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Bahnhofpaten vermitteln in Buchs seit 10 Jahren ein Gefühl der Sicherheit

Die Bahnhofpaten patrouillieren regelmässig auf dem Bahnhof – und dies seit nunmehr zehn Jahren. Am 6. Juni feiern sie dieses kleine Jubiläum mit der Bevölkerung.
Hanspeter Thurnherr
Die Bahnhofpaten, hier im Gespräch mit Reisenden, werden oft um Auskünfte gebeten. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

Die Bahnhofpaten, hier im Gespräch mit Reisenden, werden oft um Auskünfte gebeten. (Bild: Hanspeter Thurnherr)

«Bahnhöfe gehören zu den am stärksten frequentierten Gebieten im öffentlichen Raum. Die zunehmende Anonymisierung der Gesellschaft, mangelnde Zivilcourage und übermässiger Alkohol- und Drogenkonsum sind nur drei massgebliche Gründe, warum auch der Bahnhof Buchs nicht vor Gewalt und Vandalismus verschont bleibt», schreibt die Stadt Buchs in einer Medienmitteilung aus Anlass des Jubiläums «10 Jahre Bahnhofpaten».

Nach Grundsatz «Hinsehen statt wegschauen»

Zusammen mit den SBB hat die Stadt 2009 diesen Einsatz von Freiwilligen auf dem Bahnhofareal eingeführt. Es gründet auf dem Präventionsprogramm «Rail Fair», welches die SBB als Teil ihres Sicherheitskonzeptes gemäss dem Grundsatz «Hinsehen statt wegschauen» einführte. Dahinter steht die Erkenntnis, dass bewusste Präsenz und Vermittlung bei Konflikten der Gewalt und unzivilisiertem Verhalten vorbeugen. Inzwischen haben sich die Bahnhofpaten als fester Bestandteil des Sicherheitsdispositivs auf dem Bahnhof bewährt. «In erster Linie geht es darum, präsent zu sein und damit ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln», schreibt die Stadt weiter und ergänzt: «Durch den Einsatz der Bahnhofpaten werden das Sicherheitsempfinden und die Aufenthaltsqualität der Reisenden auf dem Bahnhofareal verbessert.» Die Paten können dabei auf die Unterstützung von Stadt und SBB zählen. Bahnhofpatin oder Bahnhofpate kann jeder oder jede werden, der sich in seiner Freizeit für eine sinnvolle Sache engagieren möchte. Mitbringen müssen sie als wichtige Eigenschaft die Motivation zur Freiwilligenarbeit und Zuverlässigkeit. Sie müssen gerne auf Menschen zugehen und kommunizieren. Und sie müssen körperlich in der Verfassung sein, dreistündige Einsätze zu Fuss am Bahnhof zu leisten.

Zu den Hauptverkehrszeiten in Zweierteams unterwegs

Unter der Leitung des Projektkoordinators Walter Schwendener sind die Buchser Bahnhofpaten abends zu den Hauptverkehrszeiten in Zweierteams präsent. Was sie dabei alles tun und erleben, schildert Marc Frei im Porträt im Innenteil gegenüber dem W&O genauer. Frei ist seit rund neun Jahren bei den Bahnhofpaten dabei. Er erzählt unter anderem auch, wie die Paten auf ihre Arbeit vorbereitet werden.

Wer sich für die Arbeit der Bahnhofpaten interessiert, ist am Donnerstag, 6. Juni, zwischen 15.30 und 19 Uhr beim Bahnhof Buchs zum Besuch des Jubiläumsanlasses eingeladen. Interessierte können aber auch mit Koordinator Walter Schwendener unter bahnhofpaten@buchs-sg.ch Kontakt aufnehmen.

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