Radquer-WM: Nicole Göldi aus Sennwald war mit Rang 11 die beste Schweizer Juniorin

Die Mountainbikerin ist sehr zufrieden mit ihrem Resultat und hat die «Hammerstimmung »an der Heim-WM genossen.

Heini Schwendener
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Nach dem steilen Aufstieg zu Fuss schwingt sich Nicole Göldi oben wieder auf den Sattel ihres Velos.

Nach dem steilen Aufstieg zu Fuss schwingt sich Nicole Göldi oben wieder auf den Sattel ihres Velos.

Bild: Claudio Thoma/freshfocus

Die Sennwalder Mountainbikerin Nicole Göldi hat sich für die Radquer-Weltmeisterschaften, die dieses Wochenende in Dübendorf stattfanden, qualifiziert. Die 17-Jährige startete in der Kategorie U19 am Samstagmittag zu ihrem Rennen, das von zwei Niederländerinnen vor einer US-Athletin gewonnen wurde.

Nicole Göldi hat, obwohl sie ja primär Mountainbikerin ist, auf dem für sie doch eher ungewohnten Rennvelo den 11. Rang erreicht. Mit ihrer Zeit von 41:59 Minuten lag sie 3:25 Minuten hinter der Siegerin Shirin van Androoij.

«Sehr zufrieden, aber Top Ten wäre noch besser gewesen»

Mit ihrem 11. Rang war die Sennwalderin mit Abstand die beste aller Schweizer U19-Fahrerinnen. Ihre Teamkolleginnen fuhren auf die Ränge 32, 36 und 38. In der Nationenwertung reichte es den vier Schweizerinnen für den vierten Rang.

«Ich bin sehr zufrieden mit meinem Resultat», sagte Nicole Göldi am Sonntag auf Anfrage des W&O, und ergänzte nach einer kurzen Pause: «Ein Rang in den Top Ten wäre aber natürlich noch etwas besser gewesen.» Die Werdenbergerin war allerdings im Vorfeld des Rennens gesundheitlich etwas angeschlagen, konnte sich aber gerade noch rechtzeitig vor dem Samstag wieder erholen. Auch unter diesem Aspekt ist der 11. Rang ein sehr gutes Resultat.

«Es war einfach nur megacool»

Diese Weltmeisterschaft im eigenen Land war für Nicole Göldi ein grossartiges Ereignis: «Es war einfach nur megacool. Die vielen Leute und diese Hammerstimmung, das war sensationell.» Die Bedingungen beim Rennen der U19-Juniorinnen am Samstagmittag waren gut, es war teilweise sonnig und um die 9 Grad warm. «Die äusseren Umstände waren optimal, die Strecke war gut zu befahren und ich musste das Velo nie wechseln», sagte Nicole Göldi. Weil die Strecke trocken war, klebte nicht schon nach kurzer Zeit aller Dreck am Rennrad.