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Im Werdenberg hat es noch genügend Trinkwasser

Trotz lang anhaltender Trockenheit ist die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser in der ganzen Region Werdenberg vollständig gewährleistet. In speziellen Situationen liefern Nachbargemeinden das kostbare Nass.
Thomas Schwizer
Sennwald geht mit gutem Beispiel voran und hat wegen der Trockenheit das Wasser einiger Dorfbrunnen abgestellt. (Bild: Corinne Hanselmann)

Sennwald geht mit gutem Beispiel voran und hat wegen der Trockenheit das Wasser einiger Dorfbrunnen abgestellt. (Bild: Corinne Hanselmann)

In den meisten Gemeinden und Dörfern der Region liefern Quellen am Berghang auch nach der aktuell langen Trockenperiode noch genügend Wasser. Einzig in Sennwald und Gams heisst es, dass die Quellen spürbar weniger Nachschub an Trink- und Löschwasser bringen.

Vorgeschriebene Einschränkungen (noch) nicht nötig

Trotzdem sind auch hier derzeit keine Massnahmen nötig, um den Wasserverbrauch auf dem Verbotsweg einzuschränken. Sennwald bezieht das ganze Jahr über Wasser aus Grabs und Gams. Gams könnte bei Bedarf Wasser aus Grabs beziehen.

In speziellen Situationen sorgt also Nachbarschaftshilfe für Ver­sorgungssicherheit. Dank dem seit Jahrzehnten funktionie­renden Wasserverbund Werdenberg Nord kann bei akuter Trockenheit, grossen Leitungsbrüchen oder Verschmutzungen zwischen Buchs und Sennwald Wasser geliefert werden. Ein Verbund besteht auch zwischen Buchs und Sevelen, zwei weitere Verbunde gibt es in der Gemeinde Wartau.

Aufruf zu sorgsamem Umgang mit Wasser

Die Gemeinde Gams wird gemäss Gemeindepräsident Fredy Schöb angesichts der auch in den nächsten Tagen wohl ausbleibenden ausgiebigen Regenfälle auf ihrer Internetseite auf einen sorgsamen Umgang mit Trinkwasser hinweisen.

Auf der Seite der Gemeinde Sennwald ist seit Dienstag ein entsprechender Aufruf aufgeschaltet. Unter anderem heisst es darin: «Die Natur leidet unter der lang anhaltenden Trockenheit ... So sehr wir dieses Traumwetter geniessen können, sollten wir dennoch Rücksicht auf die Natur und das Lebensmittel Wasser nehmen.» Trinkwasser sei ein sorgsames Gut.

Obwohl es noch genügend davon habe, rufen die Gemeinde Sennwald und die Wasserkommission dazu auf, mit dem Wasser sorgsam und rücksichtsvoll umzugehen. Als Beispiele dafür werden genannt: «Der Rasen überlebt diese Trockenheit auch, wenn er nicht jeden Abend gewässert wird, und der Vorplatz wird auch nicht schöner, wenn er mit Trinkwasser abgespritzt wird.»

Einige Dorfbrunnen "abgestellt"

Die Gemeinde selbst geht mit gutem Beispiel voran. Die Wasserversorgung hat bei einigen Dorfbrunnen das Wasser abgestellt. Das sei in Anbetracht der Trockenheit geschehen, aber auch aus symbolischen Gründen – also als Zeichen für eine Reduktion des Wasserverbrauchs –, sagt Gemeindepräsident Peter Kindler. So mache beispielsweise während der Ferienzeit ein dauerhaft mit Wasser versorgter Brunnen bei Schulhäusern keinen Sinn, stellt er fest.

Auch die Gemeinde Grabs wird in ihrem Newsletter die Bevölkerung für den sparsamen Umgang mit Wasser sensibilisieren. (ts)

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