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Impulse zum Wohlbefinden und Appelle zur Gesundheitsvorsorge standen in Grabs im Zentrum

Herzhaft Gsund informierte an einem Gemeinde-Gesundheitsanlasses im Rahmen des Buuramarts in Grabs über Vorsorge von Psychischer Gesundheit, Frauengesundheit und Gesundheit im Alter.
Heidy Beyeler
Wenige Leute interessierten sich für die Psyche und den Themenweg «Impulse zum Wohlbefinden». (Bild: Heidy Beyeler)

Wenige Leute interessierten sich für die Psyche und den Themenweg «Impulse zum Wohlbefinden». (Bild: Heidy Beyeler)

Die Gemeinde Grabs lud am Samstagvormittag zum Herzhaft Gsund-Anlass ein. Die Gemeinderätinnen Katharina Gächter und Karin Blümli begrüssten die Gäste mit einem leckeren Frühstücks-Smoothie mit Apfel, Birne, Banane, Kokoswasser und Milch aus der Altersheimküche Grabs als Muntermacher.

Kurzreferat mit Tipps über die Vorsorge

Auf dem Programm standen drei Kurzvorträge: Prävention Psychische Gesundheit, Frauengesundheit und Alter und Migration. Im Zentrum stand die Vorsorge, mit dem Themenweg «Impulse zum Wohlbefinden» rund um die psychische Gesundheit mit 13 Tafeln und Anregungen.

Dazu berichtete Dr. med. Christoph Burz, Praxis für Psychiatrie und Psychotherapie in Buchs, in seinem Kurzreferat über verschiedene Tipps der Vorsorge im psychischen Bereich. Es sind Anregungen für ein bewusstes gesundes, aktives Leben. Dazu gab es auch einen hilfreichen Flyer zum Mitnehmen.

Bewegung, Entspannung und Begegnungen tun gut

Sport, Bewegung und Entspannung tun der Seele gut und vertreiben die Sorgen. Ebenso sind Begegnungen und Gespräche mit anderen Menschen wichtig. Sich selbst zu akzeptieren führt zu Zufriedenheit, genauso wie kreatives Arbeiten Lebendigkeit aufleben lässt. Durch lebenslanges Lernen wird nicht nur das Hirn angeregt, sondern alle anderen Sinne auch, hält Christoph Burz fest.

Es erstaunte nicht, dass am Samstagmorgen nur sehr wenige Interessierte sich im Feuerwehrdepot zu diesem wichtigen Vortrag einfanden. Über psychische Probleme spricht man nicht – vor allem nicht in der Öffentlichkeit, so das Tabu von vielen Menschen. Dabei ging es hier nicht um Probleme, sondern darum, psychische Probleme wenn immer möglich durch Vorkehrungen nicht aufkommen zu lassen.

Prävention senkt die Zahl der Erkrankungen

Beim zweiten Vortrag ging es um Frauengesundheit, um die Vorsorge im Bereich Brust und Gebärmutterhals. Ein Thema, das auf deutlich grösseres Interesse stiess als die Psyche. Die Ärztin Bernadette Rietschi, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe in Buchs, lockerte ihren Vortrag mit Illustrationen auf.

Sie zeichnete anhand von Grafiken auf, dass im Bereich Brust- und Gebärmutterkrebs anerkannte Prävention von Seiten des Gesundheitsamtes und den Ärzten angeboten wird, sodass von einem erfolgreichen Rückgang der Erkrankungen gesprochen werden könne.

Mammographie-Screening wird empfohlen

Deshalb empfiehlt sie Frauen, die regelmässige Mammografie ernst zu nehmen, damit eine Erkrankung früh entdeckt werden kann. So bestehe eine grosse Chance, gegen den Krebs anzugehen. Im Bereich Gebärmutterhals rät Rietschi, sich möglichst früh, noch vor der ersten Menstruation, gegen die ansteckende Infektionskrankheit mit HPV-Viren impfen zu lassen.

Jakob Gähwiler, Mintegra, schloss mit dem Thema «Alter und Migration» die Vortragsreihe ab. Viele fremdsprachige Migranten kämen jetzt in ein Alter, wo sie allenfalls in einer Institution gepflegt werden müssen. Es sei deshalb wichtig, dass auch sie über verschiedene Möglichkeiten der Vorsorge informiert würden.

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