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Neubau Spital Grabs:
Innenausbau bald abgeschlossen

Die Arbeiten am Neubau des Spital Grabs sind kaum in Verzug. Die Nachtbeleuchtung hat andere Gründe.
Jessica Nigg
Die Innenausbauten kommen gut voran und sind gemäss Spital Grabs nur leicht im Verzug. (Bild: Eddy Risch)

Die Innenausbauten kommen gut voran und sind gemäss Spital Grabs nur leicht im Verzug. (Bild: Eddy Risch)

Die Baustelle des Spitalneubaus stand in letzter Zeit quasi rund um die Uhr in Vollbeleuchtung, was zu Spekulationen unter Beobachtern geführt hat. «Da muss wohl Tag und Nacht gearbeitet werden, bestimmt ist man mit den Bauarbeiten im Hintertreffen», mutmassten sie. Dem ist nicht so, korrigiert Roland Rubin. Er ist Mitglied der Geschäftsleitung der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland und Leiter Fachbereich Betrieb und Organisation.

«Derzeit ist die Bus Schaltung für die Beleuchtung noch nicht installiert.» Dabei handelt es sich um das Binary Unit System (Bus). Ein Bus ist ein System zur Datenübertragung zwischen mehreren Teilnehmern über einen gemeinsamen Übertragungsweg. «Das heisst für unseren Fall: Um die Beleuchtung komplett abzuschalten, müssten ganze Bereiche vom Stromnetz genommen werden, was aus betrieblichen Gründen nicht möglich ist», erklärt Rubin.

Reklamationen habe es wegen der «taghellen» Beleuchtung des Areals bisher weder von Anwohnern noch von Patienten gegeben, führt er weiter aus.

Bisher nur kleinere Verzögerungen auf der Baustelle

Das Zeitfenster für den Umzug in den Neubau ist knapp. (Bild: Eddy Risch)

Das Zeitfenster für den Umzug in den Neubau ist knapp. (Bild: Eddy Risch)

Gemäss dem Organisationschef sieht es gut aus in Punkto Baufortschritt: «Die Ausbauarbeiten sind grösstenteils abgeschlossen. Einige Gewerke sind in leichtem Rückstand und werden in den nächsten zwei bis drei Wochen fertiggestellt», so Rubin. Gearbeitet werde dabei aber nicht rund um die Uhr, wie die nächtliche Baustellenbeleuchtung vermuten lassen könnte, sondern meist zu normalen Dienstzeiten: «Es wird nur während des Tages bis etwa 17.30 Uhr gearbeitet», hält Rubin fest, präzisiert aber: «Es kann jedoch vorkommen, dass einige Arbeiten auch länger in den Abend hinein erledigt werden.»

Dass ein baulicher Rückstand auf den Zeitplan der Grund gewesen sei, weshalb die Architekturleitung aus St.Gallen die externen Bauleiter ausgewechselt und selbst die Leitung übernommen habe, verneint Rubin übrigens genauso wie die angeblichen Arbeiten rund um die Uhr.

Umzug im Mai 2020 bleibt realistisches Ziel

Wie Roland Rubin bereits im August gegenüber dem W&O erklärt hat, sollten alle Bau- und Installationsarbeiten bis Ende Oktober fertig sein, damit der Umzug in den Neubau im Mai 2020 vonstatten gehen kann. Das Zeitfenster ist dabei sehr klein:

«Ein Zeitplan für ein solch komplexes Bauwerk ist immer sehr herausfordernd. Wir haben für die Übernahme und die integralen Tests genügend Zeit eingeplant, so dass der Umzugstermin im Mai immer noch realistisch ist.»

Nach Fertigstellung der Arbeiten erfolgen die vorgeschriebene Abnahme sämtlicher Installationen und Einrichtungen sowie jede Menge Testläufe. Nicht zu unterschätzen sind auch die Schulungen der Mitarbeitenden, die in dieser Zeitspanne parallel zum Spitalalltag erfolgen, damit der Betrieb auch im Neubau vom ersten Tag an einwandfrei läuft. Der Umzug kann kaum verschoben werden, die Feriensperre für die rund 560 Mitarbeitenden des Spital Grabs dauert nämlich nur zwei Wochen rund um den Umzugstermin. Der Patientenumzug ist auf den 9. Mai 2020 angesetzt.

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