Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Dank des Rekordsommers wird die Palfriesbahn früher als geplant erneuert

Steuerung und Antrieb der Palfriesbahn werden in der Winterpause komplett erneuert und ausgebaut. Die Investitionskosten sind an der Generalversammlung der Genossenschaft Seilbahn Palfries genehmigt worden.
Andreas Hörner
Ignaz Hidber erklärt die Notwendigkeit der kommenden Ausbauphase. (Bild: Andreas Hörner)

Ignaz Hidber erklärt die Notwendigkeit der kommenden Ausbauphase. (Bild: Andreas Hörner)

Die Seilbahn Palfries war im vergangenen Sommer zu 97,5 Prozent verfügbar. Lediglich während zweieinhalb Tagen konnte sie wegen Föhn, Rettungsübung oder Reparaturen nicht fahren. Diese hohe Verfügbarkeit soll dank neuen Steuerungs- und Antriebselementen erhalten bleiben. «Ein längerer Stillstand der Bahn hätte nicht abschätzbare Auswirkungen zur Folge», erklärte Verwaltungsratspräsident René Ackermann an der Generalversammlung der Genossenschaft Seilbahn Palfries im Bergwerk Gonzen.

Höchstes Sicherheitsniveau

Bezüglich Sicherheit fahre die Seilbahn auf einem «sehr, sehr hohen Niveau» und sie werde zudem von versiert geschultem Personal betrieben. «Die in die Jahre gekommenen technischen Komponenten bereiten mir aber Bauchschmerzen», erklärte der technische Leiter Ignaz Hidber. Einzelne Anlagenteile seien schon gar nicht mehr erhältlich. Der jetzige Antrieb würde zwar noch sicher über 20 Jahre laufen, mit einer neuen digitalen Steuerung aber nicht mehr korrespondieren. Mit Hilfe von Bildern machte Hidber den Stimmberechtigten die geplanten Arbeiten verständlich und überzeugte sie von deren Sinn und Nutzen.

Ursprünglich war der Ausbau erst in zwei bis drei Jahren geplant. Der vergangene Rekordsommer hat aber zu einem derart erfreulichen Betriebsergebnis beigetragen, dass die geplanten Kosten von 170000 Franken bereits jetzt komplett aus eigenen Mitteln gedeckt werden können. Dank diesen – und dem einstimmigen Ja seitens der Genossenschafter – können die Arbeiten nun bereits in diesem Winter realisiert werden. Kassier Thomas Rutz hielt aber unmissverständlich fest: «Ohne die immense Freiwilligenarbeit rund um die Seilbahn wäre diese Investition, geschweige denn der Bahnbetrieb, nicht möglich.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.