Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

In der Paradedisziplin zugeschlagen

Das Team «Boyker», bestehend aus Claudine Boyer und Martin Schenker, hat die zweite Austragung des Grabser Plauschturniers der Rückschlagsportarten für sich entschieden. Die Entscheidung fiel im Speed-Badminton, wo das Duo zu Hause ist.
Robert Kucera
Das Team «Boyker» hatte in ihrer Paradedisziplin Speed-Badminton alles im Griff und sicherte sich mit dem Turniersieg Platz eins in der Gesamtwertung. (Bild: Robert Kucera)

Das Team «Boyker» hatte in ihrer Paradedisziplin Speed-Badminton alles im Griff und sicherte sich mit dem Turniersieg Platz eins in der Gesamtwertung. (Bild: Robert Kucera)

Vier Teams durften sich vor dem abschliessenden Speed-Badminton-Turnier noch Hoffnungen auf den Gesamtsieg der Grabser Racket-Trophy machen. So viel zur Theorie. In der Praxis war jedoch schon alles angerichtet für Claudine Boyer und Martin Schenker. Denn das Duo spielt aktiv Speed-Badminton und musste nur noch den Turniersieg in der Paradedisziplin abholen, um sich Racket-Trophy-Gesamtsieg zu krallen.

Aufeinander zugehen und Tipps geben

«Wir standen als Favorit unter Druck. Für uns wäre es eine grosse Niederlage gewesen, das Speed-Badminton-Turnier nicht zu gewinnen», sagt Schenker. «Zudem hat uns der Veranstalter noch eine Challenge gestellt: Wir mussten mit älteren Schlägern spielen.» Doch letztlich war die Differenz zwischen dem Duo und dem restlichen Teilnehmerfeld zu gross, um das Team «Boyker» ernsthaft um den Sieg zu bringen. «Ins Schwitzen kamen wir aber trotzdem – und das ist gut so», hält Martin Schenker fest und ergänzt, dass er sehr überrascht war vom Talent der Teilnehmer. Am liebsten würde er alle überreden, die Sportart zu wechseln.

53 Bilder

Die Rückschlagsportarten im Griff

Im Vorfeld hat er mit dem Podest geliebäugelt. Dass es zum Gesamtsieg reicht, kommt doch eher überraschend und freut ihn ungemein. «Es fühlt sich gut an, zu gewinnen», meint Schenker, der die Stimmung dieser Trophy sehr schätzt: «Man geht aufeinander zu, gibt sich gegenseitig Tipps – das gefällt mir am besten. Die Racket-Trophy ist für mich ein Highlight. Denn es gibt so viel Verschiedenes zu erleben, es sind so viele gute Leute hier, ich komme gerne ein drittes Mal wieder.»

Mutter und Sohn harmonierten im Court

Im Squash setzten sich die «Giannachi Brothers» Achim und Marco durch. Im Final trafen sie auf die Krüzberg-Fighters (Kurt und Gian-Andrea Heeb), die sie in der Gruppenphase mit 11:3, 11:4 bezwungen haben. «Wir haben gewusst, was uns erwartet», meinte Marco Giannachi nach dem 2:1-Sieg (11:1, 10:12, 11:6). Vom deutlichen Resultat in der Gruppenphase liess sich das Duo nicht blenden, «denn es war ein anstrengendes Spiel und das Resultat deutlicher als das Match.» Im dritten Satz ging er mit 6:3 gegen Gian-Andrea Heeb in Front, ehe der Wechsel auf die beiden anderen Spieler erfolgte. Kurt Heeb glich gegen Armin Giannachi aus, dieser konterte aber mit fünf Punkten in Serie. Giannachi hielt nach dem Sieg fest, auch Glück gehabt zu haben, da sein Gegner viele Fehler beging.

Im Tennis unterlagen Petra und Ursin Sulser, die als Team «Ghülf fu Gamperney» antraten, gleich mal zu Beginn ihrem Angstgegner «Boyker». «Die Schläge kamen nicht so wie sonst», erklärt Ursin, der zweimal in der Woche beim TC Schaan trainiert. «Auch dank der Hilfe der flotten Gegner, die man an der Racket-Trophy hat, und die uns unterstützten, haben wir uns wieder gefangen», schätzt Petra Sulser die freundschaftliche Atmosphäre dieses Turniers. Am Ende durfte sie sich über den Sieg und perfektes Teamwork im Court freuen. Das Finalspiel gegen «Zwei S» begann mit je einem Break, ehe Sabine Steiner ihr Aufschlagsspiel als rste zur 2:1-Führung durchbrachte. Doch dann riss der Faden bei «Zwei S», «Ghülf fu Gamperney» riss das Spieldiktat an sich und gewann mit 6:2.

Taktisch geschickt aufgestellt zum Turniersieg

Im Beachtennis kam der Erfolg für «Maltesers» völlig überraschend. «Wir spielten erstmals zusammen», erklärt Pascal Schneider, der das Squashturnier der Trophy leitete. «Es ist schön, als Mitorganisator ein Turnier zu gewinnen», meint er. Den Erfolg sicherte er sich zusammen mit Joel Thurnheer im Final gegen die «Krüzberg-Fighters» mit einem 7:5-Sieg. «Wir haben eine super Taktik gehabt. Beim Aufschlag stellten wir anders auf als beim Retournieren», so Schneider. Im Final wankte das Team nach einer 5:1-Führung kurz, der Gegner wurde immer besser. Doch mit guten Aufschläge nach aussen holten «Maltesers» die entscheidenden Punkte.

Schlussklassement

1. Boyker 48. 2. Giannachi Brothers 39. 3. Ghülf fu Gamperney 38. 4. Zwei S 37. 5. Krüzberg-Fighters 36. 6. Maltesers 35. 7. Eggis 23. 8. Erdbeer-Donuts 10. 9. Schoggi-Donuts 9.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.