Golf
Die Verträge sind unterschrieben: Das Flumserberg Ladies Open auf dem Golfplatz Gams-Werdenberg kann im Herbst stattfinden

Das internationale Damenprofigolfturnier, welches zum achten Mal im Golfclub Gams-Werdenberg ausgetragen wird, findet vom 2. bis 4. September mit einem potentiellen Matchplaytag am 5. September statt.

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Sanna Nuutinen aus Finnland versenkt den entscheidenden letzten Putt zum Turniergewinn des Flumserberg Ladies Opens 2020.

Sanna Nuutinen aus Finnland versenkt den entscheidenden letzten Putt zum Turniergewinn des Flumserberg Ladies Opens 2020.

Bild: Daniel Stauffer

(pd) Die Mätzler Event GmbH, als Organisatorin des Turniers, hat mit den Sponsoren, dem Golfclub Gams-Werdenberg und den Verantwortlichen der Ladies European Tour die Verträge unterzeichnet. Damit kämpfen vom 2. bis 4. September 90 Spielerinnen aus über 20 verschiedenen Ländern um den Turniersieg am Flumserberg Ladies Open.

In der Ausgabe 2020 wurde noch ein zusätzliches Matchplay gespielt, welches live auf blueSport (ehem. Teleclub) übertragen wurde. Geschäftsführerin Melanie Mätzler hält fest:

«Die Liveübertragung letztes Jahr war ein grosser Erfolg und ist bei den Spielerinnen und beim Publikum sehr gut angekommen. Wir werden alles versuchen, um diese Fernsehübertragung trotz Corona und den zusätzlichen Kosten möglich zu machen.»

Das Flumserberg Ladies Open ist Teil der LET Access Series, der zweitobersten Liga Europas, und unterstützt vor allem junge Spielerinnen auf ihrem Weg an die Weltspitze. Davon profitieren auch die Schweizer Profi- und Amateurspielerinnen. Bei den Profispielerinnen geht es neben dem Preisgeld auch um die begehrten Startplätze auf der Ladies European Tour, welche gemäss Jahresranking vergeben werden. Bei den Amateurinnen geht es um Amateur-Weltranglistenpunkte und Erfahrungssammlung in einem internationalen Turnier.

Kostendeckend für die Spielerinnen ist nur ein Platz unter den ersten 15

Am 2. und 3. September spielen alle Golferinnen eine Runde, die besten 45 Spielerinnen aus diesen beiden Runden qualifizieren sich für den Final am 4. September. Nur wer das Finale erreicht, erhält Preisgeld und kann einen Teil der anfallenden Kosten für Flug, Mietauto, Unterkunft und Verpflegung decken.

Melanie Mätzler, Turnierorganisatorin und selber Profispielerin kennt die Situation aus eigener Erfahrung: «Es ist wirklich hart. Jede Spielerin hat an einem Turnier Ausgaben zwischen 600 und 900 Franken, für die sie selber aufkommen muss. Um diesen Betrag zu decken, muss sie sich mindestens in den Top 15 rangieren.»

Die Coronasituation macht es für die Spielerinnen nicht einfacher, im Hinblick auf das Flumserberg Ladies Open Kosten zu sparen. Mätzler erklärt:

«Normalerweise können wir den Spielerinnen Private Housing anbieten, wo sie bei Privatpersonen gratis übernachten und essen dürfen. Dies spart den Spielerinnen enorm viel Geld. Wir von der Organisation versuchen zusätzlich bei der Verpflegung vor Ort oder bei der Anreise entgegenzukommen.»

Wie die Corona Sicherheitsmassnahmen für das diesjährige Turnier aussehen, ist noch unklar. Aber durch das ausführliche Coronaprotokoll aufgrund der Erfahrungen vom letzten Jahr, ist die Organisation gut vorbereitet.