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Grosszügige Spende ermöglicht Onkologie-Ausbau im Spital Grabs

Die Spende von 10 Millionen Franken einer gemeinnützigen Stiftung in Liechtenstein ermöglicht den umfangreichen Ausbau der ambulanten Krebstherapie (Onkologie) im Spital Grabs.
Das Ambulatorium für Krebstherapie wird umfangreich erweitert. (Bild: Olivia Hug)

Das Ambulatorium für Krebstherapie wird umfangreich erweitert. (Bild: Olivia Hug)

(pd) "Mit dieser grosszügigen Spende können wir eine neue ambulante Krebsstation in Grabs errichten, die sich bestmöglich an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten orientiert“, sagt Stefan Lichtensteiger, CEO der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland über den Geldsegen aus dem Fürstentum Liechtenstein.

„Die onkologischen Behandlungszahlen in der SR RWS zeigen während der letzten Jahre ein grosses Wachstum, das aufgrund der demographischen Entwicklung auch in Zukunft anhalten wird“, erklärt Dr. Yves Crippa, Chefarzt Innere Medizin die Entwicklung der Krebsbehandlungen in der SR RWS.

Neuer ambulanter Trakt

Mit den Spendengeldern ist die Errichtung eines eigenen Traktes für ambulante Krebsbehandlungen direkt neben dem Spitalneubau geplant, der dieser Entwicklung Rechnung trägt. Neben Untersuchungs- und Behandlungsräumen sind im neuen Onkologie-Ambulatorium auch Räume für alternative Therapien geplant. Räumlichkeiten für externe Beratungsangebote von Krebsorganisationen sowie ein administrativer Bereich sind ebenfalls vorgesehen, schreibt die Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland.

Auf die Bedürfnisse abgestimmt

Zudem soll dieser Bau speziell auf die Bedürfnisse von ambulanten Krebspatienten abgestimmt werden. So soll beispielsweise eine Tiefgarage direkt unter dem Gebäude für kurze Wege und möglichst viel Anonymität für die Patienten sorgen. Es ist geplant, durch eine ansprechende Einrichtung Wohlfühlatmosphäre zu vermitteln und durch den unmittelbar an das Ambulatorium anschliessenden Therapiegarten den Patienten Ruhe und Entspannung im belastenden Therapiealltag zu ermöglichen. Damit kann durch bewusste bauliche Entscheidungen die Wiedererlangung der körperlichen Integrität und Vitalität unterstützt werden. Dazu gehört auch die Planung von Rückzugszonen für Gefühle und Gespräche, da dies eine Notwendigkeit bei der Krankheitsbewältigung und der Auseinandersetzung mit der persönlichen Zukunft ist. Die geplante Anbindung an den Spitalneubau soll kurze Wege und eine enge Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen sicherstellen.

Fertigstellung 2023 geplant

«Für die Schenkung sind wir überaus dankbar und wir werden das Geld verantwortungsvoll einsetzen», sagt Lichtensteiger. Nach Unterzeichnung des Schenkungsvertrages wird nun die Detailplanung durchgeführt, die bis Mitte 2019 vorliegen soll. Nach dem Abschluss des Vorprojekts und allen Vorbereitungsarbeiten, ist mit einem Baubeginn in der 2. Jahreshälfte 2020 zu rechnen. Dieser soll zeitgleich mit der Bauphase 2 des Spitalneubaus in Grabs erfolgen. Läuft alles nach Plan, könnte die Fertigstellung der ambulanten Onkologiestation im 2. Quartal 2023 erfolgen.

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