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In Liechtensteins Wäldern gilt ein absolutes Feuerverbot

Ab sofort gilt im Fürstentum Liechtenstein ein absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Das hat das Amt für Bevölkerungsschutz am Montagnachmittag mitgeteilt. Hier gilt die zweithöchste Stufe 4 der Waldbrandgefahr (grosse Gefahr). In den St.Galler Regionen Rheintal, Werdenberg, Sarganserland und Walensee ist die Waldbrandgefahr derzeit auf Stufe 3 (erhebliche Gefahr).
Thomas Schwizer
Anfang August hat auch die Gemeinde Grabs ein absolutes Feuer- und Rauchverbot im Wald und in Waldesnähe erlassen, wie hier in der Nähe des Voralpsees. Derzeit gilt hier noch die Gefahrenstufe 3, es gilt noch kein absolutes Verbot. (Bild: Eddy Risch/Keystone)

Anfang August hat auch die Gemeinde Grabs ein absolutes Feuer- und Rauchverbot im Wald und in Waldesnähe erlassen, wie hier in der Nähe des Voralpsees. Derzeit gilt hier noch die Gefahrenstufe 3, es gilt noch kein absolutes Verbot. (Bild: Eddy Risch/Keystone)

Seit längerer Zeit sind Niederschläge ausgeblieben, es herrscht anhaltend sonniges Wetter und der Föhn der vergangenen Tage hat den Waldboden weiter ausgetrocknet, wie das Amt schreibt.

Viel trockenes Brandgut ist vorhanden

Zudem sei eine grosse Menge an Brandgut vorhanden. Konkret nennt das Amt dürres Gras, Sträucher und Laub. Vor allem an Südhängen seien der Waldboden und die Vegetationsschicht trocken.

Wie bereits im Bündner Rheintal verbietet deshalb das Fürstentum Liechtenstein das Entzünden von offenem Feuer im Wald und in Waldesnähe bis auf Widerruf. Auch fest eingerichtete Grillstellen dürfen nicht benutzt werden, Raucherwaren und Feuerzeug nicht weggeworfen werden.

Kurze Regenschauer reichen nicht aus

Eine Entspannung der Lage sei erst nach intensiven Regenfällen zu erwarten, kurze Regenschauer würden dazu nicht ausreichen, heisst es in der Mitteilung weiter.

In den st.gallischen Regionen Rheintal, Werdenberg, Sarganserland und Walensee ist die Waldbrandgefahr derzeit auf Stufe 3 (erheblich). Das kantonale Forstamt überprüfe die Lage laufend und würde gegebenenfalls ein Feuerverbot beantragen, erklärt Fredy Koller von der Geschäftsstelle des kantonalen Führungsstabes.

Im vergangenen Trockensommer 2018 hatten sechs Gemeinden in der W&O-Region mit Ausnahme von Wartau während mehreren Wochen ein totales Feuerverbot auf ihrem Gemeindegebiet erlassen, und der Kanton St.Gallen hat wegen der sich weiter zuspitzenden Lage mit einem kantonsweiten Feuerverbot nachgezogen.

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