Judoka Gianna Hobi an Schweizer Meisterschaften erst im Final gestoppt

An den Schweizer Einzelmeisterschaften schaffte es eine Buchserin aufs Podest. Die Männer dagegen vermochten sich nicht erfolgreich in Szene zu setzen.

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Besonders für Gianna Hobi hat sich die Reise nach St. Gallen an die Einzelmeisterschaften gelohnt. (Bild: PD)

Besonders für Gianna Hobi hat sich die Reise nach St. Gallen an die Einzelmeisterschaften gelohnt. (Bild: PD)

Am Wochenende fanden in St. Gallen die Schweizer Einzelmeisterschaften statt. Die jüngste Kategorie an den nationalen Titelkämpfen ist die Jugend U18. Jedoch dürfen Schülerinnen und Schüler, welche im nächsten Jahr in diese Kategorie übertreten, unter dem Jahr schon als Doppelstart in dieser Altersklasse kämpfen und somit die nötigen Ranking-Punkte sammeln, welche es zur Teilnahme an den Schweizer Meisterschaften braucht.

Gianna Hobi aus Vilters hat diese Gelegenheit beim Schopf gepackt. Sie trainiert seit etwa eineinhalb Jahren beim Judo Club Buchs, ist Mitglied im Zürcher Kantonalkader und der Sportschule Liechtenstein.

Freude über die Silbermedaille überwiegt

Im ersten Kampf der Kategorie -48 kg traf sie auf die starke Naomi Carrel aus Fribourg. Hobi setzte sich letztlich souverän durch. Auch den zweiten Kampf gegen Lorena Nünlist aus Oensingen gewann sie klar mit Ippon und schaffte so den Einzug in den Final. In diesem traf Gianna Hobi auf Talya Magistro vom Judo Club Carouge. Nach etwa 40 Sekunden Kampfzeit ging die Buchserin mit der zweithöchsten Wertung in Führung, wurde dann aber wenig später nach einem erneuten Angriff, von ihrer Kontrahentin erfolgreich gekontert und verlor so den Kampf vorzeitig. Trotzdem überwog am Ende die Freude über die gewonnene Silbermedaille. Mit diesem Podestplatz hat Gianna Hobi einmal mehr gezeigt, dass mit ihr in Zukunft zu rechnen sei.

Mit am Start an den Schweizer Meisterschaften waren auch Elias Hardegger (Jugend -66 kg), Reto Enderlin (Herren -90 kg), Roman Eggenberger (Herren +90 kg) sowie Pius Rohrer (Master -81 kg). Enderlin gewann den ersten Kampf klar mit Ippon, konnte sich im zweiten Kampf jedoch nicht durchsetzen und rutschte in die Hoffnungsrunde ab. Er beendete das Turnier auf Platz sieben. Hardegger, Eggenberger und Rohrer vermochten keinen ihrer Kämpfe siegreich zu gestalten. (pd)