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Heim-Pleite der Rangers bei der Playoff-Premiere

Erstmals darf der UHC Rangers Grabs-Werdenberg die Aufstiegsspiele der 2. Liga bestreiten. Im Spiel gegen die ambitionierten Glattal Falcons setzte es allerdings mit 3:8 eine deftige Niederlage ab.
Robert Kucera
Kein Durchkommen: Adrian Altherr beisst sich an der Glattaler Abwehr die Zähne aus. (Bild: Robert Kucera)

Kein Durchkommen: Adrian Altherr beisst sich an der Glattaler Abwehr die Zähne aus. (Bild: Robert Kucera)

«Nein, dieses Match hat mir gar nicht gefallen», kommentiert Rangers-Trainer Tobias Frehner die Geschehnisse am Samstagabend im Unterdorf in Grabs. Soeben kassierte der UHC Rangers Grabs-Werdenberg in seinem ersten 2.-Liga-Playoffspiel überhaupt eine 3:8-Klatsche gegen die Glattal Falcons. Doch nicht allein das Resultat sorgte für schlechte Laune. «Das war 35 Minuten lang kein Unihockey. Das ist nicht der Sport, den wir spielen. Es kam kein Spielfluss auf, es gab zu viele Unterbrüche und Strafen», so der Trainer.

In der Tat überrascht die Anzahl Strafminuten. Am Ende waren es deren 36 – sechs Strafen an die Adresse der Rangers, sieben an die Falcons plus eine zehn- minütige Disziplinarstrafe. Und dies in einer Partie, die zwar mit grossem Engagement, aber recht fair ausgetragen wurde. Erst im Schlussdrittel wurde es unter den Spielern etwas hektischer, als Regelverstösse nicht mehr gleich bestraft wurden wie noch zuvor. Ein Indiz dafür, dass das Schiedsrichterpaar nicht nur kleinlich pfiff, sondern hin und wieder auch seine Linie verliess.

Fünf Gegentore, die nicht hätten sein müssen

Das 3:8 könne man, dies betont Rangers-Trainer Tobias Frehner mit Nachdruck, jedoch nicht den Unparteiischen in die Schuhe schieben. «Wir müssen uns selber an der Nase nehmen.» Denn es war nicht so, dass die Gäste aus dem Zürichbiet das Heimteam in seine Einzelteile zerlegt hat. Die Grabser waren im Abschluss zu wenig effizient und die Fehlerquote war nicht playoff-würdig. Gerade mal drei Gegentore finden so Aufnahme in die Kartei «normal». Somit stünde es 3:3.

Das 0:1 (10.) fiel in doppelter Unterzahl. Zu übermotiviert ging ein Rangers-Spieler, notabene in einer Situation, als man bereits mit einem Mann weniger auf dem Feld stand, in einen Zweikampf an der Bande. Neun Sekunden nach dieser Aktion er- öffnete Glattal das Skore. Die Treffer zum 0:3 (18.) und 0:5 (31.) fielen nach individuellen Fehlern in Powerplay-Situation der Rangers. «Eigentlich ist das Powerplay unsere Stärke. Doch heute haben wir gleich zwei Shorthander kassiert», ärgert sich Frehner. Kaum mehr Freude bereitete ihn die 41. Minute. Der hinterste Mann vertändelte den Ball, der Glattaler Stürme bedankte sich mit dem Tor zum 2:7. Schon früh ersetzte der Trainer seinen Torhüter mit einem sechsten Feldspieler. Mit dem Ergebnis, dass die Falcons in der 58. Minute zum 3:8-Endstand trafen.

Zu viel Respekt vor dem Gegner

Für Grabs-Werdenberg trafen in dieser Partie Manuel Ottiger zum 1:5 (33.), Adrian Altherr zum 2:6 (37.) sowie Markus Ledergerber in der 43. Minute zum 3:7. Eine zu geringe Ausbeute. «Unsere Schüsse waren zu wenig präzis und der gegnerische Torhüter rettete sein Team mehrmals», zieht Tobias Frehner Bilanz. Doch die zweite Hälfte des Spiels zeigte auf, dass der Gegner nicht übermächtig ist. «Wir haben Glattal wahrscheinlich zu stark eingeschätzt. Im nächsten Match werden wir die Falcons von Beginn weg plagen», verspricht der Trainer. Der Respekt ist abgelegt, die Rangers haben die Best-of-Three-Serie noch keinesfalls aufgegeben.

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