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Nach 30 Jahren beim Werkhof geht Jakob Schwendener in Pension

Nach 30 Jahren Berufstätigkeit im Werkhof ging Jakob Schwendener am Donnerstag um Punkt 11 Uhr in Pension. Die Mitarbeiter verabschiedeten ihn auf ungewöhnliche Art.
Die Werkhof-Mitarbeiter haben Jakob Schwendener auf dem Alvierparkplatz einen ungewöhnlichen Abschied «eingebrockt». (Bild: Hansruedi Rohrer)

Die Werkhof-Mitarbeiter haben Jakob Schwendener auf dem Alvierparkplatz einen ungewöhnlichen Abschied «eingebrockt». (Bild: Hansruedi Rohrer)

«Adé Merci – pensioniert», so stand es auf einigen Plakaten im Zentrum von Buchs, und abgebildet war Jakob Schwendener mit erhobenem Zeigefinger. Von all dem wusste der Neu-Pensionär nichts, und dass ihn seine Kollegen samt Chef Beat Cerny am Donnerstagmorgen früh auf dem Alvierparkplatz verabschieden. Aufgereiht waren dabei auch die Einsatzfahrzeuge. Auch dieser Platz gehörte zum Arbeitsgebiet des Verabschiedeten. Als er nichts ahnend mit einem Werkfahrzeug heranchauffiert wurde, sagte Jakob «Tschugi» Schwendener kurz mal nichts, aber nur kurz. Denn während seiner 30-jährigen Tätigkeit beim Werkhof hatte er in jeder Situation immer einen Spruch auf Lager, auch wenn der Rest schon lange nichts mehr wusste.

Viele Ferien und Überzeit

Von der Firma Strassenbau Köppel kommend, begann seine Arbeit am 1. November 1988 im Werkhof Buchs. Sein Tätigkeitsbereich war überaus vielfältig – dank seinem ausgewiesenen Wissen und Können erledigte er sämtliche überbundenen Aufgaben tadellos. Und er konnte auch hinter die Kulissen und Ecken schauen. Ob Strassenunterhalt, Unterhalt Bachborde und Gewässer, Wanderwege samt Vita-Parcours, Wischmaschinenfahrer oder Totengräber auf dem Friedhof – Jakob Schwendener erledigte alles und war auch bei schwierigen Fällen immer an der Front. Mit dem Bezug der angefallenen Ferien und der Überzeit beginnt seine Pension offiziell zwar erst am 1. Januar des kommenden Jahres.

«Ich habe rund um mein Haus aber so viel zu erledigen, dass ich jetzt gerne die Pension antrete», sagte er. Jakob Schwendener wohnt in Sevelen und kann fortan mit seiner Familie das Leben geniessen, und er wird auch ganz gerne Fussball schauen. «Und täglich zweimal mit dem Hund nach draussen gehen», ergänzte er schmunzelnd. Ganz sicher werde ihm das kommende Leben keine Langeweile – und auch keine Sorgen – bereiten, meinte er noch. (H.R.R.)

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