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Im Zeichen der Nachwuchsförderung

Beim Abschlusskonzert der Liechtensteiner Gitarrentage am Samstag zeigte der aufstrebende Nachwuchs im Schaanwälder Zuschg sein Können. Als abschliessenden Höhepunkt führte das Gitarrenorchester erstmals das ganze Ligita-Concerto auf.
Das Nachwuchsorchester überzeugte mit geballter Energie und seinem Können. (Bild: Paul Trummer)

Das Nachwuchsorchester überzeugte mit geballter Energie und seinem Können. (Bild: Paul Trummer)

Auch dieses Jahr konnte Rita Kieber-Beck, Präsidentin des Liechtensteiner Gitarrenzirkels, wieder auf sehr erfolgreiche Liechtensteiner Gitarrentage (Ligita) zurückblicken. In ihrer Rede zeigte sie sich stolz, auf eine Woche «Gitarrenmusik vom Feinsten» zurückschauen zu dürfen, «in der ein Höhepunkt auf den anderen folgte.» Dabei unterstrich sie neben dem Ohrenschmaus, den die internationale Prominenz der klassischen Gitarre dem Publikum eine Woche lang beschert hatte, auch die Wichtigkeit der Nachwuchsförderung. Diese sei dem Liechtensteiner Gitarrenzirkel und damit auch der Ligita stets ein grosses Anliegen – und so stand auch das diesjährige Abschlusskonzert der bereits 26. Liechtensteiner Gitarrentage wieder ganz im Zeichen der aufstrebenden Jugendtalente.

«An Bewährtes anknüpfen, Innovation nicht scheuen»

Die Verantwortlichen der diesjährigen Ligita, Elmar Gangl, Roger Szedalik und Caroline Spiegel, hätten an Bewährtes angeknüpft, so Kieber-Beck – nicht aber ohne neue Möglichkeiten zu nutzen. Eine davon war die Studio-Livesession mit You Wu letzten Dienstag. Das Konzert wurde im Little Big Beat Studio in Eschen sowohl digital wie auch mit der alten analogen Anlage, die vollständig revidiert wurde und noch aus goldenen Tyrolis-Zeiten stammt, in entsprechend beeindruckender Qualität aufgenommen. Zudem wurde sie aus verschiedenen Perspektiven gefilmt und konnte dem Publikum bereits am Samstag einen reichhaltigen Eindruck vom Konzert am Dienstag vermitteln.

Bühne frei für die Jugend

Im Zentrum des Abends standen dann klar die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Meisterkurse und Wettbewerbe. Drei Nachwuchsmusiker und eine Nachwuchsmusikerin zeigten dabei nach einer intensiven Woche in den Meisterkursen ihr Können als Solisten. Das folgende Duett, das ein Allegro aus der Sonata KV 533 Mozarts zum Besten gab, sollte keinem geringeren als Frederic Chopin zugeschriebenen Ausspruch «Es gibt keinen schöneren Klang, als den Klang einer Gitarre. Es sei denn deren zwei» recht geben.

Ebenfalls an dieses Zitat angelehnt wurden dieses Jahr in drei Runden Gitarrenduos ausgezeichnet. Nach der Prämierung der drei Finalisten bekam das Publikum eine kurze Verschnaufpause, in der die beiden aufgestellten dänischen Gewinner des «Aros Guitar Duo» noch kurz ihre Gitarren aus dem Auto holen mussten. Um dann ein umso energiegeladenes, ausgesprochen dynamisches, mal sehr beschwingtes, dann wieder pointiert ruhiges Stück zum Besten zu geben.

Das schöne Stück, das frische und – trotz des Spurts zum Auto – entspannte Auftreten wie auch sehr saubere, aber dennoch kraftvolle und ausdrucksstarke Konzert liessen das applaudierende Publikum sichtlich beschwingt zu einem neuen Höhenflug anheben.

Uraufführung des Ligita-Concerto Phases

Als abschliessenden Höhepunkt führte das Ligita-Orchester unter der Leitung von Hans-Werner Huppertz und mit freundlicher Unterstützung der Solistin Dale Kavanagh erstmals alle vier Teile des Ligita-Concerto Phases auf. Darin kamen noch einmal die geballte Energie und das Können des Nachwuchsorchesters in einem fulminanten Zusammenspiel zur Geltung. (tb)

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