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Josef Signer wird Ehrenmitglied des St.Galler Blasmusikverbandes

An der Delegiertenversammlung des St. Galler Blasmusikverbandes sind nicht nur die Reihen des Vorstands vollständig besetzt und die Geschäfte des Verbandes abgewickelt worden. Auch wurden nicht weniger als 80 Musikanten für ihre langjährige Verbandstreue geehrt.
Michael Kohler
Vom Kreis Werdenberg wurden Christian Netzer, Marcel Kaiser, Othmar Lenherr und Josef Signer (Sigi) geehrt (von links). (Bild: Michael Kohler)

Vom Kreis Werdenberg wurden Christian Netzer, Marcel Kaiser, Othmar Lenherr und Josef Signer (Sigi) geehrt (von links). (Bild: Michael Kohler)

Geehrte aus dem Werdenberg

Einen Grossteil der DV nahm die Ehrung langjähriger Musikantinnen und Musikanten ein. Deren 80 wurden für 35 Jahre und mehr Aktivmitgliedschaft in einem Blasmusikverein geehrt. Vom Kreis Werdenberg wurden folgende Musikanten geehrt.

•  Christian Netzer, Musikverein Buchs-Räfis, Eidgenössischer Veteran, 35 Jahre aktiv
•  Marcel Kaiser, Bürgermusik Gams, Eidgenössischer Veteran, 35 Jahre aktiv
•  Othmar Lenherr, Bürgermusik Gams, Kantonaler Jubilar, 50 Jahre aktiv
•  Josef Signer (Sigi), Musikgesellschaft Sennwald, Ernennung zum Ehrenmitglied vom SGBV und Eidgenössischer Veteran, 35 Jahre aktiv

Ein einig Volk von Musikanten: Die 94. Delegiertenversammlung des St. Galler Blasmusikverbandes SGBV vom Samstag hätte in der Mehrzweckhalle von St. Peterzell nicht besser verlaufen können. Einstimmig wurden Jahresberichte, -rechnungen, Budget und Anträge von den 364 stimmberechtigten Delegierten gutgeheissen (116 der 120 St. Galler Musikvereine waren vertreten).
Die Präsentation des Kantonalen Musikfestes 2019 durch die Veranstalter aus Lenggenwil fand ebenso Anklang wie die Bewerbung der Musikgesellschaft Flums für die Durchführung des nächsten kantonalen Jugendmusiktreffens. Auch gab es aus den Reihen der Delegierten keinen Anreiz für eine allgemeine Diskussion. Abgerundet wurde die Versammlung mit Grussworten von Behörden und Politik, der Armee und dem Schweizer Dachverband SBV. So richteten Regierungsrat Beni Würth und Vreni Wild, Gemeindepräsidentin von Neckertal, ihre Grüsse ebenso an die Delegierten wie SBV-Präsident Valentin Bischof und Hauptmann Christian Speck.

Ein lückenloser Vorstand und eine schwarze Null

Dass der Vorstand des St. Galler Blasmusikverbandes seine Aufgaben und Pflichten gewissenhaft wahrnimmt, zeigten die lückenlosen Jahresberichte des Kantonalpräsidenten Markus Meier und des Präsidenten der kantonalen Musikkommission Roland Stillhard sowie die Ressortberichte der einzelnen Vorstandsmitglieder.
Punkto Finanzen verkündete Kassierin Verena Federli, dass der Verband nicht nur eine schwarze Null, sondern gar einen kleinen Gewinn von 1181 Franken verbuchen könne. Die gesunde finanzielle Situation des Verbandes erlaube es, immer wieder neue Projekte in Angriff zu nehmen und auch Kurse, Lager und Workshops durchzuführen, die nicht immer kostendeckend seien.

Lückenlos kann sich der SGBV-Vorstand künftig auch physisch präsentieren, denn nach drei Jahren Vakanz stellt sich Markus Straub (Knabenmusik St. Gallen) für das Präsidium des Kreises St. Gallen zur Verfügung. Er übernimmt damit die Aufgaben des Interimspräsidenten Michael Brunner – seines Zeichens Kreispräsident Fürstenland – und hält Einsitz im nun vollzähligen Verbandsvorstand. Straub hatte das Kreispräsidium in St. Gallen bereits während acht Jahren (2007 bis 2015) inne und liess sich wegen der aktuellen Situation des verwaisten Kreises zu einer erneuten Kandidatur bewegen.

Ehrenmitglied Josef Signer: «Es geht um die Sache»

Bereits seit 2006 ist Josef Signer, Kreisobmann von Werdenberg, im Vorstand des SGBV tätig. Für seine Arbeit und Treue während der vergangenen zwölf Jahre wurde Signer von seinen Vorstandskollegen und der gesamten Versammlung zum Ehrenmitglied des St. Galler Blasmusikverbandes ernannt. «Dankbar und ein wenig sprachlos», nehme Signer diese Anerkennung gerne an, wobei er stets betone, dass es nicht um die Person gehe. «Es geht um die Sache.»

Roman Pizio mit Preis ausgezeichnet

Damit nicht genug der Ehrerbietung: Bereits zum 18. Mal durfte die Josef-Strässle-Steigacker-Stiftung, kurz JSSS, einen jungen Musikanten für seine überragende Leistung für die Blasmusik mit einem Preis auszeichnen. Am 24. September wählte der Stiftungsrat unter den Nominierten den Heidner Roman Pizio als Preisträger aus. Dieser kann nicht nur einen ellenlangen musikalischen Lebenslauf vorweisen, auch ist er einerseits als Dirigent der Bürgermusik Mörschwil und andererseits als Trompeter der aufstrebenden Blasmusikformation «Fäaschtbänkler» sehr erfolgreich. Mit seinem Verein trug Pizio zum Dank für diese Anerkennung seine Eigenkomposition «18 Hits Of 18 Stars» vor.

Besonderer Effort für die Jugend

Neues durfte Vorstandsmitglied René Ehrbahr aus seinem Ressort Jugend berichten. So wird der Anlass «One day – one band – one concert» im kommenden Jahr in einer etwas anderen Form durchgeführt. Die Teilnehmenden werden mit Parademusik anstatt einem Konzert in die Princely Tattoo Parade am 7.  September in Vaduz integriert.

Im Jahr darauf wird das nächste kantonale Jugendmusiktreffen in Flums durchgeführt werden. Dies im Rahmen des Sarganserländer Kreismusiktages und der Erstuniformierung der frisch fusionierten Musikgesellschaft Flums am Wochenende vom 19. bis 21. Juni 2020.

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