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Verdunova-Geschäftsführer Beni Dürr über die Wichtigkeit von Wasser

Im Rahmen der Hauptversammlung des Verkehrsvereins Gams referierte Beni Dürr, Geschäftsführer Verdunova, über Wasser.
Heidy Beyeler
Ein Mitbringsel von Beni Dürr: Ein Sauerkraut-Kohl, der aus einem millimeterkleinen Samen zu einem kräftigen Kohl herangewachsen ist und zu über 90 Prozent aus Wasser besteht.(Bild: Heidy Beyeler)

Ein Mitbringsel von Beni Dürr: Ein Sauerkraut-Kohl, der aus einem millimeterkleinen Samen zu einem kräftigen Kohl herangewachsen ist und zu über 90 Prozent aus Wasser besteht.(Bild: Heidy Beyeler)

Noldi Rossi, Präsident des Verkehrsvereins Gams, führte zügig durch die Vereinsversammlung. Er blickte auf ein aktives und interessantes Vereinsjahr zurück. Es sei den freiwilligen Helfern und dem Vorstand gelungen, das Leben auf vielseitige und attraktive Weise zu gestalten.

Er erinnerte daran, dass die verschiedenen Vereinsanlässe rund ums Jahr nur Dank vieler emsigen Helfenden so gut funktionieren und bei der Öffentlichkeit gut ankommen. Zum Beispiel der Funkensonntag oder der Räbeliechtliumzug. Die Wanderungen in und um Gams, die jeweils von Paul Knupp organisiert und begleitet werden, stossen immer wieder auf grosses Interesse. Noldi Rossi nutzte die Gelegenheit, all den Mitgliedern und Gönnern für die tatkräftige Unterstützung den aufrichtigen Dank, auch im Namen der Bevölkerung und Gäste, auszusprechen.

Wasser ist Leben und transportiert Informationen

Im Anschluss an die ordentlichen Traktanden referierte Beni Dürr, Geschäftsführer Verdunova, über das Wasser und zeigte auf, wie wichtig Wasser ist, fürs Leben und fürs Gedeihen von Gemüse. Damit sich Zuhörende eine Vorstellung machen konnten, stellte er Vergleiche an: Die meisten Gemüse haben mehr Wasser in ihrem «Körper» als wir Menschen. Rüebli haben einen Anteil von 85 Prozent, Weisskabis, Tomaten oder Gurken etwa 93 Prozent.

Dazu kommt, dass Wasser unzählige Informationen transportiert, von denen wir bisher wenig Kenntnis haben. «Einige Informationen können durch Erfahrungen interpretiert werden, von vielen anderen Infos wissen wir nichts oder nur wenig», so Beni Dürr. Er stellte einige Fragen in den Raum: «Wussten Sie, dass grüne Pflanzen aus Wasser und Abgas Zucker herstellen können? Dass nur die kleinen Wurzelhärchen einer Pflanze Wasser und Nährstoffe aufnehmen? Dass das Gewicht eines Weisskohls während einer Kulturzeit von 100 Tagen sich um eine Million Mal vergrössert?»

Was Gemüsegärtner wissen müssen

Die Pflanzen nehmen das Wasser nur über die Wurzel auf – nicht über die Blätter und nicht über die Stängel. Setzlinge, die gesetzt werden, müssen mit weissen Wurzeln ausgestattet sein. «Sind die Wurzeln braun, verfärbt sich der Setzling und braucht Tage, bis sich wieder weisse Wurzeln bilden. Das gilt es beim Pflanzen von Setzlingen zu beachten», betonte Dürr.

Zurückhaltung empfiehlt der Gemüsebauer bei der Bewässerung. «Beim Pflanzen geben wir den Setzlingen einen halben Joghurtbecher Wasser pro Pflanze unten ins Loch damit die Wurzeln so schnell wie möglich ins Erdreich eindringen können und nicht braun werden. So bleibt das Wasser beim Setzen im Boden und die Pflanze kann das Wasser aus dem Boden aufnehmen.

«Das Allerdümmste, was ein Bauer oder ein Hobbygärtner machen kann ist, wenn er nach dem Pflanzen der Setzlinge von oben bewässert.»

«Wir haben im heissen Sommer 2018 Felder gehabt, die wir nie bewässert haben. Ich bin grundsätzlich ein absoluter Gegner der Bewässerung. Es gibt aber Situationen, bei denen bewässert werden muss». Das Publikum war begeistert von seinen Ausführungen.

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