeindepräsident erfülle ich mit grosser Motivation und ich bin nicht wenig stolz auf das erreichte der vergangenen zehn Jahre. Auf der Verwaltung und im Rat versuchen wir alle ideologischen Werte von unserem Handeln fernzuhalten. In der Gemeindepraxis setzen Sachgeschäfte die Leitplanken. Humanistische Werte und der Respekt vor dem Andersdenkenden sind meine ständigen Begleiter im politischen Alltag. Dieses «Dienen» gegenüber der Allgemeinheit ist sehr befruchtend und erfüllend.

Wo hat die Gemeinde nach Ihrer Meinung das grösste Entwicklungspotenzial?

Der Motor für unsere Wirtschaft und der Lebenswert für das einzelne Mitglied unserer Gesellschaft lässt sich im Zusammenspiel von Landwirtschaft, Gewerbe und Tourismus verorten. Von Natur und Agrarlandschaft geprägt, müssen wir unsere Positionierung noch vermehrt schärfen und akzentuieren. Dies betrifft insbesondere den (Über-)Lebensraum in wirtschaftlicher Hinsicht. Unsere Gemeinschaft ist geprägt von Menschen mit Bedürfnissen, Vorstellungen, Ängsten und Träumen. Wer das erkennt, kann Chancen Nutzen und Lösungen kreieren.

Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen bzw. wo möchten Sie sich besonders im Rat einbringen?

Vor uns liegen kleinere und grössere Projektaufgaben. Ein besonderes Augenmerk richte ich auf die Raumplanungsthematik. Innerhalb eines engen Korsetts aus Gesetzgebung und Verordnungen gilt für uns, den notwendigen Spielraum zu schaffen und zu erhalten. Bauliche Massnahmen gegen Naturgefahren und die Dorfplatzgestaltung in Wildhaus sind sehr anspruchsvoll. Daneben sollen im Schlüsselthema Klang die richtigen Voraussetzungen für das «in Wert setzen» geschaffen werden. Dies setzt eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung voraus.

Renato Pedrolini, Kandidat Gemeindepräsidium (neu)

Renato Pedrolini im Porträt


Parteilos
Jahrgang: 1971
Zivilstand/Familie: Verheiratet mit Andrea; drei Töchter: Seraina, Fenja, Levia
Beruf: Leiter Koordination Baugesuche im Baudepartement St. Gallen, Dozent Gemeindefachschule St.Gallen, Akademie St. Gallen. Ausbildung: Dipl. Zimmermeister, Holzbautechniker HF, Fachmann öffentliches Verwaltungsmanagement und Bau, Gemeindeschreiber

Was ist die Motivation für Ihre Kandidatur?

Renato Pedrolini.

Renato Pedrolini.

Bild: PD

Die Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann soll eine echte Wahl haben. Deswegen habe ich mich dazu entschieden, den Amtsinhaber herauszufordern. Seit vielen Jahren lebe ich mit meiner Familie in der Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann. Nun ist es Zeit, etwas zurückzugeben und das Dorfleben aktiv mitzugestalten. Ich bringe eine grosse Erfahrung im Gewerbe und in der Verwaltung mit. Ich entwickle mich gerne weiter und stelle mich den Herausforderungen – immer mit Bezug zur Sache und mit der nötigen Portion gesundem Menschenverstand.

Wo hat die Gemeinde nach Ihrer Meinung das grösste Entwicklungspotenzial?

Wir sprechen hier oft vom Tourismus, der sicherlich viel Potenzial hat. Aber für unsere Gemeinde sehe ich auch grosses Entwicklungspotenzial bei Neuzuzügern. Studien zeigen, dass die Menschen sich wieder mehr nach dem Landleben sehnen und der Hektik der Stadt entfliehen möchten. Wir verfügen hier über eine fortschrittliche Infrastruktur als Grundlage für Gewerbe, Start-ups oder Homeoffice. St. Gallen und Zürich sind rasch zu erreichen. Wildhaus-Alt St. Johann ist ein attraktiver Standort – ob zum Leben oder zum Arbeiten.

Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen bzw. wo möchten Sie sich besonders im Rat einbringen?

Als Gemeindepräsident setze ich mich dafür ein, dass der Gemeinderat einen offenen und aktiven Austausch pflegt – untereinander und mit den Bürgerinnen und Bürgern. Geschäfte werden ernsthaft angepackt und so rasch als möglich umgesetzt. Besonders am Herzen liegt mir, dass wir die längst überfällige Rückzonung angehen und den Verkehrsknoten Wildhaus mit Unterstützung des Kantons so gestalten, dass er den Bedürfnissen von Bevölkerung und Gästen gerecht werden kann.

Walter Hofstetter, Kandidat Gemeinderat (bisher)

Walter Hofstetter im Porträt

CVP
Jahrgang: 1968
Zivilstand: Verheiratet, vier Kinder
Ausbildung/Beruf: Gelernter Schreiner, Projektleiter
Engagement: Bürgermusik Wildhaus; Katholische Kirchenverwaltung Wildhaus; Stiftungsrat Sunnehus

Was ist die Motivation für Ihre Kandidatur?

Walter Hofstetter.

Walter Hofstetter.

Bild: PD

Ich sehe mich als Bindeglied zwischen Gemeindebehörde und der Bevölkerung. Möchte deren Sorgen und Anliegen ernst nehmen, um Ihnen eine Grundlage für dessen Fortschritt und Weiterentwicklung zu geben.

Wo hat die Gemeinde nach Ihrer Meinung das grösste Entwicklungspotenzial?

In unserer Gemeinde gibt es verschiedenes Potenzial. Die Frage ist nur: Wird es auch gewünscht. Viele möchten in unserer Umgebung Ruhe und Erholung. Andere möchten vom Alltagsstress abtauchen und benötigen hierfür Fun & Action. Weitere suchen die Tradition, wie Musik und Klang, und dann gibt es noch die, die Kontakte, Kameradschaft und Treue zu unserem Tal pflegen. Hier es wichtig zuzuhören, respektvoll miteinander umzugehen, zu diskutieren und letztendlich eine optimale Lösung für alle Beteiligten zu erarbeiten.

Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen bzw. wo möchten Sie sich besonders im Rat einbringen?

Dass unsere Dörfer näher zusammen rücken und sich gemeinsam stark machen. Neid und Missgunst zu begraben, um an unserer Zukunft zu arbeiten.

Ingrid Abderhalden, Kandidatin Gemeinderat (neu)

Ingrid Abderhalden im Porträt

Parteilos
Jahrgang: 1969
Zivilstand/Familie: Verheiratet, zwei Kinder, 12 und 15 Jahre
Ausbildung/Beruf: Kaufmännische Angestellte
Engagement politisch/sozial: Aktivmitglied und Kassierin der Bürgermusik Wildhaus, Aktuarin im Gewerbeverein WH-UW-ASJ. Frühere Tätigkeiten: RPK Turbenthal; aktive Mitarbeit bei der Sportschule ASJ-WH, Stiftungsrätin bei der Stiftung Talentförderung

Was ist die Motivation für Ihre Kandidatur?

Ingrid Abderhalden.

Ingrid Abderhalden.

Bild: PD

Ich kenne die Gemeinde aus verschiedenen Blickwinkeln sehr gut, zuerst als Wochenend-aufenthalterin und seit 15 Jahren als aktiv engagierte Bewohnerin, Geschäftsfrau und Mutter. Ich bin motiviert aktiv mitzuarbeiten, die Gemeinde weiter zu entwickeln, Bewährtes zu erhalten und mich mit Leidenschaft und Herzblut für die Gemeinde einzusetzen.

Wo hat die Gemeinde nach Ihrer Meinung das grösste Entwicklungspotenzial?

Wildhaus – Alt St. Johann hat so viele Naturschönheiten und Bräuche – ein riesengrosses Potential. Wenn bei uns die Menschen keine Erholung und Heimat finden, wo dann? Wildhaus – Alt St. Johann soll für mich ein harmonisches Miteinander zwischen Tourismus und Wohngemeinde werden. Der Balance zwischen Wertschätzung des Tourismus, Attraktivitätssteigerung und Wohlfühlen als Einheimischer muss Sorge getragen werden.

Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen bzw. wo möchten Sie sich besonders im Rat einbringen?

Da mein Mann einen Gewerbebetrieb besitzt, den wir zusammen führen, liegt mir die Wirtschaft sehr am Herzen. Nebst den Bauern und dem Tourismus ist das einheimische Gewerbe ein wesentliches Standbein unserer Gemeinde. Wenn es dem Gewerbe gut geht, können Lehrstellen und Arbeitsplätze angeboten werden, wovon wir alle profitieren.

Karl Bollhalder, Kandidat Gemeinderat (neu)

Karl Bollhalder im Porträt

FDP
Jahrgang: 1972
Verheiratet, vier Kinder
Ausbildung/Beruf: Möbelschreiner; Berner Fachhochschulen BFH, Biel (Holzingenieur FH); Holzenergie Schweiz, Zürich (Projektleitung Qualitätssicherung und Beratungsdienst); isofloc AG, Bütschwil; TechnoWood AG, Alt St. Johann (Mitglied Geschäftsleitung und Teilinhaber)
Engagement politisch/sozial: UWAC Unterwasser ActionClub; Jodelclub Säntisgruess

Was ist die Motivation für Ihre Kandidatur?

Karl Bollhalder.

Karl Bollhalder.

Bild: PD

Das oberste Toggenburg war, ist und soll weiter mein Lebensmittelpunkt sein. Darum möchte ich meine Fähigkeiten mit einbringen, um das schlummernde Potenzial weiter auszuschöpfen. Unsere wunderschöne Heimat soll lebenswert bleiben – für Einheimische, zukünftige Einheimische und Gäste. Durch meine berufliche Tätigkeit bin ich es gewohnt, anspruchsvolle Tagesgeschäfte effizient abzuarbeiten und zukunftsträchtige Ideen in einem Team zu entwickeln und umzusetzen. Gerne möchte ich mich in dieser Form auf Gemeindeebene einbringen.

Wo hat die Gemeinde nach Ihrer Meinung das grösste Entwicklungspotenzial?

Auf der Gemeindeebene sehe ich das grösste Potenzial in der Kommunikation von Bürgern und der Gemeinde-Exekutive. Zielsetzungen und der aktuelle Stand von Tagesgeschäften aber auch übergeordneten Visionen müssen klar kommuniziert werden. Für mich ist die ehrliche und transparente Kommunikation der Weg, dass wir als oberste Toggenburger geeint dastehen. Mit dieser Energie und diesem «Wir»-Gedanken schaffen wir alle Herausforderungen und schöpfen das vorhandene Potenzial in Tourismus, Landwirtschaft und Gewerbe aus.

Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen bzw. wo möchten Sie sich besonders im Rat einbringen?

Als Bauernsohn und als Schreiner bin ich mit den Besonderheiten unserer Region aufgewachsen. Durch die Tätigkeiten in Verbandsstrukturen, im Marketing bis hin zu der momentanen Arbeit in der Geschäftsleitung durfte ich meine Fähigkeiten im Bereich Produktentwicklung und Kommunikation verfeinern. Ich biete meine Hilfe bei der pragmatischen Lösungsfindung von Gemeindegeschäften und deren kommunikativer Umsetzung sowie der Evaluation unseres Entwicklungspotenzials und folglich dessen gemeinschaftlicher Umsetzung.

Werner Bollhalder, Kandidat Gemeinderat (neu)

Werner Bollhalder im Porträt

FDP
Jahrgang: 1966
Zivilstand: verheiratet
Ausbildung: Landwirt; eidg. Techn. Kaufmann; Bauverwalter GfS Beruf: Sachbearbeiter beim Baudepartement des Kantons St.Gallen, Fachbereich Bauen ausserhalb Bauzone

Was ist die Motivation für Ihre Kandidatur?

Werner Bollhalder.

Werner Bollhalder.

Bild: PD

Ich finde Gemeindepolitik spannend und möchte diese als Gemeinderat aktiv mitgestalten.

Wo hat die Gemeinde nach Ihrer Meinung das grösste Entwicklungspotenzial?

Es gilt, das lokale Gewerbe zu stärken. Die Möglichkeiten, unseren Jugendlichen in der Gemeinde eine Ausbildung anzubieten sowie Arbeitsplätze zu schaffen, ist von zentraler Bedeutung. Eine gesunde Familienpolitik bildet das Rückgrat einer lebendigen Gemeinde.

Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen bzw. wo möchten Sie sich besonders im Rat einbringen?

Mit meiner Erfahrung als Bauverwalter und Sachbearbeiter im Baubewilligungsverfahren möchte ich mein Wissen hauptsächlich im Bauwesen einbringen. Zudem steht mit der Zonenplanrevision eine sehr grosse Herausforderung für unsere Gemeinde an. Für die Umsetzung ist meine Tätigkeit im Baudepartement sicher hilfreich.

Rita Elmer, Kandidatin Gemeinderat (neu)

Rita Elmer im Porträt

Parteilos
Jahrgang: 1977
Familie: Lebenspartner, drei Kinder
Ausbildung/Beruf: Hochbauzeichnerin; Pflegefachfrau; Techn. Kauffrau/Stv. Geschäftsführerin im Detailhandel
Engagement politisch/sozial: Schulratspräsidentin, Gemeinderätin und Altersheimkommissionspräsidentin Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann; Vorstand Spitex Oberes Toggenburg, Aufbau Trefferei Unterwasser

Was ist die Motivation für Ihre Kandidatur?

Rita Elmer.

Rita Elmer.

Bild: PD

Als amtierende Schulratspräsidentin von Wildhaus-Alt St. Johann bin ich von Amtes wegen auch Gemeinderätin. So durfte ich die vielseitigen und spannenden Aufgaben des Gemeinderates kennenlernen. Verschiedene Projekte und Geschäfte des Gemeinderates sind bis Ende meiner Legislatur 2017–2020 nicht zu beenden. Mein Wunsch ist es, diese und neue weiterhin aktiv mitzugestalten und abzuschliessen. Mein breit gefächertes Fachwissen kann ich bei den sehr unterschiedlichen Themen gezielt einsetzen, was mir grosse Freude bereitet.

Wo hat die Gemeinde nach Ihrer Meinung das grösste Entwicklungspotenzial?

Das grösste Entwicklungspotenzial sehe ich im Tourismus. Ein grosser Teil der Gewerbebetriebe ist vom Tourismus abhängig. Die vergangenen Sommerferien haben gezeigt, welches Potenzial in diesem Bereich vorhanden ist. Mit mehr Tages- und Übernachtungsgästen kann dem «Lädelisterben» in unserer Gemeinde wirkungsvoll entgegengetreten werden. Unsere sagenhaft schöne Natur mit ihren zahlreichen Möglichkeiten hilft uns dabei. Werden die Schlechtwetterangebote ausgebaut, steht einer zunehmenden Nachfrage nicht mehr viel im Wege.

Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen bzw. wo möchten Sie sich besonders im Rat einbringen?

Das Gesundheits- und Sozialwesen ist mir sehr wichtig. Ich will meine Aufgabe als Altersheimkommissionspräsidentin und im Vorstand der Spitex Oberes Toggenburg (Gemeindevertreterin) weiterführen und aktiv mein Wissen aus meinen Aus- und Weiterbildungen, aber auch aus meiner Berufserfahrung als Pflegefachfrau einbringen. Nur ungern würde ich mein Mitwirken in der Arbeitsgruppe «Neuausrichtung stationäre Alterspflege Wildhaus-Alt St. Johann» aufgeben. Menschen in fortgeschrittenem Alter liegen mir besonders am Herzen.

Peter Hofstetter, Kandidat Gemeinderat (neu)

Peter Hofstetter im Porträt

SVP. Jahrgang 1984. Zivilstand: Verheiratet, zwei Kinder Ausbildung/Beruf: Maurer EFZ, Chefmonteur Lehrgerüstbau

Was ist die Motivation für Ihre Kandidatur?

Peter Hofstetter.

Peter Hofstetter.

Bild: PD

Die wunderschöne Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann, in der ich aufwachsen durfte, liegt mir sehr am Herzen. Da ich es mir beruflich sowohl auch privat einrichten kann und möchte, stelle ich gerne einen Teil meiner Zeit zum Wohle der Gemeinde zur Verfügung, um meine Visionen und Ideen im Rat einzubringen.

Wo hat die Gemeinde nach Ihrer Meinung das grösste Entwicklungspotenzial?

Eine gute Weiterentwicklung des Tourismus, der Landwirtschaft und des Gewerbes.

Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen bzw. wo möchten Sie sich besonders im Rat einbringen?

Ich durfte selber auf einem Bauernhof aufwachsen, in dessen Besitz ich heute bin und auf dem ich mit meiner Familie wohne. Auch wenn ich die dazu gehörige Landwirtschaft nicht selber bewirtschafte, sondern verpachtet habe, fühle ich mich dennoch sehr verbunden mit ihr. Deswegen möchte ich mich gerne für ihre Anliegen und eine starke produzierende Landwirtschaft einsetzen.

Thomas Stolz, Kandidat Gemeinderat (neu)

Thomas Stolz im Porträt

Parteilos
Jahrgang: 1983
Zivilstand: bald verheiratet (11. 9. 2020)
Ausbildung: Hochbauzeichner EFZ; Polymechaniker EFZ; Projektleiter Beruf: Leiter Maschinenbau Ebnat AG, Projektleiter Maschinenbeschaffung
Engagement politisch/sozial: «Helfer» Zeltainer, Unterwasser

Was ist die Motivation für Ihre Kandidatur?

Thomas Stolz.

Thomas Stolz.

Bild: PD

Meine Heimat ist die Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann. Ich bin hier aufgewachsen und habe vor einem Jahr das Elternhaus gekauft, so ist die Verbindung zur Gemeinde noch grösser geworden. Auch ein Teil unserer Familie lebt und arbeitet hier. Ich möchte mich den Aufgaben, welche zu lösen sind, stellen und mich im Gemeinderat einbringen. Ich freue mich darauf, unsere Gemeinde mitzugestalten, diese in die Zukunft zu begleiten und die Lebensqualität hier zu bewahren.

Wo hat die Gemeinde nach Ihrer Meinung das grösste Entwicklungspotenzial?

Der Tourismus ist für unsere Region wichtig und es werden immer wieder gute Ideen entwickelt. Diese sollten wo möglich unterstützt und begleitet werden. Wir haben in der Gemeinde gute Dienstleistungsbetriebe, im Gewerbesektor wie auch in der Gastronomie. Es ist wichtig, dass man diesen Betrieben Sorge trägt und auf ihre Anliegen eingeht. Die Landwirtschaft ist für unsere Region ebenfalls von grosser Bedeutung. Sie generiert viele gute Produkte, schaut zu unserer Natur und somit auch zu unserem Tal. Auch hier gibt es sicherlich Bedarf für Unterstützung.

Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen bzw. wo möchten Sie sich besonders im Rat einbringen?

Ein «Miteinander» finde ich, in einer solchen Gemeinde wie unsere, sehr wichtig. Zusammen kann in unserem Tal grosses erreicht werden. Mit meinen Erfahrungen aus verschiedenen Arbeitsstellen kann ich mithelfen, unsere Gemeinde effizient und ressourcenschonend in die Zukunft zu begleiten. Die Themen, welche die Bevölkerung beschäftigt, müssen dem Gemeinderat am Herzen liegen, und diese sollen angepackt werden.

Christiana Sutter, Kandidatin Gemeinderat (neu)

Christiana Sutter im Porträt

Parteilos
Jahrgang: 1960
Zivilstand: geschieden
Ausbildung: KV, Physiotherapieassistentin, Dipl. Sport- & Eventmanagerin HF, Skilehrerin
Beruf: Kundenbetreuerin bei PostFinance
Engagement: Vorstand St. Galler Wanderwege, Wegwisserin Toggenburg Tourismus

Was ist die Motivation für Ihre Kandidatur?

Christiana Sutter.

Christiana Sutter.

Bild: PD

In der aktuellen, veränderten Zeit habe ich mich gefragt, ob ich etwas für die Bevölkerung bewegen kann. Eines meiner Credos ist es, Menschen zu bewegen, sei es körperlich oder unterstützend von Projekten. Im Bürgerforum, welches die Gemeinde initiiert hat, konnte ich Ideen einbringen und mitgestalten. Das Resultat sieht man am Strassenrand, es bewegt und hat die Dorfbilder verändert. Meine Erfahrungen und mein Wissen in verschiedenen Bereichen möchte ich für die Bevölkerung und unsere Gäste einsetzen. Ich schaue hin und höre zu.

Wo hat die Gemeinde nach Ihrer Meinung das grösste Entwicklungspotenzial?

Ich habe Ideen und Visionen. Diese betreffen vor allem das Leben in der obersten Toggenburger Gemeinde. Die drei Dörfer sollen für alle Generationen lebenswert sein. Weitere Bewegungs-, Sportmöglichkeiten für Einheimische, Vereine und Gäste. Da arbeiten und wohnen, wo andere Ferien machen. Neue Arbeitsformen sind gefragt. Sei dies mit Homeoffice oder Coworking Spaces. Tourismus-angebote mit den vorhandenen Resourcen erweitern: Natur, Kultur und Tradition. Verbesserung der Kommunikation, intern und extern.

Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen bzw. wo möchten Sie sich besonders im Rat einbringen?

Sport und Gesundheit sind Teil meines Lebens. Nebst dem Wintersport ist mir wandern und mountainbiken wichtig. Die Gestaltung der Wanderwege liegt mir am Herzen, wobei auch Biketrails wünschenswert sind. Eine Koexistenz von Wandern und Mountainbike ist möglich. Unsere Kultur – Gesang, traditionelles Bauen und das Brauchtum sind zu pflegen. Der Umgang mit Menschen ist mir in einem touristischen Dienstleistungsbetrieb in die Wiege gelegt worden. Tourismus ist für mich eine Herzensangelegenheit.

Michaela Näf, Kandidatin Schulratspräsidium (neu)

Michaela Näf im Porträt

Parteilos
Jahrgang: 1981
Verheiratet, zwei Kinder (acht und zehn Jahre)
Ausbildung/Beruf: Marketing-/Verkaufsassistentin, Maschinenhersteller, ASJ; Anwaltsassistentin, Allgemeines Treuunternehmen, FL-Vaduz; Stv. Steuersekretärin, Gemeinde Sennwald; Ausbildung zur Kauffrau EFZ, Gemeinde Krinau
Engagement politisch/sozial: OK-Schülerskirennen Wildhaus seit 2017; Mithilfe in diversen Dorfvereinen/Kommissionen

Was ist die Motivation für Ihre Kandidatur?

Michaela Näf.

Michaela Näf.

Bild: PD

Ich möchte gerne aktiv in der Gemeinde mitarbeiten und Verantwortung übernehmen. Wir haben eine starke Schule und ich bin voll motiviert, mitzugestalten und mitzuhelfen, damit unsere Kinder für die Zukunft optimal vorbereitet sind. Ich bin mir der Herausforderung bewusst und bin mich gewohnt, Probleme anzugehen und gemeinsam Lösungen zu finden. Mit meinem Organisationstalent, einer offenen, klaren Kommunikation und als aktive, umsichtige Zuhörerin möchte ich gerne dieses Amt zuverlässig und professionell ausführen.

Wo hat die Gemeinde nach Ihrer Meinung das grösste Entwicklungspotenzial?

Spätestens nach dem Lockdown wurde uns allen bewusst, wie schön wir wohnen und wie gut es uns in unserer Gemeinde geht. Wir haben ein gutes, intaktes Dorfleben mit Vereinen, Organisationen, Gewerbe, Landwirtschaft, Kulturschaffenden usw. und unsere Kinder können sich in einer «heilen» Welt frei bewegen und entwickeln. Bezug nehmend auf Neuzuzüger ist dies neben unserer schönen Landschaft (Tourismus) ein Trumpf, den wir noch nicht ausgespielt haben.

Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen bzw. wo möchten Sie sich besonders im Rat einbringen?

Mein Hauptfokus liegt ganz klar bei der Schule. Wir werden hauptsächlich neue Gesichter im Schulrat und in der Schulleitung haben. Die Zusammenarbeit mit den aktuellen Amtsinhabern ist enorm wichtig, daher wäre ich bereit, direkt nach dem Wahlsonntag mit der Einarbeitung zu beginnen. Ich bin überzeugt, dass ich mit Hilfe von unserem starken Lehrerteam, der aktuellen Schulleitung und dem Schulrat sowie mit regelmässigen Schulbesuchen mich schnell und gut einarbeiten kann, damit ein reibungsloser Übergang stattfinden kann.

Roger Widmer, Kandidat Schulratspräsidium (neu)

Roger Widmer im Porträt

Parteilos
Jahrgang: 1979
Verheiratet, zwei Kinder
Ausbildung/Beruf: Fachausweis als Landwirt, Skilehrer und Grenzwächter; Teamchef von 14 Mitarbeitern beim Grenzwachtposten Rheintal Nord; diverse Führungslehrgänge, Methodik- und Kommunikationskurse
Engagement politisch/sozial: Schulrat seit 2017; J+S-Leiter Kids SSC Toggenburg; J+S-Kursleiter Skitouren, Bergsteigen; Samariterlehrer Sport und Rettungskurse GWK

Was ist die Motivation für Ihre Kandidatur?

Roger Widmer.

Roger Widmer.

Bild: PD

Im Sommer wurde das Sekretariat neu besetzt, zudem wird unser verdienter Schulleiter im Januar 2021 eine neue Stelle antreten. Mit der Wahl des neuen Schulratspräsidenten wird die Leitung der Schule komplett neu besetzt. Ich bin motiviert, die Qualität der Schule mit der nötigen Führungserfahrung aufrechtzuerhalten sowie die offenen Projekte voranzutreiben und abzuschliessen. Es bereitet mir grosse Freude, mich für die Zukunft der Kinder einzusetzen und die bestmöglichen Voraussetzungen für sie zu schaffen.

Wo hat die Gemeinde nach Ihrer Meinung das grösste Entwicklungspotenzial?

Ich habe Einsitz in der Findungsgruppe, welche dem Gemeinderat demnächst Vorschläge betreffend Neuorganisation der Schule unterbreitet. Dies wird uns in Zukunft sehr stark beschäftigen. Es könnten noch vermehrt Synergien zwischen der Schule und der Gemeinde genutzt werden. Das Mitspracherecht der Oberstufe Nesslau sollte weiterverfolgt werden. Betreffend Jugendarbeit besteht sicher noch Entwicklungspotenzial. Themen wie Frühförderung und Betreuung der Kinder in der Gemeinde werden uns in Zukunft sicher weiterbeschäftigen.

Welches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen bzw. wo möchten Sie sich besonders im Rat einbringen?

In den letzten vier Jahren habe ich mich unter anderem für die Mittagsbetreuung in Alt St. Johann und für die Sicherheit der Schulwege eingesetzt. Das Projekt Schulwegsicherheit ist schon weit vorangeschritten und wird demnächst in die Auflage gehen. Die Neuorganisation der Schule ist ein wichtiger Baustein für die Einheitsgemeinde. Es ist jetzt sehr wichtig, dass wir hier das richtige Modell für unsere Schule finden. Es ist mir ein Anliegen, dass die Gemeinde jeweils frühzeitig, offen und transparent über laufende Projekte informiert.

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