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«Hoffentlich geht unser ‹Beach-Boat› nicht unter»

Teilnehmer der Chübelregatta befinden sich mitten in den Vorbereitungen. Die Organisatoren hoffen derweil noch auf einige Regenschauer vor dem 19. August.
Corinne Hanselmann
Aus Paletten und Kanistern bauen sich zwei Teilnehmerinnen der Chübelregatta einen schwimmenden Untersatz. (Bild: Bilder: Corinne Hanselmann)
Julia Seitl (links) und Giovanna Bevivino freuen sich auf die Chübelregatta.
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«Hoffentlich geht unser ‹Beach-Boat› nicht unter»

Holz, leere Kanister, Schnüre, Werkzeuge, Hammer, Nägel und Schrauben. Auf dem Hausplatz sieht es aus wie in einer Werkstatt. Immer wieder surrt die Bohrmaschine. Julia Seitl und Giovanna Bevivino sind dabei, ein Floss für die Chübelregatta vom 19. August in Buchs zu bauen.

Die beiden Zwölfjährigen liessen sich von Giovannas Mutter Silvia Bevivino motivieren, bei der Chübelregatta mitzumachen. Sie ist Vorsitzende der Jugendkommission beim Musikverein Buchs-Räfis, welcher mit der Jugendmusik ebenfalls ein Boot für die Chübelregatta stellt. Nun sind Julia Seitl und Giovanna Bevivino gespannt, welches Boot besser fahren wird.

Kanister von der Putzfirma, Paletten vom Nachbar

Mit Schrauben befestigen die Mädchen Bretter in den Spalten der Paletten. An diese haben sie bereits jeweils acht leere Kanister als Auftriebskörper befestigt. «Wir wollten zuerst blaue Plastikfässer nehmen», erzählt Giovanna Bevivino. «Aber die sind ziemlich teuer. Dann kamen wir auf die Idee, bei einer Putzfirma hier in der Nähe zu fragen, ob wir leere Putzmittel-Kanister haben dürfen.» Die Paletten erhielten sie von einem Nachbar. Wenn sie beim Bauen nicht weiterwissen, holen sie sich Hilfe bei den Eltern.

Als Name für ihr Gefährt haben sich die beiden Beach-Boat, zu deutsch Strand-Boot, ausgedacht. «Wir werden einen Rasenteppich darauf ausrollen und Strandstühle aufstellen. Vielleicht machen wir auch noch etwas mit Sand oder Palmen. Und wir möchten Hawaiimusik laufen lassen», erklärt «Beach-Girl» Julia Seitl, wie sie sich ihr Boot vorstellt. «Wir ziehen kurze Hosen, ein Bikini-Oberteil und bunte Blumenketten an.»

Bevor es am 19. August im Binnenkanal ernst gilt, wollen die Mädchen in einem nahen Bach testen, ob die Paletten mit Kanistern schwimmen. Sie sind aber zuversichtlich. «Wir freuen uns schon auf die Fahrt im Kanal und hoffen, dass wir nicht untergehen», sagt Giovanna Bevivino und lacht. Doch vorher müssen sie noch einige Stunden in den Bau des Beach-Boats investieren, was ihnen aber offensichtlich grossen Spass bereitet.

Testfahrt verlief erfolgreich

Am Sonntag, 19. August, fahren im Rahmen der Chübelregatta ab 11 Uhr selbstgebaute Boote auf dem Werdenberger Binnenkanal vom Flaggalaplatz Burgerau bis zur Kanalbrücke Rheinaustrasse. Ob der niedrigere Wasserstand des Binnenkanals zu Problemen führt, ist schwierig vorauszusagen. «Da wir die teilnehmenden Boote nicht kennen, ist es schwierig, den Tiefgang abzuschätzen. Jedoch sind wir die Strecke vor einigen Tagen mit unseren Schlauchbooten mit 15 Leuten abgefahren und dies war möglich. Etwas anpassen können wir nicht. Wir hoffen, wie viele andere, auf einige Regenschauer bis dahin», sagt OK-Mitglied Mario Schwendener. Sieben Teams haben sich für den Anlass der Buchser Pontoniere angemeldet. Gemäss Schwendener ist diese Zahl immer recht ähnlich, da der Bau eines Bootes doch mit Aufwand verbunden sei. (ch)

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