Grosser Frust bei den Schwänen - dieses Jahr schlüpfen keine Küken

Die Brut am Werdenbergersee ist fehlgeschlagen. Offenbar hat die Chemie zwischen dem jungen Männchen und dem älteren Weibchen (noch) nicht gepasst.

Robert Kucera
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Terror auf dem Werdenbergersee: Den Mix aus Wut und Enttäuschung des Schwanenmännchens bekommen besonders die Entenmütter zu spüren, die mit ihrem Nachwuchs unterwegs sind.

Terror auf dem Werdenbergersee: Den Mix aus Wut und Enttäuschung des Schwanenmännchens bekommen besonders die Entenmütter zu spüren, die mit ihrem Nachwuchs unterwegs sind.

Bild: Robert Kucera

Das neue Schwanenpaar vom Werdenbergersee, das bisherige Weibchen mit einem neuen jüngeren Männchen, hat sich Mühe gegeben, um für Nachwuchs zu sorgen. Doch umsonst. Die Brut ist fehlgeschlagen. Ein Indiz dafür ist, dass am Wochenende beide Schwäne gleichzeitig auf dem See schwammen. Kein tierisches Elternpaar würde frisch geschlüpfte Junge so lange und ohne Blickkontakt unbeaufsichtigt lassen.

«Sie haben es probiert. Doch es passt einfach nicht», wie ein Mitglied des Ornithologischen Vereins Buchs berichtet. Das Mitglied hat beobachtet, dass sich das neue Paar anders verhält, als man es sich vom vorherigen Paar gewohnt sei. «Die Chemie stimmt noch nicht», so die Schlussfolgerung.

Fehlende Harmonie könne zum Ausbleiben des Nachwuchses führen. Es wird sich zeigen, ob dieses Paar dereinst Küken haben wird. Das junge Männlein müsse sich erst mal in die neue Rolle finden und habe «noch viel zu lernen», wie das Mitglied abschliessend festhält.