In Sevelen ist ein lokales Unterstützungskomitee für die Konzernverantwortungsinitiative gegründet worden

Die Konzernverantwortungsinitiative fordert laut dem Komitee eine Selbstverständlichkeit: Konzerne mit Sitz in der Schweiz sollen sich an die Menschenrechte und international anerkannte Umweltstandards halten, indem sie «nicht länger die Augen verschliessen».

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In Sevelen wurde ein lokales Komitee zur Unterstützung der Konzernverantwortungsinitiative gegründet.

In Sevelen wurde ein lokales Komitee zur Unterstützung der Konzernverantwortungsinitiative gegründet.

Bild: PD

(pd) Peter Maier vom Komitee sagt: «Wir finden es sehr wichtig, dass wir uns auch in Sevelen mit diesem dringlichen Anliegen befassen. Darum haben wir ein Komitee gegründet.» In den Wochen bis zur Abstimmung vom 29. November will die Gruppe Aktionen organisieren und Leute vor Ort zum Thema ansprechen.

Basler Konzern verkauft tödliche Pestizide

«Glencore vergiftet Flüsse im Kongo und die Luft in Sambia. Der Basler Konzern Syngenta verkauft tödliche Pestizide, die bei uns schon lange verboten sind und Schweizer Goldraffinerien beziehen Rohgold aus Kinderarbeit. Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren minimale Umweltstandards», wird in einer Medienmitteilung des lokalen Komitees aus Sevelen ausgeführt.

Die Konzernverantwortungsinitiative fordert laut dem Komitee eine Selbstverständlichkeit: Konzerne mit Sitz in der Schweiz sollen sich an die Menschenrechte und international anerkannte Umweltstandards halten, indem sie «nicht länger die Augen verschliessen». Damit sich auch dubiose Multis an das neue Gesetz halten, müssten Verstösse Konsequenzen haben. Konzerne sollen deshalb in Zukunft für Menschenrechtsverletzungen, die sie oder ihre Tochterfirmen verursachen, geradestehen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Interessierte können sich im Internet auf www.konzern-initiative.ch/lokalkomitee-LK Sevelen einschreiben. Fahnen können unter www.konzern-initiative.ch/fahne bestellt werden.