Gewerbevereine der Region beteiligen sich «mit Überzeugung» an der Wiga 2019

Nachdem offene Fragen mit den Käufern der Wiga-Rechte diskutiert und geklärt worden sind, haben die Vorstände der sechs Gewerbevereine der Region Werdenberg beschlossen, sich mit Gemeinschaftsständen an der Wiga-Messe 2019 zu beteiligen. Mehr noch: Sie werden sich mit 30 Prozent am Aktienkapital der neuen Trägerfirma beteiligen und zwei der maximal sieben Sitze im Verwaltungsrat einnehmen.

Thomas Schwizer
Merken
Drucken
Teilen
Nicht zurückschauen, sondern gemeinsam vorwärts schauen: Die Präsidenten aller Gewerbevereine der Region Werdenberg (erste fünf Personen von rechts, jener aus Sennwald war beruflich verhindert), haben mit ihren Vorständen beschlossen, an der Wiga mit voller Überzeugung und Elan Gemeinschaftsstände zu organisieren und sich gemeinsam mit den drei Käufern der Wiga-Rechte (erste drei von links) an der Trägerschaft der Regionalmesse massgeblich zu beteiligen.

Nicht zurückschauen, sondern gemeinsam vorwärts schauen: Die Präsidenten aller Gewerbevereine der Region Werdenberg (erste fünf Personen von rechts, jener aus Sennwald war beruflich verhindert), haben mit ihren Vorständen beschlossen, an der Wiga mit voller Überzeugung und Elan Gemeinschaftsstände zu organisieren und sich gemeinsam mit den drei Käufern der Wiga-Rechte (erste drei von links) an der Trägerschaft der Regionalmesse massgeblich zu beteiligen.

Das Ziel des Gewerbes in der Region Werdenberg war stets identisch: Die Wiga soll eine erfolgreiche Zukunft haben. Hansjörg Lutzi, Hardy Rothenberger und Harry Müntener haben es geschafft, die Rechte an der Wiga zu kaufen, kurz bevor über die bisherige Trägerfirma Wigab AG der Konkurs eröffnet worden ist.

Nicht zurück schauen auf die Wirren seit Mai um die bisherige Trägerfirma und die Zukunft der Regionalmesse, sondern vorwärts schauen auf eine gemeinsam getragene Jubiläums-Wiga 2018: Das war am Freitagnachmittag das Motto dieser drei Gewerbetreibenden und aller Gewerbevereinspräsidenten der Region, die beim Festplatz am Werdenbergersee gemeinsam die frohe Botschaft verkündeten.

An konstruktivem Treffen offene Fragen geklärt

Wegen offener Fragen haben die in der Werdenberger Wirtschaftsorganisation (WWO) vereinigten sechs Gewerbevereinspräsidenten am vergangenen Montag die drei Rechteinhaber zu einer Besprechung eingeladen. Diese war konstruktiv, und offene Fragen konnten beantwortet werden, sagte WWO-Präsident Päuli Kohler am Freitagnachmittag beim gemeinsamen Auftritt vor den Medien. Das bestätigte der designierte Verwaltungsratspräsident der Wiga-Trägerfirma in Gründung, Hansjörg Lutzi.

Kohler betonte, dass alle Gewerbevereins-Vorstände Ja zur Beteiligung und zu den Gemeinschaftsständen sagten und alle Präsidenten einstimmig dafür sind. Man sei mit Überzeugung dabei, hielt Kohler gestern fest. Er und Lutzi zweifeln nicht daran, dass die so breit im ganzen Gewerbe abgestützte Wiga 2019 erfolgreich sein wird.

Gemeinschaftsstände bilden das Fundament

Alle Beteiligten, auch die Messeleiter Georges Lüchinger und Leone Ming, die in der gleichen Funktion bei der Lihga in Schaan Erfahrung gesammelt haben, sind sich bewusst, dass der Zeitplan bis zur 20.Wiga Anfang September 2019 sportlich ist. Sie sind jedoch überzeugt, dass die Jubiläums-Wiga gelingen wird.

Die Gemeinschaftsstände als regionales Fundament der Regionalmesse Wiga werden wieder durch die jeweiligen OK der Gewerbevereine organisiert. Sie würden für die Wiga 2019 wieder etwas Tolles auf die Beine stellen, betonte Päuli Kohler. Damit sei die starke Basis für den Erfolg der Messe gelegt. Auch die bisherigen Wiga-Hauptpartner würden sich über die Einigung der neuen Träger freuen, war zu erfahren.

Stadtpräsident freut sich über gemeinsame Gewerbe-Lösung

Der Buchser Stadtpräsident drückte seine grosse Freude darüber aus, dass die Wiga 2019 stattfinden wird. Sie sei für Buchs und die Region Werdenberg sehr wichtig. Es sei toll, dass das regionale Gewerbe nun gemeinsam eine tragfähige und Erfolg versprechende Lösung gefunden habe. Er bedankte sich bei allen Beteiligten, dass sie ihren Beitrag dafür geleistet haben. Die Politik können sich nun auf ihre Aufgabe konzentrieren, gute Rahmenbedingungen für die Messe zu schaffen, so Gut.