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In Sennwald, Gams und Grabs gilt ein absolutes Feuerwerk- und Feuerverbot

Ab Freitag, 27.Juli, gilt im gesamten Gebiet der drei Gemeinden Sennwald, Gams und Grabs ein absolutes Feuerwerk- und Feuerverbot im Freien. Die drei Gemeinderäte haben diese Massnahme wegen der extremen Trockenheit, der Wetterprognosen, welche die Brandgefahr eher noch verschärfen, und des bevorstehenden Nationalfeiertags erlassen.
Thomas Schwizer
Jegliches Feuer im Freien, das Abbrennen von Feuerwerk und das Wegwerfen von Raucherwaren etc. ist auf dem gesamten Gemeindegebiet von Grabs, Gams und Sennwald ab sofort generell verboten. Dies gilt auch für privaten Grund. (Bild: Benjamin Manser)

Jegliches Feuer im Freien, das Abbrennen von Feuerwerk und das Wegwerfen von Raucherwaren etc. ist auf dem gesamten Gemeindegebiet von Grabs, Gams und Sennwald ab sofort generell verboten. Dies gilt auch für privaten Grund. (Bild: Benjamin Manser)

Am Dienstag hat die Regierung des Kantons St,Gallen ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe erlassen. Gleichzeitig hat sie es den Gemeinden überlassen, aufgrund ihrer Beurteilung der Situation vor Ort strengere Vorschriften zu erlassen.

Das haben nun die Gemeinderäte von Sennwald, Gams und Grabs in gemeinsamer Absprache getan, jeweils für ihr gesamtes Gemeindegebiet - also vom Talboden bis auf die Berggipfel.

Schon ein einzelner Funkenflug kann Flurbrand auslösen

Auch Wiesen, Borde und Rasen seien inzwischen vielerorts "dürr", erklärt der Gamser Gemeindepräsident Fredy Schöb. Das absolute Feuerverbot sei nicht aufschiebbar. Wegen der extremen Trockenheit bestehe auf dem gesamten Gebiet der drei Gemeinden eine grosse Brandgefahr. Bereits ein einzelner Funkenflug könne einen Flurbrand auslösen.

Das Verbot tritt am Freitag, 27.Juli, in Kraft und wird amtlich veröffentlicht im Werdenberger & Obertoggenburger als amtliches Publikationsorgan und auf den Gemeindehomepages. Zusätzlich versenden die drei Gemeinden entsprechende Newsletter und machen das absolute Verbot mit Hinweistafeln auf dem gesamten Gemeindegebiet bekannt.

Jeglicher Funkenflug kann einen Brand verursachen

Ab sofort ist es in den drei Gemeinden absolut verboten, Feuer im Freien zu entzünden, Feuerwerk abzubrennen sowie brennende Streichhölzer und Raucherwaren wegzuwerfen. Das Verbot gilt auch für privaten Grund, erklärt Fredy Schöb. Auch Cheminées würden unter das Verbot fallen, denn wenn sie in Betrieb genommen werden, könne jederzeit ein Funkenflug entstehen.

Die Gemeinderäte haben sich vor dem Erlass des absoluten Feuerwerk- und Feuerverbotes auf dem gesamten Gebiet der Gemeinden Sennwald, Gams und Grabs mit den örtlichen Feuerwehrkommandos und dem regionalen Führungsstab besprochen. Alle Beteiligten seien einhellig überzeugt, dass das Brandrisiko stark erhöht ist und sich wegen der grossen Hitze eher noch verstärken wird. Die Schadenverhütung habe oberste Priorität, betont der Gamser Gemeindepräsident.

Derzeit keine Aussichten auf Entspannung der Situation

Das Feuerwerk- und Feuerverbot gilt bis auf Weiteres, bis die drei Gemeinderäte es wieder aufheben. Gemäss Langzeitprognosen von Meteo Schweiz ist dies vor Mitte August nicht zu erwarten, schreiben die drei Gemeinden in ihrer amtlichen Mitteilung.

Gemäss Fachleuten wird auch ein kurzes Gewitter oder ein zweistündiger Regenschauer nicht ausreichen, um die Situation wirkungsvoll zu entschärfen. Denn das Wasser würde wegen der extremen Trockenheit der Böden kaum Wirkung zeigen. Es brauche für eine Entspannung der Lage erhebliche Regenmengen, möglichst über eine längere Zeitspanne.

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