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Ja zum Wärmeverbund und zur Energie-Transparenz in Sevelen

Die Bürgerversammlung hat das Budget 2019 der Politischen Gemeinde Sevelen mit gleichbleibendem Steuerfuss von 125 Prozent genehmigt. Beim Büelhof entsteht ein Wärmeverbund und ein FDP-Antrag wurde gutgeheissen.
Heini Schwendener
Im Raum Büelhof entsteht dereins ein Wärmeverbund mit einer Holzschnitzelheizung. (Bild: Ralph Ribi)

Im Raum Büelhof entsteht dereins ein Wärmeverbund mit einer Holzschnitzelheizung. (Bild: Ralph Ribi)

Das Budget 2019 der Politischen Gemeinde Sevelen warf keine hohen Wellen. Gemeindepräsident Roland Ledergerber erläuterte die wichtigsten Abweichungen im Vergleich zum Budget 2018. So wird etwa mit Mehreinnahmen bei den Steuern in der Höhe von 927000 Franken gerechnet, was vor allem auf die juristischen Personen zurückzuführen ist. Bei den Ausgaben fällt insbesondere der Anstieg der Kosten für die Bildung um 1,015 Millionen Franken ins Gewicht.

Schulratspräsidentin Esther Hagmann erklärte diese Entwicklung mit den steigenden Schülerzahlen. Anhand kantonaler und schweizerischer Zahlen zeigte sie auf, dass in Sevelen die Ausgaben je Schüler – abzüglich der Infrastrukturkosten, die sich ja fast nicht vergleichen liessen – weder besonders hoch noch besonders tief, sondern irgendwo im Durchschnitt liegen. Das Budget 2019 sieht bei einem Aufwand von 36,956 Millionen Franken einen Ertragsüberschuss von 83000 Franken vor, dies bei einem unveränderten Steuerfuss von 125 Prozent.

Investitionen von 19,28 Millionen Franken

Bei der Budgetierung ist dem Rat und den zuständigen Fachleuten ein Fehler unterlaufen. In der Investitionsrechnung sind zwei Posten des EW Sevelen von zusammen 1,1 Millionen Franken aufgeführt, für die ein Gutachten hätte erarbeitet werden müssen. Dieses Versäumnis wird an der Bürgerversammlung im Frühjahr 2019 nachgeholt. Die Summe der Investitionsrechnung wurde somit an der Bürgerversammlung um 1,1 Millionen auf 19,28 Millionen Franken reduziert. Die grössten Posten sind die Schulraumerweiterungen Galstramm und Gadretsch mit 11 Millionen Franken. Für das neue Betagtenheim Casa Sevellun sind im kommenden Jahr 3,3 Millionen Franken vorgesehen, für den Strassenbau 1,4 Millionen. Darunter fällt die Fertigstellung der Schildstrasse inklusive Anschluss an die Kantonsstrasse.

Die 132 Seveler Bürgerinnen und Bürger, die an der Budgetversammlung teilnahmen, genehmigten das Budget 2019 diskussionslos. Im Budget enthalten war auch ein Baukredit für die erste Bauetappe des Wärmeverbundes Büelriet in der Höhe von 710000 Franken. Diesem Antrag hatte die Bürgerversammlung noch vor dem Budget grossmehrheitlich zugestimmt, gegen drei Nein-Stimmen und fünf Enthaltungen.

Wärmeverbund war unbestritten

Bei der früheren Abstimmung über die Schulraumerweiterungen Galstramm und Gadretsch hatten die Investitionen im Energiesektor (Minergie-P-Standard) für hitzige Diskussionen gesorgt. Der Antrag für den Wärmeverbund Büelriet wurde daher in der Budgetbroschüre sowie am Abend selbst von Gemeindepräsident Roland Ledergerber besonders ausführlich präsentiert. Ein Fachmann stand bereit, um allenfalls Auskunft zu geben.

Doch der Aufbau dieses Wärmeverbundes mit einer Holzschnitzelheizanlage blieb völlig unbestritten. Von der Brutto-Investitionssumme von 710000 Franken hat die Gemeinde letztlich nur noch 70000 Franken zu tragen.

Zustimmung zum Energie-Antrag der FDP

In der allgemeinen Umfrage präsentierte die FDP-Ortspartei
einen Antrag betreffend Energieleitbild und Energiekonzept der Gemeinde. Zusammenfassend wird damit mehr Energie-Transparenz verlangt. So seien fortan relevante Dokumente öffentlich zugänglich zu machen. Gefordert werden regelmässige Informationen über die Umsetzung des Energieleitbildes sowie über Grobplanungen der Massnahmen mit den erforderlichen Investitionen. Energiekennzahlen seien zu ergänzen und nachzuführen und der Einfluss der Energiemassnahmen auf die Kosten transparent darzustellen. Nachdem der Gemeindepräsident versichert hatte, diese Angaben würden ohnehin schon erhoben und die Umsetzung des Antrags verursache darum einen überschaubaren Mehraufwand, hiess die Bürgerversammlung den FDP-Antrag gut.

Informationen der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte über die Strompreise, die Bauvorhaben Galstramm und Gadretsch und über den Stand der Planung für das Betagtenheim Casa Sevellun bildeten den Abschluss der Versammlung.

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