Schwingerische Höhepunkte finden 2019 vor der Haustüre statt

Die Hauptversammlung des Rheintal-Oberländischen Schwingerverbandes in Thal verlief in Minne. Im Mittelpunkt stand der Rücktritt von Ruedi Eugster und das erfolgreiche Abschneiden des Nachwuchses.

Merken
Drucken
Teilen
Die Besten ihres Jahrganges: Johannes Eggenberger vom Grabserberg (vorne, zweiter von links) konnte sich beim Jahrgang 2009 siebenmal als Sieger feiern lassen. (Bild: Emil Bürer)

Die Besten ihres Jahrganges: Johannes Eggenberger vom Grabserberg (vorne, zweiter von links) konnte sich beim Jahrgang 2009 siebenmal als Sieger feiern lassen. (Bild: Emil Bürer)

Präsident David Zimmermann konnte in Thal nebst zahlreichen Gästen 66 Stimmberechtigte begrüssen, darunter zwei Dutzend Ehrenmitglieder. Ein besonderer Gruss galt Christoph Giger, dem Vertreter des Gemeinderates Thal und der zahlreich anwesenden Schwingerprominenz wie den beiden Eidgenössischen Ehrenmitgliedern Ruedi Suter und Paul Ackermann.

Die ordentlichen Geschäfte konnten allesamt in Minne erledigt werden. Das Rheintal-Oberländische Verbandsschwingfest in Thal mit 95 Aktiven, davon neun Eidgenossen (Sieger Armon Orlik, 2700 Zuschauer) wie auch der Rheintal-Oberländische Buebeschwinget in Flumserberg mit 350 Buebe (1250 Zuschauer) waren beste Werbung für den Schwingsport.

Der Verband zählt fast 2000 Mitglieder

Der Mitgliederbestand, knapp unter 2000, konnte wiederum leicht erhöht werden, wobei erfreulicherweise beim Nachwuchs, im Gegensatz zu den Aktiven, eine Zunahme zu verzeichnen war. Dank positiven Zahlen hatte auch Franco Chiani als Verbandskassier leichtes Spiel. Das Amt des zurücktretenden, langjährigen Medienverantwortlichen Emil Bürer konnte vorläufig nicht besetzt werden. Die Werdenberger Schwingen-Fans dürfen sich aufs Jahr 2019 freuen. Denn sowohl das Rheintal-Oberländische Verbandsfest (31. März in Grabs) als auch das Rheintal-Oberländische Buebeschwinget (18. Mai in Trübbach) finden quasi vor der Haustüre statt. Der Anlass für Nachwuchssschwinger wird mit dem 40. Gonzenschwinget kombiniert, der wiederum als Abendschwinget und neu mit Steinstossen durchgeführt wird. Am 26. Mai folgt dann der St. Galler Höhepunkt mit dem 105. Kantonalen. Dieser findet ebenfalls in der Nähe, in Widnau, statt.

Ehrung des Nachwuchses und zwei Rücktritte

An der Versammlung wurde ausserdem der erfolgreiche Nachwuchs geehrt. Die Jahrgangsbesten durften einen Zinnbecher in Empfang nehmen. Dies sind: Gian Schmid (Jahrgang 2003), Samuel Rüegg (2004), Andreas Stauffacher (2005), Thomas Kern (2006), Robin Walt (2007), Sandro Eugster (2008), Johannes Eggenberger (2009) und Adrian Meier (2010).

Es galt auch die Rücktritte von Ruedi Eugster und Pascal Huber zu verzeichnen. Pascal Huber vom SK Mittelrheintal erschwang sich insgesamt vier Schwingerkränze, letztmals 2012 St. Galler Eichenlaub. Routinier Ruedi Eugster erkämpfte sich insgesamt 47 Kränze, davon zehnmal NOS-Eichenlaub. Der Quartner gehörte mit seinen konstant guten Leistungen während Jahre zu den bewährten und zuverlässigen Stützen im Rheintal-Oberländischen Schwingerverband, aber auch im St. Galler und im Nordostschweizer Schwingerverband. Die unzähligen Schwingerfreunde werden ihn als immer fairen Sportler im Sägemehl mit Bestimmtheit vermissen. (eb)