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Hokkaido, Butternuss oder Spaghettikürbis: In Plattis gibt’s eine riesige Vielfalt an Kürbissen zu sehen

Am Donnerstag ist Halloween. Kürbisse haben jetzt Hochsaison – das spürt auch Landwirt Martin Zogg aus Plattis/Weite. Nebst Kürbissen und Industriegemüse werden auf dem Hof Pradastrada aber auch Besonderheiten angebaut.
Corinne Hanselmann
Landwirt Martin Zogg mit zwei ausgefallenen Flaschenkürbissen in den Händen. (Bild: Corinne Hanselmann)

Landwirt Martin Zogg mit zwei ausgefallenen Flaschenkürbissen in den Händen. (Bild: Corinne Hanselmann)

Zwischen Sevelen und Plattis macht ein nicht zu übersehender Wegweiser auf die Kürbis-Ausstellung der Familie Zogg auf dem Hof Pradastrada aufmerksam. Den Besucher erwartet dort eine Vielfalt an Speise- und Zierkürbissen. Gegen 50 Sorten gibt es zu sehen und zu kaufen. Etwa 15 davon sind Speisekürbisse wie Hokkaido, Butternuss oder Spaghettikürbis. Zu jeder Sorte erhalten Besucher Informationen und Verwendungstipps.

«Viele Besucher zeigen sich überrascht von der grossen Auswahl und probieren auch mal einen Kürbis, den sie noch nicht kennen»,

sagt Landwirt Martin Zogg. Vor vier Jahren hat er mit dem Anbau von Kürbissen begonnen. Im Werdenberg gab es damals kaum Produzenten im grösseren Stil. Jedes Jahr probiert Zogg einige neue Sorten aus und kippt andere dafür wieder aus dem Sortiment.

«Mir persönlich gefallen die Flaschenkürbisse, auch Kalebassen genannt, besonders gut. Die kann man trocknen lassen und dann als Vase oder Trinkgefäss verwenden.»

Er hat sich einiges an Wissen rund um Kürbisse angeeignet in den vergangenen Jahren.

An die fünfzig Sorten wuchsen auf Martin Zoggs Kürbisfeld. (Bilder: Corinne Hanselmann)An die fünfzig Sorten wuchsen auf Martin Zoggs Kürbisfeld. (Bilder: Corinne Hanselmann)
Die kleinsten Zierkürbisse sind kaum grösser als ein Ei.Die kleinsten Zierkürbisse sind kaum grösser als ein Ei.
Seit vier Jahren baut Familie Zogg vom Hof Pradastrada Kürbisse an.Seit vier Jahren baut Familie Zogg vom Hof Pradastrada Kürbisse an.
Rund 15 Speisekürbisse gehören zum Sortiment.Rund 15 Speisekürbisse gehören zum Sortiment.
Zu jeder Sorte gibt es Verwendungstipps.Zu jeder Sorte gibt es Verwendungstipps.
Einige getrocknete Flaschenkürbnisse von letztem Jahr.Einige getrocknete Flaschenkürbnisse von letztem Jahr.
Diese Verzierungen entstanden noch während dem Wachstum.Diese Verzierungen entstanden noch während dem Wachstum.
Der bunte Wegweiser zwischen Sevelen und Plattis ist nicht zu übersehen.Der bunte Wegweiser zwischen Sevelen und Plattis ist nicht zu übersehen.
Es gibt viele Arrangements zu entdecken.Es gibt viele Arrangements zu entdecken.
Eine ganze Reihe Kürbisse ziert die Einfahrt.Eine ganze Reihe Kürbisse ziert die Einfahrt.
Ein besonders grosses und schweres Exemplar.Ein besonders grosses und schweres Exemplar.
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Riesige Kürbis-Vielfalt in Plattis

80 Prozent der Kürbisse direkt vermarktet

Der Anbau von Kürbissen ist mit viel Handarbeit verbunden. «Wir ziehen die Setzlinge selber und pflanzen sie, sobald es warm genug ist, auf das Feld», sagt Landwirt Martin Zogg. In diesem Frühling war dies aufgrund der niedrigen Temperaturen erst etwas später möglich. «Dann folgt die Unkrautbekämpfung von Hand. Und auch Ernte, Waschen und Präsentieren für den Verkauf sind Handarbeit.»

In diesem Jahr hat er die Anbaufläche auf 0,7 Hektar ausgedehnt. 80 Prozent der Kürbisse vermarktet er direkt ab Hof und am Verkaufsstand beim Kreisel in Trübbach. Zusätzlich verkaufte Martin Zogg an einen Gastronomiezulieferer.

Besonderheiten wie Süsskartoffeln und Rasen

Nebst Kürbissen produziert Zogg vor allem Industriegemüse wie Karotten, Spinat, Zwiebeln und Chicorée, vermehrt auch Saatmais und er hält einige Mutterkühe. Doch auch Besonderheiten hat er im Angebot: «Seit vier Jahren bauen wir Süsskartoffeln an.» Ausserdem befindet er sich gerade in der Testphase mit Rollrasen, für Sportplätze und Gärten. «Ich möchte meinen Betrieb möglichst breit aufstellen», erklärt er seine Motivation für den Anbau dieser eher aussergewöhnlichen Produkte. Dies helfe auch bei der Minderung des Schadens, wenn einmal etwas nicht wie gewünscht funktioniere. Er versucht, möglichst viel direkt zu vermarkten, ab kommendem Jahr auch mit eigenem Hofladen.

Geschnitzte Kürbisse als Blickfang

Noch bis in den November stehen aber die Kürbisse im Mittelpunkt. Von morgens bis abends können Besucher auf dem Hof in Plattis vorbeischauen, die vielen Sorten bestaunen und erwerben – als Dekoration oder Lebensmittel. Seit dem Wochenende grinsen einem bei der Zufahrt im Dunkeln zusätzlich rund 40 Fratzen entgegen. Familie Zogg war mit Freunden fleissig und hat Kürbisse geschnitzt.

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