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Pferderennen Maienfeld/Bad Ragaz: Im Galopp über die «Kuhweide»

Am Wochenende sind Ross und Reiter gefordert. Die Profis haben in Maienfeld schon mal einen Augenschein genommen.
Andreas Schärer (rechts) und seine Crew nehmen die Bahn unter die Lupe. (Bild: Laura Broder)

Andreas Schärer (rechts) und seine Crew nehmen die Bahn unter die Lupe. (Bild: Laura Broder)

Am 7. und 14. Oktober finden die 62. Internationalen Pferderennen Maienfeld/Bad Ragaz statt. Erwartet werden dürfen je neun spannende Pferderennen sowie ein exklusive Rahmenprogramm. Neben spektakulären Trab-, Flach-, Jagd- und Galopprennen kommt auch der Grosse Preis der Stadt Maienfeld zur Austragung. Das längste Crossrennen der Schweiz mit 5400 Meter Distanz ist mit einem Preisgeld in Höhe von 25000 Franken dotiert.

Los geht’s an beiden Sonntagen um 10.40 Uhr, dann findet jeweils das erste Ponyrennen des Tages statt. Das Hauptrennen am 7. Oktober ist der Grosse Preis der Stadt Maienfeld (16.20 Uhr), am 14. Oktober beginnt das Hauptrennen um 16.35 Uhr, der Grosse Preis des Cross-Club Maienfeld über 4800 Meter.

Nur Pferde laufen lassen, die sich dafür eignen

In der Woche vor dem ersten Rennen wurde bereits fleissig trainiert. Pferdetrainer Andreas Schärer gewährt einen Einblick: Im Schritt, dann im Trab und anschliessend im langsamen Galopp werden die eleganten Vierbeiner von Trainer Schärer und einem seiner drei mitgereisten Jockeys über die gesamte Fläche geritten. Weil die beiden Pferde noch nie in Maienfeld waren, besichtigen die Reiter nach den Aufwärmrunden die Hindernisse und das Gelände. «Maienfeld ist das einzige Rennen, bei dem ich mit den Pferden vorher zum Training anreise», erzählt Schärer. Das Spezielle der Rennen in Maienfeld: Sie finden auf der letzten natürlichen Rennbahn der ganzen Schweiz statt. Die Bodenunebenheiten stellen eine zusätzliche Herausforderung für die Rennpferde dar. Schärer nimmt die gerne an, betont aber auch, «dass ich nur die Pferde laufen lasse, die sich eignen». Dass die Bahn in Maienfeld einen speziellen Charakter hat, weiss auch der Bahnchef Alfons Zindel: «Innerhalb von zehn Tagen wird die Kuhweide zur Pferderennbahn.»

Andreas Schärer hat hohe Ambitionen

Zurück zum Training: Nicht alles läuft wie am Schnürchen, einer der beiden Vollblüter springt nicht ab und rasselt ins Hindernis. «Das kann mal passieren, beim Rennen springt es alleine schon wegen des Adrenalins und der anderen Pferde ab», klärt Schärer auf. Der Schreck ist schnell überwunden. Pferd und Jockey sind wohlauf und das Hindernis wird nochmals angeritten. Im schnellen Galopp preschen die Vierbeiner über den Parcours, sie haben sich nun an die Busch- und Holzsprünge gewöhnt. Für Schärer hat sich der zusätzliche Aufwand gelohnt. Denn seine Ambitionen sind hoch: «Das Ziel ist immer der Sieg. Mein Job ist es, die Pferde der verschiedenen Besitzer dazu zu coachen.»

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