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Die Meldestelle des Tierschutzvereins Sargans-Werdenberg leistet wertvolle Dienste

Der Vorstand des Tierschutzvereins Sargans-Werdenberg konnte an der HV sehr viele Mitglieder und Gäste begrüssen, was bei Präsident Ernst Hofmänner Freude auslöste.
Heidy Beyeler
Die Informationen der Tierärztinnen Silvia Gentilcore (links) und Julia Lienert stiessen beim Publikum auf grosse Aufmerksamkeit. (Bild: Heidy Beyeler)

Die Informationen der Tierärztinnen Silvia Gentilcore (links) und Julia Lienert stiessen beim Publikum auf grosse Aufmerksamkeit. (Bild: Heidy Beyeler)

Neben etlichen Tierschutzbeauftragten bzw. Gemeindevertretern aus dem Werdenberg und dem Sarganserland besuchten dieses Jahr mehrere Vertreter von anderen Tierschutzvereinen, zum Beispiel aus Rorschach, dem Rheintal und dem Linthgebiet, die Hauptversammlung des Tierschutzvereins. Ebenso nahm sich der kantonale Tierschutzbeauftragte, Franz Blöchlinger, St. Gallen, die Zeit, um sich mit den Tierschützern über ihren Alltag auszutauschen.

Vorsicht beim Kauf aus dem Ausland

Aus dem Jahresbericht der einzelnen Ressorts geht hervor, wie wichtig die unzähligen Sektionen des Schweizer Tierschutz STS, grösste und älteste Tierschutzorganisation der Schweiz, sind. Im Kanton St. Gallen allein sind es insgesamt acht Sektionen, die dem STS angeschlossen sind. Eingangs zum Jahresbericht rät Präsident Ernst Hofmänner zur Vorsicht beim Kauf von Hunden aus dem Ausland. «Noch glaubt man mit der Übernahme eines Hundes aus dem Ausland etwas Gutes zu tun um damit aktive Tierschutzarbeit zu leisten.» Das erweise sich in den meisten Fällen als trügerisch.

Grosse und geschätzte Dienste leistet die Meldestelle des Tierschutzvereins. Die neuen Bereitschaftszeiten hätten sich bewährt, auch wenn sich die Anrufenden daran gewöhnen mussten, dass das Telefon nur noch während der Geschäftszeiten besetzt ist, so Ressortleiterin Bethli Hagmann; dafür wird die E-Mail-Adresse meldestelle@tierschutzbuchssargans.ch während sieben Tagen die Woche betreut. Ausserhalb der Geschäftszeiten kann in Notfällen die Polizei kontaktiert werden.

Im Ressort Hunde war es 2018 erfreulicherweise ruhig. Ende Jahr mussten zwei Hunde beschlagnahmt werden, ein Hundehalter hat freiwillig auf seinen Vierbeiner verzichtet; insgesamt konnten in den zwei Regionen Sarganserland und Werdenberg sechs Findelhunde – dank Chip – ihren Besitzern wieder zugeführt werden.

Wunsch nach einem Chip für Katzen

Im Ressort Katzen ging es etwas «struber» zu und her. Für 35 Findelkatzen und acht Verzichtskatzen mussten entweder die Besitzer oder neue Plätze gefunden werden. Begrüssenswert wäre, wenn auch Katzen gechippt würden. So könnten Halter rascher benachrichtigt werden. Letztes Jahr wurden 162 Kastrationsgutscheine ausgegeben; 138 Gutscheine für Bauernhofkatzen und 20 für verwilderte Katzen. Dafür wurden vom Tierschutzverein 9310 Franken aufgewendet. Der Tierschutzverein führt eine genaue Statistik, sodass nachgewiesen werden kann, was mit den Tieren geschieht, wo sie untergebracht wurden. In der Statistik sind auch die Kosten detailliert aufgelistet. Sogar die Anzahl Tage, während deren die Tiere aufgenommen und betreut wurden, wird genau erhoben. Die Statistik zeigt zum Beispiel, dass sich der Verein im vergangenen Jahr mit 38 Tierschutzwidrigkeiten auseinandersetzen musste. Davon waren 19 Hunde und zwei Katzen betroffen.

Im Anschluss an die ordentlichen Traktanden hielten die Tierärztinnen Julia Lienert und Silvia Gentilcore von der Kleintierpraxis Werdenberg einen Vortrag zum Thema: «Unser Vierbeiniger Begleiter – das erste Mal beim Tierarzt». Dabei gab es interessante Anregungen, was zu tun ist, damit es Hund und Katze gesundheitlich gut geht.

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