Gesamte Bauleitung des Spitalneubaus in Grabs wurde ausgewechselt

In der Schlussphase der Neubau-Arbeiten erste Etappe des Spitals Grabs wurde kürzlich die Bauleitung ausgewechselt bzw. der entsprechende Subunternehmervertrag gekündigt. Auf den Terminplan soll dies keine Auswirkungen haben, heisst es.

Thomas Schwizer
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Noch bleibt im Inneren des Spitalneubaus erste Etappe, der im Mai 2020 bezogen werden soll, einiges zu tun. (Bild: Thomas Schwizer)

Noch bleibt im Inneren des Spitalneubaus erste Etappe, der im Mai 2020 bezogen werden soll, einiges zu tun. (Bild: Thomas Schwizer)

Die personellen Wechsel in der Bauleitung bestätigen auf Anfrage des Werdenberger & Obertoggenburger sowohl die Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland (SRRWS) als auch die Consoni Architektur AG in St.Gallen. Dieses Unternehmen hat den Architekturauftrag und die Gesamtleitung dieses grossen Neubauprojektes.

Keine Auskunft über die Gründe für die Trennung

Die Vermutung liegt nahe, dass die Auswechslung der Bauleitung erfolgt ist, weil man mit der Arbeit der bisherigen Bauleitung oder dem Baufortschritt unzufrieden ist. Über die Gründe für die Trennung erteilt Beat Consoni allerdings keine Auskunft.

Gemäss Roland Rubin, Verwaltungsratspräsident der Spitalanlagengesellschaft der SRRWS, ist diese von der Consoni Architektur AG über diesen Schritt und die Gründe dafür informiert worden. Das liege in deren Kompetenz und man habe es zur Kenntnis genommen.

Die Consoni Architektur AG hat die Gesamtleitung des Neubauprojekt inne, das aus einem Architekturwettbewerb aus dem Jahr 2009 stammt. Den Auftrag hat damals vom Baudepartement Kanton St. Gallen vergeben.

Zeitplan für den Abschluss der ersten Etappe bleibt bestehen

Die Beat Consoni AG habe die Bauleitung vor Ort umgehend selbst übernommen, stellt Beat Consoni auf Anfrage fest. Er versichert, diese personelle Veränderung habe keine Auswirkungen auf die terminliche Situation des Projektes.

Damit bleiben die von der Spitalanlagengesellschaft der Spitalregion RWS formulierten Bautermine gültig, die deren Verwaltungsratspräsident Roland Rubin im W&O vom 13. August 2019 genannt hat: Abschluss der Bauarbeiten im Neubauteil erste Etappe bis ende Oktober, mit Ausnahme vereinzelter Abschlussarbeiten im Innern, und Bezug des Neubaus erste Etappe im Mai 2020. Das bestätigt Beat Consoni.

Roland Rubin hält auf Anfrage des W&O fest: «Wir haben die Bestätigung erhalten, dass durch die Veränderung in der Bauleitung keine Terminverzögerung erfolgt.»