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Grabser Landwirt erzielt grandiose Note an Lehrabschlussprüfung

Landwirte feierten am Rheinhof Salez den Lehrabschluss. Darunter befanden sich drei Werdenberger.
Heidy Beyeler
Die drei erfolgreichen Jungbauern an der Abschlussfeier in Salez: (von links) Tobias Preisig, Frümsen, Mario Zweifel, Grabserberg und Thomas Schlegel, Grabs mit der Note 5.70. (Bild: Heidy Beyeler)

Die drei erfolgreichen Jungbauern an der Abschlussfeier in Salez: (von links) Tobias Preisig, Frümsen, Mario Zweifel, Grabserberg und Thomas Schlegel, Grabs mit der Note 5.70. (Bild: Heidy Beyeler)

Im Zentrum der Lehrabschlussfeier der Landwirte und Agrarpraktiker stand am Freitag das Motto Gegensätze. Gegensätze könne man akzeptieren, kritisieren und optimieren. Man müsse sich mit Gegensätzen auseinandersetzen, und «das haben die Absolventen gemacht, wie an den Präsentationen der Vertiefungsarbeiten gezeigt wurde», hielt Schulleiter Martin Willi bei der Begrüssung der Gäste fest.
Gastredner rät zu

«Offenheit auf Augenhöhe»

Als Gastredner zu diesem Anlass eingeladen wurde Marcus Vogt, Präsident der Vereinigung bäuerlicher Organisationen (VBO) in Liechtenstein. Dass ausgerechnet eine Absolventin als beste Landwirtin die Prüfung bestanden hat, ist Zufall. In seinem Referat widerlegte Vogt die Meinung «Gegensätze ziehen sich an» mit bildhaften Beispielen. «Wenn ein alter und ungepflegter Mann eine junge hübsche Frau an seiner Seite hat, sagt man schnell einmal: Gegensätze ziehen sich an. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass eher das Bankkonto für die Liaison verantwortlich zeichnet.»

Mit seinem launigen Vortrag gab Marcus Vogt den jungen Absolventen seine Gedanken mit auf den Weg. «Offenheit auf Augenhöhe zu verschiedenen Meinungen, um Bewährtes zu bewahren und Neues zuzulassen, führt zu einer stabilen Form der Weiterentwicklung zu guten Erfolgen», hielt er dazu weiter fest.

Schulleiter Martin Willi knüpfte an die Worte der Offenheit an. Auf Kritiken aus der Öffentlichkeit soll man mit Agieren und nicht mit Reagieren entgegentreten, ermunterte Willi die neu erkorenen Berufsleute. Nicht schnöden, sondern über Gutes aus der Landwirtschaft berichten, zeige die schöne Seite der Landwirtschaft: mit der Natur arbeiten, gesunde Lebensmittel produzieren und Sorge zur Umwelt zu tragen, das sei das Schöne an diesem Beruf.

Beste Absolventin ohne Bauernhof

Von 101 Absolventen wurden 92 Absolventen Landwirt EFZ diplomiert, alle fünf Agrarpraktiker EBA bestanden die Prüfung ebenfalls. Eine hervorragende Leistung erzielte der Grabser Thomas Schlegel mit der Note 5.7. Die Überraschung des Tages kam aus dem Liechtenstein. Muriel Kofler aus Balzers erreichte als Landwirtin die Bestnote von 5.85. Ein Raunen ging durch die Reihen bei der Bekanntmachung. Ohne die grosse Anerkennung von Muriel Kofler zu schmälern, ist es doch bemerkenswert, dass die junge Frau aus Balzers (ohne Bauernhof) nach der Volksschule das Gymnasium besuchte und danach die Lehre als Landwirten anpackte. Bevor sie das Studium Agronomie in Angriff nimmt, wollte sie die praktische Seite der Landwirtschaft kennen lernen und absolvierte deshalb eine Lehre. Dafür erntete sie Respekt bei den Gästen. Bei der Vertiefungsarbeit machten der Walenstadtner Silvan Schwizer und Andreas Knellwolf aus Waldstatt mit dem Thema Kuhsignale und der Note 6.0 das Rennen unter den Absolventen.

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