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Künstlerin Julia Kubik kommt ins Museümli

Am 3. Juli ist die Buchser Wort- und Bild-Künstlerin mit «Apundni Hünd» im Museümli.

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Julia Kubik kommt mit «Apundni Hünd» im Museümli.

Julia Kubik kommt mit «Apundni Hünd» im Museümli.

Bild: PD

(pd) Julia Kubik lenkt den Blick auf die unscheinbaren Szenerien des Alltags, die Bühnenbilder des Gewöhnlichen. Oft betrachtet sie die Welt etwas anders, sieht sie in Bildern, Atmosphären und Kompositionen. Holt sich so ein bisschen Magie in ihre Wirklichkeit. Die Künstlerin sammelt diese Momente der Verwirrung und Disharmonie – irgendetwas ist hier falsch! – und gibt sie in Texten, Fotos und Cartoons wieder.

Julia Kubik.

Julia Kubik.

Bild: Michel Canonica

«Alle sind umgeben vom selben Zeug. Und doch leben wir in Realitäten, die verschiedener nicht sein können. Ich will herausfinden, wie weit mein Blick auf die gemeinsame Umgebung verstanden wird. Ob sich Leute finden, die Teil einer kollektiven Wahrnehmung des Normalen sind.»

Sie zeichnet, fotografiert, schreibt, postet und mimt

Meistens sind es Tiere und Infrastruktur oder Gesprächsfetzen, die sie fesseln und ihre Fantasie anregen, bis das zutiefst Tragische und Komische daran erzählbar wird. Manche Geschichten landen in ihrer Sammlung, andere landen ungefiltert in den sozialen Medien – und/oder im Museümli.

Julia Kubik experimentiert mit vielen unterschiedlichen Bühnen. Sie zeichnet, schreibt, fotografiert, postet und mimt. Ob als Grafikerin, als Mitorganisatorin und Moderatorin der «erfreulichen Universität» im St.Galler Palace oder als Cartoonistin des Kulturmagazins «Saiten»: Julia Kubik schafft Momente, in denen das Skurrile und Schräge ungewertet neben das Ernste zum Stehen kommt.

Die Beobachterin kultiviert scheinbar spielerisch die leichte, lustige Oberfläche – «ich unterhalte» – und überlässt uns den Rest für den Heimweg. Die St.Galler Kulturstiftung hat ihr vielseitiges Schaffen 2021 mit einem Förderpreis ins Rampenlicht gerückt.

Das Team der Bureauvulkanmaschinenfreunde lädt am 3. Juli alle herzlich ein zum Besuch im Museümli (bei der Mühle Senn). Wie immer, von Punkt 10 Uhr vormittags bis Punkt 18 Uhr abends. Im Museümli ist Maskenpflicht.