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Hansjörg Briggen wirkt als Spediteur des Christkinds

Zurzeit werden in Osteuropa auch die Werdenberger Pakete der «Aktion Weihnachtspäckli» verteilt. Hansjörg Briggen organisierte die Zwischenlagerung in Buchs.
Hanspeter Thurnherr
Hansjörg Briggen setzt sich gerne für «einen guten, sozialen und sinnvollen Zweck» ein und ist bei der Päckliaktion im Werdenberg für die Logistik zuständig. Hier holt er Pakete im Buchser Chaco-Lädeli ab. (Bilder: Hanspeter Thurnherr)

Hansjörg Briggen setzt sich gerne für «einen guten, sozialen und sinnvollen Zweck» ein und ist bei der Päckliaktion im Werdenberg für die Logistik zuständig. Hier holt er Pakete im Buchser Chaco-Lädeli ab. (Bilder: Hanspeter Thurnherr)

Die Aktion Weihnachtspäckli der vier Schweizer Hilfswerke Licht im Osten (LIO), Christliche Ostmission (COM), Aktion für verfolgte Christen (AVC) und Hilfe für Mensch und Kirche (HMK) unterstützt in sieben osteuropäischen Ländern Kinder und Bedürftige.

Seit vielen Jahren werden jeweils im November auch im Werdenberg Päckli gesammelt. Dabei stellen die Spender gemäss einer Checkliste Produkte des täglichen Bedarfs, etwas Süssigkeiten sowie Spielsachen zu einem Päckli für Kinder oder Erwachsene zusammen und können diese an bestimmten Sammelstellen abgeben.

Für Logistik im regionalen Zwischenlager zuständig

Von den Sammelstellen in den einzelnen Dörfern kommen die Päckli zur «Transportbasis». Diese befindet sich seit drei Jahren in einer der Lagerhallen der Transportfirma Vetsch & Koller an der Fuchsbühelstrasse 17 in Buchs. «Die Firma stellt uns die Räumlichkeiten für einige Wochen gratis zur Verfügung», erzählt Hansjörg Briggen.

Über 1100 Päckli wurden im Zwischenlager sortiert.

Über 1100 Päckli wurden im Zwischenlager sortiert.

Der pensionierte Speditionskaufmann organisiert seit vier Jahren – damals wurde er von der Grabser Organisatorin Heidi Vetsch angefragt – bei der Päckliaktion im Werdenberg die Logistik. Er holt die Pakete in den Sammelstellen ab, zum Beispiel im Chaco-Lädeli in Buchs. Oder sie werden nach Absprache ins Lagerhaus gebracht. Denn auch von Sammelstellen ausserhalb der Region Werdenberg werden Pakete angeliefert.

«Dieses Jahr waren es Altstätten, Mels und Sargans, dazu auch jene aus Grabs. Und an der Seveler Sammelstelle bei der Evangelisch-methodistischen Kirche holten wir dieses Jahr zwei Tage vor dem Verlad über 200 Päckli ab», sagt Briggen.

Über 1100 Päckli auf 20 Paletten

Im Fuchsbühel lagerte er in diesem Jahr auf rund 20 Paletten über 1100 Päckli ein, getrennt nach solchen für Kinder und Erwachsene. Ihm kommt dabei die Erfahrung im Umgang mit Stapler und Hubwagen zu Gute. Am letzten Samstag im November wurden die Pakete dort von ihm und weiteren Helfern in Gitterboxen umgeladen und von einem Laster abgeholt, um später die Reise in den Osten anzutreten – zusammen mit rund 30 weiteren Lastenzügen aus der Schweiz.

Für Briggen ist die Tätigkeit im Lagerhaus von Vetsch & Koller mit «nostalgischen Erinnerungen» verbunden: «Ich stehe praktisch wieder im ‹eigenen› Lager. Denn bis 1994 haben wir selbst ein Lager im Fuchsbühel unterhalten.»

Hansjörg Briggen setzt sich gerne für «einen guten, sozialen und sinnvollen Zweck» ein. Er schätzt es, dass diese Aufgabe auf eine gewisse Zeit beschränkt ist und dass er flexibel mit den Leuten die Anlieferung abmachen kann. Denn «Fahrplanjobs», wie er es nennt, habe er nicht so gerne.

Auch Transporte für die Leba

Für die Leba (Lebensmittelabgabe Werdenberg des Diakonievereins) machte Briggen in den letzten Jahren ebenfalls et- liche Transporte von St. Gallen, wo er arbeitete, ins Werdenberg. Zwar liefert ein Lastwagen jeden Donnerstag Lebensmittel von der «Schweizer Tafel» in St. Gallen nach Buchs.

Aber Non-Food-Artikel dürfen nach Gesetz nicht zusammen mit Lebensmitteln transportiert werden. So holte Briggen bei der «Schweizer Tafel» solche Artikel ab. Beim ersten Mal waren es beispielsweise Waschmittel.

An einen Transport erinnert er sich besonders: «In einem Sommer holte ich mit meinem Kombi 6000 Mohrenköpfe ab. Ich musste darauf achten, dass ich das Auto im Schatten parkierte, damit nicht Schoggimousse entstand.» Heute holt er alle zwei Wochen für Leba bei Buonsapore in Räfis Lebensmittel ab. Ausserdem fährt er einmal im Monat für das Altersheim Wieden den Bus für einen Ausflug mit den Bewohnern. Auch begleitet er sporadisch Bewohner zu Terminen, beispielsweise zum Arzt.

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