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Werdenberger Jahrbuch 2018 ist ein Gemeinschaftswerk von 100 Leuten

Am Freitagabend wurde das Werdenberger Jahrbuch 2018 vorgestellt. Die Publikation, die im 31. Jahrgang erscheint, ist einer Verjüngungskur unterzogen worden – dazu passt das diesjährige Hauptthema «Kindheit».
Heini Schwendener
Das Redaktionsteam mit Sarah Mehrmann (Redaktionsleitung), Claudia Finkele und Caroline Schärli (von links). (Bild: Heini Schwendener)

Das Redaktionsteam mit Sarah Mehrmann (Redaktionsleitung), Claudia Finkele und Caroline Schärli (von links). (Bild: Heini Schwendener)

Beim Werdenberger Jahrbuch 2018 ist fast alles neu. Einzig Bewährtes wie die Dreiteilung des Buches in ein Schwerpunktthema, in offene Beiträge sowie in den Chronikteil mit der Tafel der Verstorbenen wurde beibehalten. Erstmalig war auch, dass das neue Werk bei der Buchpräsentation im Jugendraum B2 in Buchs eingesehen werden konnte, noch bevor die Feier begann.

Der tosende, nicht enden wollende Applaus, den das neue, dreiköpfige Redaktionsteam am Schluss der Feier erntete, war also mehr als nur eine nette Geste der zahlreichen Gäste, sondern er beruhte auf einem ersten Eindruck des Buches, das inhaltlich und gestalterisch einer markanten Verjüngungskur unterzogen wurde.

«Verspielt und doch solid, historisch wie aktuell»

Susanne Keller-Giger, Präsidentin der Jahrbuch-Herausgeberin, der Historisch-Heimatkundlichen Vereinigung der Region Werdenberg (HHVW), umschrieb diese Verjüngungskur wie folgt: «Das neue Jahrbuch ist verspielt und doch solid, es ist historisch wie aktuell». Die HHVW-Präsidentin bedankte sich bei allen, die diese Buchreihe, teils seit 31 Jahren, grosszügig finanziell unterstützen. Ohne diese Beiträge wäre ein solches Projekt nicht möglich.

Sie bedankte sich aber auch bei allen Personen, die an der Produktion des 31. Jahrgangs des Werdenberger Jahrbuchs mitgewirkt waren. Gefeiert wurde am Freitagabend in Buchs nämlich ein Gemeinschaftswerk von über 100 Beteiligten, darunter 34 Autorinnen und Autoren. «Viel Wissen, Erfahrung und Engagement steckt zwischen den Buchdeckeln», sagte Susanne Keller-Giger voller Stolz und gratulierte allen, die zum guten Gelingen dieses Werks beigetragen haben.

Marcel Steiner: «Jahrbücher sind identitätsstiftend»

Neu ist auch der Verlag des Werdenberger Jahrbuchs 2018. Mit dem Verlagshaus Schwellbrunn, das fünf Verlage unter einem Dach vereint, konnte ein kompetenter Partner gefunden werden. Geschäftsleiter Marcel Steiner betonte vor dem Werdenberger Publikum, warum die HHVW eine gute Wahl getroffen hat: «Unser Herz schlägt für Jahrbücher und Jahrespublikationen.»

Das Werdenberger Jahrbuch erscheint im Verlag Format Ost. Verleger Marcel Steiner ist überzeugt, dass gedruckte Jahrbücher auch im digitalen Zeitalter noch immer ihre Daseinsberechtigung haben und eine Leserschaft finden, «denn sie sind wertvolle Zeugnisse einer Landschaft. Jahrbücher sind ausserdem identitätsstiftend.

Neu besteht das Jahrbuch-Redaktionsteam aus drei jungen Frauen: Sarah Mehrmann (Leiterin), Claudia Finkele und Caroline Schärli. Sie stellten den Werdegang und den Inhalt des Werdenberger Jahrbuchs 2018 vor (dazu gibt es in Kürze eine «Alvier»-Seite im W&O).

Mit einer Ideengruppe, die die Reaktion unterstützte, wurde die Planung des neuen Jahrbuchs angegangen. Das Hauptthema wurde bestimmt und das Layout erneuert. Das neue Jahrbuch hat sich thematisch geöffnet, es sind vielfältige Formen wie z. B. Interviews, literarische Beiträge, journalistische Texte, Umfragen oder Bildreportagen möglich.

«Kindheit» lautet das Schwerpunktthema, dieser Buchteil nennt sich Fokus. Es geht um das Erwachsenwerden in Vergangenheit und Gegenwart, dargestellt mit einem bunten Strauss persönlicher Erinnerungen, literarischen Auseinandersetzungen und wissenschaftlichen Aufsätzen. Auch eine Schulklasse hat mitgewirkt. Dazu passt auch eine Abhandlung über die 400-jährige Geschichte der Schule Wartau.

20 Autorinnen und Autoren konnten für den thematisch offenen Buchteil, das Panorama, gewonnen werden. Dort wird unter anderem das 150-Jahr-Jubiläum der katholischen Kirche Gams beleuchtet.

Musikalisch und tänzerisch begleitet wurde die Buchpräsentation mit Beiträgen von Kindern und Jugendlichen (Nola Menzi, Sophia Mehrmann, Kleyri Lienert, Ayla Graf, Lavinia Engler). Zum Abschluss gab es einen Werdenberger Bäuerinnen-Apéro.

Hinweis
Werdenberger Jahrbuch 2018. Kindheit. Historisch-Heimatkundliche Vereinigung der Region Werdenberg (Hg), Verlag Format Ost, Schwellbrunn 2018.

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