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Goldenen Ring selber schmieden

An der diesjährigen Werdenberger Schlossmediale dreht sich alles ums Gold. Und so wurde auch ein Goldschmiede-Workshop angeboten, bei dem Teilnehmerinnen ihren eigenen Ring kreativ gestalten konnten.
Heidy Beyeler
Goldschmiedin Manuela Kranz Brötz (Mitte) berät die beiden Workshop-Teilnehmerinnen Lydia und Corrina bei der Feinarbeit zum Wachsmodell in ihrer Werkstatt Zur Goldschmitte. (Bild: Heidy Beyeler)

Goldschmiedin Manuela Kranz Brötz (Mitte) berät die beiden Workshop-Teilnehmerinnen Lydia und Corrina bei der Feinarbeit zum Wachsmodell in ihrer Werkstatt Zur Goldschmitte. (Bild: Heidy Beyeler)

Am Pfingstmontag fanden sich Corrina und Lydia zu einem Workshop bei Goldschmiedin Manuela Kranz Brötz ein. Die Werkstatt «Zur Goldschmitte» befindet sich am Fusse des Schlossberges, mitten im Städtli Werdenberg. Während Lydia seit etlichen Jahren mit Passion Schmuck fertigt – vorzugsweise mit Einbezug von Perlen – stand Corrina als Newcomerin da.

Nein, Gold als Werkstoff war in dieser schmucken Goldschmiede-Werkstatt nicht auszumachen. Werkzeuge, Fräser, Schleifmaschine und Schleifpapier gibt es hier zuhauf. Auch Wachsstücke mit der gewünschten Lochung für die entsprechende Ringgrösse sind vorhanden.

Unverhoffte Gravur

Die beiden Teilnehmerinnen haben eine vage Vorstellung, wie ihr Ring in etwa ausfallen sollte. Lydia brachte gar eine grosse Perle mit, die sie als Schmuckstein in den Ring einarbeiten will. Corrina wusste noch nicht genau wie ihr selbst gefertigtes Schmuckstück ausfallen soll. Spontan ritzte sie mit dem Fräser, der an den Bohrer des Zahnarztes erinnerte, ein Muster auf das Wachsstück. Corrina, deren Wachsmodell schon etwas Gestalt angenommen hat, meinte:

«Wenn man einen Wachsblock vor sich hat, ist es gar nicht so einfach, sich eine Vorstellung zu machen, wie daraus ein schmucker Ring werden soll.»

Und plötzlich entstand auf der Oberfläche ein nicht eingeplantes Herz – wie ein Wunder. «Ja, diese unverhoffte kleine Gravur soll mit Rotgold ausgefüllt werden», freute sich Corrina, während Lydia vor sich hin werkelte.

Das Gestalten und Fertigen von Schmuckstücken ist Lydias Hobby. Regelmässig besucht sie Kurse bei einer Goldschmiedin in Zürich. Am Workshop vom Pfingstmontag hat sie sich eine herausfordende Aufgabe gestellt mit der flachen, relativ grossen Perle, die sie in den Ring integrieren möchte.

Ring wird gegossen

Gold spielte an diesem Workshop-Tag (noch) keine Rolle. Die Wachsmodelle sind vorbereitet und dienen nun in einer weiteren Phase für den Guss der Ringe mit dem gewünschten Edelmetall – ob Gold, Silber, Platin etc. Das wird zu einem späteren Zeitpunkt in der Werkstatt «Zur Goldschmitte» passieren. Dort obliegt den beiden Workshop-Teilnehmerinnen zum Schluss der letzte Schliff mit Unterstützung der erfahrenen Goldschmiedin Manuela Kranz Brötz.

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