Heini Gantenbein liess 267 Jasser hinter sich

Heini Gantenbein ist neuer Grabser Jasskönig. Er gewann die Grabser Jubiläums-Jassmeisterschaft, bei den Mannschaften siegte der Jassverein Kuhnenboden. Insgesamt spielten 268 Jasserinnen und Jasser zwischen 9 und 86 Jahren mit und wurden mit Fleischpreisen belohnt.

Thomas Schwizer
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Der neue Grabser Jassmeister Heini Gantenbein, flankiert von Thomas Gantenbein (2., links) und Hansjakob Eggenberger (3., rechts). (Bild: Thomas Schwizer)

Der neue Grabser Jassmeister Heini Gantenbein, flankiert von Thomas Gantenbein (2., links) und Hansjakob Eggenberger (3., rechts). (Bild: Thomas Schwizer)

Auf den weiteren Podestplätzen in der Einzelwertung klassierten sich Thomas Gantenbein (2.) und Hansjakob Eggenberger (3.), gefolgt von Elisabeth Vetsch als bester Jasserin. Bei den Mannschaften kam Dividella auf Rang 2 und die Bäckerei Mündle auf Rang 3.

Gegenüber der üblichen Beteiligung konnte OK-Präsident Ernst Frehner im Namen des organisierenden Männerchors Grabs am Freitagabend in der Mehrzweckhalle Unterdorf rund 100 zusätzliche Spieler begrüssen. Denn zum zweiten Mal zählte die Jassmeisterschaft zum Grabser Cup, was zusätzliche Mannschaften zur Teilnahme motivierte.

Gute Stimmung und Gemeinschaftserlebnis

Wie immer herrschte an diesem Anlass eine gute Stimmung. Dank dem Handjass mit zugelosten Partnern war jede und jeder für sein Spiel selbst verantwortlich. Das trug dazu bei, dass an den Ttischen keine gegenseitigen Vorwürfe zu hören waren, sondern das gemütliche Gemeinschaftserlebnis im Zentrum stand.

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Dass man ohne nötiges Kartenglück nicht in die vorderen Ränge schafft, mussten auch ehemalige Jassköniginnen und Jasskönige erfahren, die sich in der Rangliste mit hinteren Rängen zufrieden geben mussten.

Vier «Böse» und erfolgreiche Jungschwinger

In den Pausen, die durch die Resultaterfassung entstanden, war für Abwechslung gesorgt. So interviewte Ernst Frehner vier gestandene "Böse", die eine erfolgreiche Schwingerlaufbahn im Sägemehl oder/und als Verbandsfunktionäre aufweisen und eine Vielzahl von Kränzen vereinen.

Mario John, die zweifachen Eidgenossen Mathias Bleiker und Paul Ackermann sowie der Grabser This Vetsch als dreifacher Eidgenosse waren zum Mitjassen eingeladen im Hinblick auf das Rheintal-Oberländische Verbandsschwingsfest vom 31.März 2019 in Grabs. Zu ihnen auf die Bühne gesellten sich vier vielversprechende und bereits erfolgreiche Grabserberger Jungschwinger.

Zusätzliche Überraschungen

Auch mit Zusatzpreisen, einer Gratisverlosung, einem Schätzwettbewerb und einem Liedvortrag des organisierenden Männerchors wurde die Wartezeit zwischen den Gängen und vor der Rangverkündung überbrückt.

Wegen der hohen Teilnehmerzahl und der Aufteilung in zwei "Gruppen" sorgte bei der Rangliste und der Rangverkündigung zuerst ein Fehler für Verwirrung. Er wurde bald eruiert und behoben, und so konnte jeder und jede der vielen Teilnehmenden einen der beliebten und traditionellen Fleischpreise mit nach Hause nehmen. 

Ernst Frehner tritt nach zehn Jahren ins zweite Glied

Ernst Frehner wurde von Reto Vetsch als Co-Moderator unterstützt und für seine zehn Jahre als OK-Präsident der Grabser Jassmeisterschaft geehrt, in denen er massgeblich für eine deutliche Steigerung der Teilnehmerzahl verantwortlich war. Frehner dankte vor allem dem Rechnungsbüro und allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz. Sein Dank ging auch an Alfred Heeb, der zusammen mit den Militärschützen nach 25 Jahren als OK-Präsident ihm und dem Männerchor die Organisation vertrauensvoll übergeben hatte. Frehner wird zwar weiterhin bei der Organisation die Jassmeisterschaft mithelfen. Er freut sich aber darauf, dass er künftig wieder einmal am Jasstisch Platz nehmen darf, wie er dem W&O verriet.