Die Schule Wartau hat das Jugendprojekt Lift erfolgreich lanciert

Acht Schülerinnen und Schüler der Kleinklasse Wartau traten dank dem Jugendprojekt Lift ihren ersten Arbeitseinsatz in der Berufswelt an.

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Sedra (rechts) kann dank dem Jugendprojekt Lift bis zu den Frühlingsferien in der Landi Trübbach arbeiten.

Sedra (rechts) kann dank dem Jugendprojekt Lift bis zu den Frühlingsferien in der Landi Trübbach arbeiten.

Bild: PD

(pd) Seit Sommer 2019 liefen die Vorbereitungen für den Start des Jugendprojektes Lift in der Kleinklasse Wartau auf Hochtouren. Bis im November konnte für alle acht Schülerinnen und Schüler ein geeigneter Wochenarbeitsplatz gefunden werden. Verschiedene Unternehmen in der Region haben sich bereit erklärt, dieses Projekt zu unterstützen und so konnte ein breites Spektrum an Arbeitsplätzen zusammengestellt werden: von handwerklichen Tätigkeiten beim Werkhof Wartau, bei der Marty AG und bei Atlas Holz über Arbeiten im sozialen Bereich in der Kitawa Wartau und im Betagtenheim Wartau bis hin zu Einsätzen im Verkauf oder im Dienstleistungsbereich bei der Landi Trübbach, im Volg in Azmoos und bei Coiffure Hausi in Sargans.

Zudem darf das Projekt einen grosszügigen Beitrag in Höhe von 500 Franken vom Rotary Club Werdenberg entgegennehmen.

Arbeiten jeweils am Freitagnachmittag

Zwei Besuche bei Jugendlichen an ihrem dritten Lift-Einsatz zeigen, dass das Projekt erfolgreich gestartet ist – sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für die Betriebe.

Die Achtklässlerin Yaritza arbeitet während zehn Wochen jeweils am Freitagnachmittag für zwei Stunden in der Kitawa Wartau. In den wenigen Stunden, die sie in der Kitawa verbringt, nimmt Yaritza ganz verschiedene Aufgaben wahr: mit den Kindern spielen, Zvieri zubereiten und essen, Händewaschen mit allen Kindern aber auch Hausarbeiten wie staubsaugen und Boden putzen gehören dazu. Die Arbeit macht ihr Spass und sie ist motiviert, schreiben die Projektverantwortlichen. Doch nicht nur für sie ist der wöchentliche Einsatz ein Gewinn. Auch Anja Meier von der Kitawa ist bereits nach drei Wochen überzeugt vom Projekt:

«Yaritza entlastet die Kitawa-Betreuerinnen und erledigt gewisse Tätigkeiten schon sehr selbstständig.»

Zudem sei es auch für die Kinder spannend, zur Abwechslung ein neues Gesicht zu sehen.

Sinnvollerweise mehrere Einsätze für Schüler

Auch Sedra hatte ihren dritten Einsatz an ihrem Wochenarbeitsplatz. Sie arbeitet bis zu den Frühlingsferien jeden Samstagvormittag in der Landi Trübbach. Sedra fühlt sich sehr wohl in der Landi und betont, wie wohlwollend sie dort empfangen und begleitet wird, schreiben die Projektverantwortlichen.

Auch Ruth Giger, die als Grünbereichsleiterin in der Landi angestellt ist, freut sich über Sedras Einsatz. Sie betont, dass Sedra bereits sehr selbstständig arbeitet und die Arbeit, die es zu erledigen gibt, selber sieht. Das sei nicht selbstverständlich. Auch ist Ruth Giger überzeugt, dass es sinnvoll ist, wenn die Schülerinnen und Schüler mehrere Einsätze haben und die Arbeit auf diese Weise besser kennen lernen können.

Für die Lehrpersonen, Anna Stoffel und Verena Vonlanthen, ist es schön, zu sehen, dass das Lift-Projekt so erfolgreich gestartet ist und Schülerinnen und Schüler wie auch Betriebe die Einsätze positiv werten.