Grabs
Nach Kritik am Sondernutzungsplan «Zentrum Grabs»: Gemeinde organisiert Anlass zum Austausch

Die Gemeinde Grabs informiert über das weitere Vorgehen rund um den Sondernutzungsplan «Zentrum Grabs». Sie will zeitnah einen Anlass zum gemeinsamen Austausch organisieren – eingeladen sind aber nur die Teilnehmer des Mitwirkungsverfahrens, die vier Erstunterzeichnenden der Petition sowie wenige weitere Personen.

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29 Eingaben sind beim Mitwirkungsverfahren eingegangen.

29 Eingaben sind beim Mitwirkungsverfahren eingegangen.

Bild: SNP Grabs

(wo/pd) Die Grabser Bevölkerung war eingeladen, bis am 30. Juni 2021 im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens Anregungen zum Sondernutzungsplan «Zentrum Grabs» zu geben. Wie die Gemeinde Grabs in einem Newsletter schreibt, sind bei der Gemeinderatskanzlei fristgerecht 29 Eingaben eingegangen.

Über 400 Unterschriften gesammelt

Zudem wurde auf der Plattform «petitio.ch» eine Petition «Nein zum Sondernutzungsplan Zentrum Grabs» initiiert. Bis zum Ablauf der Sammelfrist (17. Juli 2021) wurden auf der Plattform 368 Online-Stimmen gesammelt, welche mit 45 «physischen» Unterschriften ergänzt an die Gemeinderatskanzlei eingereicht wurden. Die Petition wurde somit von über 400 Personen unterstützt.

Gemeinsamer Austausch

Der Gemeinderat hat sich in der Zwischenzeit intensiv mit all diesen Eingaben befasst. Bevor er einen Entscheid über das weitere Vorgehen fällen wird, bietet der Gemeinderat allen Teilnehmenden des Mitwirkungsverfahrens die Möglichkeit, sich zu einem gemeinsamen Austausch zu treffen.

Dazu wird der Gemeinderat zeitnah einen Anlass organisieren, an welchem die einzelnen Standpunkte dargelegt und erläutert werden können. Eingeladen werden sämtliche Personen, die eine Mitwirkungseingabe gemacht haben, die vier Erstunterzeichnenden der Petition, der Vorstand der Zentrum Grabs Genossenschaft, Investorenvertreter, je zwei Vertreter aller Ortsparteien sowie sämtliche Mitglieder des Gemeinderates. Um die Einhaltung aller nach wie vor geltenden Coronabestimmungen zu gewährleisten, muss darauf verzichtet werden, weitere interessierte Personen zu diesem Anlass einzuladen.

Raumplaner Armin Meier moderiert

Moderiert wird der ergebnisoffene Austausch durch Raumplaner Armin Meier, welcher der Bevölkerung bereits durch verschiedene öffentliche Anlässe im Rahmen der Ortsplanungsrevision bekannt ist. Armin Meier wird anschliessend eine zusammenfassende Analyse erstellen, bevor der Gemeinderat an einer nachfolgenden Sitzung über das weitere Vorgehen entscheiden wird.

Selbstverständlich wird die Öffentlichkeit anschliessend in geeigneter Weise darüber informiert, heisst es in der Mitteilung weiter.

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