Grabs, Gams und Sennwald heben das kommunale Feuerverbot auf

Ab Samstag, 1. September, gilt das Feuer- und Feuerwerksverbot in den Gemeinden Grabs, Gams und Sennwald nicht mehr. In Kraft bleibt aber das kantonale Verbot: Feuer im Wald oder Waldesnähe sind weiterhin nicht erlaubt.

Heini Schwendener
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Die Gemeinden Grabs, Gams und Sennwald haben das Feuerverbot wegen der Niederschläge aufgehoben. Diese hätten in der vergangenen Woche und insbesondere in diesen Tagen zu einer Entschärfung der Flurbrandgefahr geführt. 

Die Gemeinderäte von Gams, Grabs und Sennwald haben darum die Situation neu beurteilt und das kommunale Feuer- und Feuerwerksverbot per 1. September aufgehoben.

Kein Feuer im Wald oder in Waldesnähe

Die drei Gemeinden verweisen auf das nach wie vor bestehende kantonsweite Feuer- und Feuerwerksverbot im Wald und in der Waldesnähe. Der Kantonale Führungsstab teilt mit, dass trotz der Niederschläge in den vergangenen Tagen die Waldbrandgefahr weiterhin hoch sei. Er weist die Bevölkerung deshalb darauf hin, dass es weiterhin untersagt ist, im Wald und in Waldesnähe Feuer zu entfachen. Die Gemeinden hätten indes die absoluten Feuer- und Feuerwerksverbote mehrheitlich bereits aufgehoben oder würden dies per 1. September tun.

Im Wald und in der Distanz von 200 Metern zum Wald ist es somit weiterhin verboten, Feuer zu entfachen und Feuerwerk zu zünden. Auch das Wegwerfen von brennenden Streichhölzern und Rauchwaren ist dort untersagt. Schliesslich bleibt auch das Steigenlassen von Himmelslaternen, Ballonen mit Wunderkerzen, Glücks- und Wunschlaternen und Kong-Ming-Laternen im ganzen Kanton verboten.

Die Gefahr ist noch nicht gebannt

Das konstant hohe Waldbrandrisiko rechtfertigt das Feuerverbot weiterhin. Die Feuerwehren Gams und Sennwald bereiten sich derweil auf allfällige Brände vor.
Bianca Helbling