Die neuen Holzbauten des Landwirtschaftlichen Zentrums gefallen

Am Wochenende hatte die Bevölkerung die Gelegenheit, das neue Landwirtschaftliche Zentrum an den Tagen der offenen Tür zu besichtigen. Mehrere tausend Personen machten davon Gebrauch und begaben sich auf einen Rundgang.

Corinne Hanselmann
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Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen an die Tage der offenen Tür. (Bild: Bilder: Corinne Hanselmann)
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Auftritt der Jugendmusik Sennwald in der gut besuchten neuen Mensa.
Für die jüngsten Besucher gab es ein ­abwechslungsreiches Programm.
Auf dem «Marktplatz» präsentierten sich verschiedene Partnerorganisationen.
Margreth Mock zeigte den Besuchern das Schnitzhandwerk.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen an die Tage der offenen Tür. (Bild: Bilder: Corinne Hanselmann)

Nach der offiziellen Eröffnung am Freitagabend war am Samstag und Sonntag die Bevölkerung eingeladen, das neue Landwirtschaftliche Zentrum in Salez zu besichtigen. Das 32-Millionen-Projekt mit Teilabbruch und Erweiterungsbau ist nach über zweijähriger Bauzeit fertig. Ein Rundgang führte die Besucher durch Schulzimmer, Schulküche, Textilfachzimmer, Aufenthaltsraum sowie Internatszimmer. Zudem fanden Führungen in der Heizzentrale und in der Schulkäserei im Werkstattgebäude statt. Die Besucher erhielten auch Information über die 525 m2 grosse Fotovoltaikanlage, die sich auf dem Dach des neuen Gebäudes befindet und über das Energiekonzept.

Verschiedene Partnerorganisationen präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen an Marktständen. Ebenso gab es eine Themenausstellung zu AOP/IGP, Landhand und regionalen Produkten. So konnte man zum Beispiel beim Schnitzen und Klöppeln zuschauen oder Käsesorten probieren.

Für Kinder bot sich ebenfalls ein abwechslungsreiches Programm. Sie durften Blumen in Töpfe pflanzen und Brot backen. Zudem liessen ein grosser Sandkasten, Trettraktoren und eine Hüpfburg die Herzen höher schlagen. Wer eine Pause machen wollte, konnte für eine «Rösslifahrt» ums LZSG in einer Pferdekutsche Platz nehmen.

Besucher in den neuen Gebäuden statt in einem Festzelt

Markus Hobi, Leiter des LZSG, zeigte sich am Sonntag sehr zufrieden mit dem Anlass. «Bewusst haben wir für die Tage der offenen Tür keine zusätzliche Infrastruktur aufgestellt. Es war unser Ziel, die Besucher innerhalb der neuen Anlage zu haben», so Markus Hobi. Das habe sich bewährt. Dass die Gebäude grösstenteils aus Holz gebaut sind, scheine gut anzukommen, so Hobi.

«Holz passt gut zur Landwirtschaft, besitzen doch viele Landwirte selber Wald.»

Die hohen und hellen Räume schienen ebenfalls gut anzukommen. Markus Hobi schätzt, dass zwischen 3000 und 5000 Besucher zu Gast waren.

Zwei angehende Landwirte zügelten am Freitagabend bei der offiziellen Eröffnung die Senntumsschellen von der alten in die neue Mensa.

Zwei angehende Landwirte zügelten am Freitagabend bei der offiziellen Eröffnung die Senntumsschellen von der alten in die neue Mensa. 

Zur Mittagszeit war die Mensa jeweils sehr gut besucht. Am Samstagmittag gab die Jugendmusik Sennwald ein Konzert, am Sonntagmittag trat das Kinderjodelchörli Rheintal auf.

Noch nicht fertig ist der grosse Sortengarten, der im Innenhof entstehen soll. Angeschlagene Pläne liessen die Besucher erahnen, wie idyllisch es dort bald aussehen könnte.