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Tierversicherungen im Trend: Grosse Tiere verursachen hohe Kosten

Immer mehr Halter von Katzen und Hunden lassen ihren geliebten Vierbeiner krankenversichern: Vor allem bei grossen Hunden können sich Versicherungsprämien schnell auszahlen.
Jessica Nigg
Grundsätzlich gilt bei Hunden und Katzen: Je grösser und schwerer sie sind desto teuerer werden sie. (Bild: fotalia)

Grundsätzlich gilt bei Hunden und Katzen: Je grösser und schwerer sie sind desto teuerer werden sie. (Bild: fotalia)

«Wir haben immer mehr Tierhalter in unserer Praxis, die ihre Hunde respektive Katzen versichern lassen haben», erklärt Luzia Schweizer, Tierärztin der Tierarztpraxis Kreuzberg in Gams, «und es werden immer mehr.» Wie sie weiter berichtet, seien die meisten die ihr von der Versicherung berichtet haben sehr zufrieden damit. Wichtig sei, dass man sie so früh wie möglich abschliesse, «denn treten erst einmal chronische Krankheiten auf, lassen sich die Tiere nicht mehr versichern», weiss sie.

Grosse Hunde werden schnell teuer

Man kann nie wissen, wie oft der Tierarzt schliesslich gebraucht wird. Grundsätzlich sei es aber so, dass schwere, grosse Tiere eher Kosten verursachen. So ist ein grosser Hund prinzipiell teuerer als ein kleiner – oder eine Katze. «Die Menge der abgegebenen Medikamente richtet sich nach dem Gewicht der einzelnen Tiere», erklärt Luzia Schweizer. Als Beispiel nennt sie eine Entwurmung mit Kautabletten:

«Da kostet die Dosis für einen Hund unter 5 Kilo 5 Franken – bei einem 55 Kilo schweren Hund beläuft sich die Behandlung bereits auf 31.50 Franken.»

Auch bei Entzündungen, die recht häufig vorkommen, ist die Behandlung eines schweren Labradors oder Golden Retrievers mit Antibiotika teuerer als beispielsweise bei einem Yorkshire Terrier oder einem Chihuahua, welche nur wenige Kilo Körpergewicht auf die Waage bringen.

Einerseits ist die Behandlung der gleichen Krankheit bei einem grossen Hund teuerer, weil er aufgrund seines höheren Gewichts eine grössere Dosis an Medikamenten braucht. Grosse Hunde sind zudem auch anfälliger auf chronische und degenerative Krankheiten. «Zum Beispiel Fälle von Abnutzungskrankheiten wie Arthrose kommen bei grossen Hunden viel öfter vor als bei kleinen», weiss Luzia Schweizer von Fällen, die sie in ihrer Praxis immer wieder sieht. Ihre Meinung zum Abschluss einer Tierversicherung lautet:

«Lieber machen und nicht brauchen, als sich irgendwann verzweifelt mit hohen Rechnungen auseinandersetzen zu müssen. Ein Haustier kann nämlich schnell sehr teuer werden.»

Die Tierärztin weiss von mehreren Patienten beziehungsweise deren Haltern, die über die Jahre hinweg mehrere zehntausend Franken Tierarztkosten für ihre Vierbeiner aufbringen mussten. «Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch die Tiere, die wir hier in der Praxis höchstens zu den Impfterminen sehen», relativiert sie. Da lohnt sich die Versicherung dann nicht.

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