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Grabser Ehepaar schliesst mit Bestnoten ab

Die Diplomfeier für Absolventen einer höheren Ausbildung in der Landwirtschaft fand am Freitag am LZSG in Salez statt.
Adi Lippuner
Meisterlandwirtin Cecile Vetsch und Obstbaumeister Lukas Vetsch, Grabs, sind dank beruflicher Weiterbildung bestens für Herausforderungen gerüstet. (Bild: Adi Lippuner)

Meisterlandwirtin Cecile Vetsch und Obstbaumeister Lukas Vetsch, Grabs, sind dank beruflicher Weiterbildung bestens für Herausforderungen gerüstet. (Bild: Adi Lippuner)

Rund 100 Personen, die Mehrzahl Absolventen einer höheren Berufsbildung im Bereich Landwirtschaft sowie einige Gäste feierten am Freitagabend im Landwirtschaftlichen Zentrum St. Gallen in Salez (LZSG) die Diplomierung der Meisterlandwirte, Gemüsegärtnermeister, Obstbaumeister, Betriebsleiter und Bäuerinnen mit eidgenössischen Fachausweis sowie die Modulpassübergabe. Zwei Absolventen, das Ehepaar Cecile Vetsch, Meisterlandwirtin und mit Note 5,2 und damit bester Abschluss, sowie Lukas Vetsch, Obstbaumeister und mit 4,95 drittbester Abschluss in diesem Bereich, konnten besondere Ehrungen entgegennehmen.

Beni Heeb, Rektor am Berufs- und Weiterbildungszentrum in Buchs (BZB) sagte: «Heute ernten Sie, was Sie gesät haben, denn Sie ernten die Früchte der Anstrengungen der letzten Jahre. Sie haben mit Hartnäckigkeit, Wille, Ausdauer, Flexibilität und Leistungsbereitschaft das Ziel erreicht.» Aus seiner Sicht überleben nicht immer die Stärksten oder die Intelligentesten, «nein, es sind diejenigen, die sich am besten dem Wandel anpassen.»

Das erworbene Wissen weitergeben

In ihrer Festansprache betonte Simone Bischofberger, Präsidentin der Landfrauenvereinigung Appenzell Ausserrhoden ihren Stolz auf die Absolventen. «Bildung ist die Fähigkeit, Wesentliches von Unwichtigem zu unterscheiden.» Sie rief die Anwesenden auf, das erworbene Wissen an die Kinder, an Lernende, aber auch an Gäste weiterzugeben. «Auch in öffentlichen Ämtern werden immer wieder gut ausgebildete Frauen und Männer, die bereit sind, ihr Wissen einzubringen, gesucht.»

Bildung öffne neue Türen und jede Absolventin und jeder Absolvent werde hinter der Tür etwas anderes finden, «denn die Betriebe sind unterschiedlich.» Und weil die Familie, der Betrieb, aber auch die Freunde während der Ausbildung jeweils zurückstehen müssen, rief Simone Bischofberger die Absolventen auf, ihren Liebsten während der kommenden Wochen besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Zehn Bäuerinnen konnten ihren Modulpass entgegennehmen. Wie Seline Heim, Leiterin des Lehrgangs Bäuerin betonte, waren diese Frauen die ersten, welche die Küche und die Nähmaschinen am neuen Bildungsstandort in Salez einweihen durften.

Meilenstein und Zusammenhalt

Mit neun Pflichtmodulen und zwei Wahlmodulen seien die Frauen gefordert worden. Bereits die nächste Stufe, Bäuerin mit eidgenössischen Fachausweis und damit bezüglich Ausbildung mit den Partnern auf Augenhöhe, erreichten 25 Frauen, gesamtschweizerisch waren es deren 162. «Wer dieses Diplom in den Händen hält, hat nicht nur bezüglich Bildung einen Meilenstein erreicht, in der Regel hat sich auch ein Zusammenhalt in der Klasse entwickelt, der oft ein Leben lang hält,» so Seline Heim.

Bei den Betriebsleitern mit eidgenössischen Fachausweis müssen aus allen Modulen 16 Punkte erreicht, sowie die Abschlussprüfung bestanden werden, wie Koni Höhener, Leiter Höhere Berufsbildung betonte. 24 Männer und eine Frau haben dieses Ziel erreicht, einige davon werden die nächste Stufe, den Meisterlandwirt in Angriff nehmen. Auch acht Meisterlandwirte, eine Meisterlandwirtin, drei Gemüsegärtnermeister und zwei Obstbaumeister haben die anspruchsvolle Ausbildung abgeschlossen.

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