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Das Institut Mikro- und Nanotechnologie (MNT) der NTB Buchs feierte seinen 25. Geburtstag

Prof. Dr. André Bernard, der seit 14 Jahren das Institut Mikro- und Nanotechnologie (MNT) leitet, organisierte mit seinem Team einen Event mit Vorträgen, Laborbesichtigungen und mehr. Der Anlass stiess auf reges Interesse: Rund 180 Teilnehmer sind der Einladung gefolgt.
Rund 180 Personen folgten der Einladung und besuchten verschiedene Vorträge. (Bild: Jakob Birkhölzer)

Rund 180 Personen folgten der Einladung und besuchten verschiedene Vorträge. (Bild: Jakob Birkhölzer)

Eingeladen wurden Industrievertreter, aber auch Alumni der Studienrichtung Mikrotechnik, ehemalige Mitarbeitende aus dem Institut MNT und IMS sowie ehemalige Physiklaboranten. Das Institut wird in Zukunft weitere Konferenzen rund um Mikro- und Nanotechnologie durchführen.

Wachstum dank Mikro- und Nanotechnologie

Im September 1993 wurde das Institut für Mikrosystemtechnik IMS in Buchs gegründet. Davor gab es an der NTB Buchs lediglich Labors und kleinere Arbeitsgruppen. Bereits damals war der Gedanke der Systemtechnik verankert: Mikrosysteme sind komplexe miniaturisierte Systeme, die aus einer Reihe von Bauteilen durch spezifische Herstellprozesse aus der Chipindustrie entstehen. Anfang 2005 wurde das Institut IMS zum heutigen Institut für Mikro- und Nanotechnologie MNT umbenannt. Der Grund war, dass noch kleinere Strukturen für die Industrie wichtig wurden.

Grosses Interesse an winzigen Teilen

Dr. Bruno Michel von IBM Research startete an der Geburtstagsfeier als Keynote-Speaker die Serie von ausgewählten Vorträgen. Er betonte, dass effiziente Mikrosysteme dann am besten sind, wenn deren Engineering sich an biologischen Vorbildern orientiert. Hierarchische Strukturen, hohe Integrationsdichte und kurze Wege mit sehr geringen Widerständen für die Informationsübermittlung sind dabei der Schlüssel. Er zeigte mit einer Reihe von Beispielen, wie IBM das Prinzip erfolgreich für Rechenzentren anzuwenden versteht. Analog dem menschlichen Hirn kann die Kühlflüssigkeit des hochdichten Rechners auch gleich als die Energieversorgung der Prozessoren dienen. Er spannte den Bogen bis hin zu Wearables und sogar «Hearables», die am Körper getragen – oder eben im Ohr – Informationen für unsere Gesundheit aufnehmen und auch gleich dort verarbeiten.

Dr. Tobias Lamprecht von der Vario Optics AG in Heiden zeigte, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit des Instituts MNT mit der Industrie eine neue Generation von Leiterplatten mit optischen «Leiterbahnen» zu neuen Produkten führen kann. Dafür erhielt das Institut den Swiss Technology Award.

Einblicke in Projektarbeiten gezeigt

Donato Bonfrate von II-VI Laser Enterprise und Marc Gubser von Sensirion berichteten ebenfalls über faszinierende Mikrotechniken aus ihren Unternehmen. Valentin Strässle (NTB) und Cornelia Nef (ebenfalls NTB) zeigten in ihren Referaten Einblicke in Projektarbeiten aus dem MNT.

Zum Schluss zündete Walter Planitzer von der BZB Mensa ein kleines kulinarisches Feuerwerk, die Nano-Tech-Bar schenkte Virgin-Mojitos mit Minzblättern aus flüssigem Stickstoff aus. Beste Grundlagen für entspannten Small Talk und Networking. (pd)

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